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Aus der Jugendzeit; Historie von der schönen Lau cover

Aus der Jugendzeit; Historie von der schönen Lau

Chapter 30: Peregrina.
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About This Book

A compact collection pairs lyrical poems with a short narrative, tracing youthful memory, tender longing, and rural reverie. Brief lyrics render dawn, wind, winter mornings, and private encounters in musical, concise language, while occasional homely admonitions and dialogues offer sober advice and social observation. Pastoral imagery and folk motifs infuse courtship, nostalgia, and playful scenes with mythic resonance. The longer prose piece complements the poems by folding legend and romance into the same tonal world, producing a quietly reflective portrait of early feeling, imagination, and the consolations of nature.

Peregrina.

Ein Irrsal kam in die Mondscheingärten
einer einst heiligen Liebe.
Schaudernd entdeckt' ich verjährten Betrug.
Und mit weinendem Blick, doch grausam,
hieß ich das schlanke,
zauberhafte Mädchen
ferne gehen von mir.
Ach, ihre hohe Stirn
war gesenkt, denn sie liebte mich;
aber sie zog mit Schweigen
fort in die graue
Welt hinaus.

Krank seitdem,
wund ist und wehe mein Herz.
Nimmer wird es genesen!

Als ginge, luftgesponnen, ein Zauberfaden
von ihr zu mir, ein ängstig Band,
so zieht es, zieht mich schmachtend ihr nach!
— Wie? wenn ich eines Tags auf meiner Schwelle
sie sitzen fände, wie einst, im Morgenzwielicht,
das Wanderbündel neben ihr,
und ihr Auge, treuherzig zu mir aufschauend,
sagte: Da bin ich wieder
hergekommen aus weiter Welt!