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Aus Indien

Chapter 24: Gedichte
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About This Book

A series of travel sketches and diary fragments chronicles a voyage through the eastern seas and Ceylon, offering vivid sensory accounts of shipboard nights, canal stoppages, tropical landscapes, port arrivals, and street impressions. The narrator observes local customs and fleeting encounters with other travelers and residents, attending closely to light, sound, and mood. Interspersed poems and journal pages lend a reflective, sometimes melancholic tone, producing compact vignettes that meditate on displacement, cultural difference, and the small, telling incidents that shape the experience of travel.

Gedichte

Gegenüber von Afrika

Heimathaben ist gut,

Süß der Schlummer unter eigenem Dach,

Kinder, Garten und Hund. Aber ach,

Kaum hast du vom letzten Wandern geruht,

Geht dir die Ferne mit neuer Verlockung nach.

Besser ist Heimweh leiden

Und unter den hohen Sternen allein

Mit seiner Sehnsucht sein.

Haben und rasten kann nur der,

Dessen Herz gelassen schlägt,

Während der Wandrer Mühsal und Reisebeschwer

In immer getäuschter Hoffnung trägt.

Leichter wahrlich ist alle Wanderqual,

Leichter als Friede finden im Heimattal,

Wo in heimischer Freuden und Sorgen Kreis

Nur der Weise sein Glück zu bauen weiß.

Mir ist besser, zu suchen und nie zu finden,

Statt mich eng und warm an das Nahe zu binden,

Denn auch im Glücke kann ich auf Erden

Doch nur ein Gast und niemals ein Bürger werden.