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Aus der Jugendzeit; Historie von der schönen Lau cover

Aus der Jugendzeit; Historie von der schönen Lau

Chapter 11: Zu viel.
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About This Book

A compact collection pairs lyrical poems with a short narrative, tracing youthful memory, tender longing, and rural reverie. Brief lyrics render dawn, wind, winter mornings, and private encounters in musical, concise language, while occasional homely admonitions and dialogues offer sober advice and social observation. Pastoral imagery and folk motifs infuse courtship, nostalgia, and playful scenes with mythic resonance. The longer prose piece complements the poems by folding legend and romance into the same tonal world, producing a quietly reflective portrait of early feeling, imagination, and the consolations of nature.

Zu viel.

Der Himmel glänzt vom reinsten Frühlingslichte,
ihm schwillt der Hügel sehnsuchtsvoll entgegen,
die starre Welt zerfließt in Liebessegen
und schmiegt sich rund zum zärtlichsten Gedichte.

Am Dorfeshang, dort bei der luft'gen Fichte,
ist meiner Liebsten kleines Haus gelegen —
o Herz, was hilft dein Wiegen und dein Wägen,
daß all der Wonnestreit in dir sich schlichte!

Du, Liebe, hilf den süßen Zauber lösen,
womit Natur in meinem Innern wühlet!
Und du, o Frühling, hilf die Liebe beugen!

Lisch aus, o Tag! Laß mich in Nacht genesen!
Indes ihr sanften Sterne göttlich kühlet,
will ich zum Abgrund der Betrachtung steigen.