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Chodowiecki

Chapter 2: Vorbemerkung.
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About This Book

The monograph traces the life and work of a printmaker, combining biographical sketch with close readings of his etchings and drawings. It emphasizes intimate domestic and family scenes, describes recurring themes and compositional habits, and analyzes technique, formats, and print editions. Numerous illustrations support commentary on individual plates, provenance, and reception, while reflections on memory and small-scale observation explain an oeuvre focused on everyday life and genre detail.

Abb. 2. Titelvignette zu Cramers Unterhaltungen. Berlin 1781. E. 376.

Vorbemerkung.

Über Daniel Chodowiecki ist mehr geschrieben worden, als von ihm zu sagen ist. Mit einer die Gewissenhaftigkeit des Meisters selbst fast noch übertreffenden Sorgfalt hat Wilhelm Engelmann in seinem beschreibenden Verzeichnis[1] alles zusammengetragen, was wir über die Radierungen Chodowieckis, ihre Zeitfolge und ihre verschiedenen Abdrucksgattungen wissen, und unlängst erst ist aus der Feder Wolfgangs von Oettingen eine umfassende und eindringende Darstellung seines Lebens und seiner Kunst erschienen, die wohl auf lange Zeit die Chodowieckiforschung abschließt. Die Abbildungen unseres Buches indes, die in solcher Fülle bisher noch keinem Werk über den Meister beigegeben wurden, rechtfertigen allein schon den Versuch, Chodowiecki auch dem großen Kreise näher zu bringen, für den er besonders gearbeitet: dem deutschen Hause, der deutschen Familie. Sehen ist in der Kunst mehr als Lesen, und Chodowieckis Kunst recht sehen lehren sollen vor allem die nachfolgenden Blätter.

Berlin.

Ludwig Kaemmerer.

[1] W. Engelmann, Daniel Chodowieckis sämtliche Kupferstiche. Leipzig 1857. Die Nummern dieses Verzeichnisses werden im Folgenden mit E. bezeichnet.

Abb. 3. Chodowiecki im Kreise seiner Familie. 1772. E. 75.