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Aus der Jugendzeit; Historie von der schönen Lau cover

Aus der Jugendzeit; Historie von der schönen Lau

Chapter 33: An eine Äolsharfe.
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About This Book

A compact collection pairs lyrical poems with a short narrative, tracing youthful memory, tender longing, and rural reverie. Brief lyrics render dawn, wind, winter mornings, and private encounters in musical, concise language, while occasional homely admonitions and dialogues offer sober advice and social observation. Pastoral imagery and folk motifs infuse courtship, nostalgia, and playful scenes with mythic resonance. The longer prose piece complements the poems by folding legend and romance into the same tonal world, producing a quietly reflective portrait of early feeling, imagination, and the consolations of nature.

An eine Äolsharfe.

Angelehnt an die Efeuwand
dieser alten Terrasse,
du, einer lustgebornen Muse
geheimnisvolles Saitenspiel,
fang' an,
fange wieder an
deine melodische Klage!

Ihr kommet, Winde, fern herüber,
ach! von des Knaben,
der mir so lieb war,
frisch grünendem Hügel.
Und Frühlingsblüten unterweges streifend,
übersättigt mit Wohlgerüchen,
wie süß bedrängt ihr dies Herz!
Und säuselt her in die Saiten,
angezogen von wohllautender Wehmut,
wachsend im Zug meiner Sehnsucht,
und hinsterbend wieder.

Aber auf einmal,
wie der Wind heftiger herstößt,
ein holder Schrei der Harfe
wiederholt, mir zu süßem Erschrecken,
meiner Seele plötzliche Regung;
und hier — die volle Rose streut, geschüttelt,
all' ihre Blätter vor meine Füße!