Das Bildnis bei den altdeutschen Meistern bis auf Dürer
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Die Studie verfolgt die bildliche Darstellung des Menschen von den frühmittelalterlichen Anfängen bis zur Schwelle der Renaissance und weitet den Bildnisbegriff bewusst über reines Porträt hinaus. Sie analysiert Erscheinungen in Buchmalerei, Wanddekor, Bildhauerei, Münzbild und Druckgrafik, konzentriert sich besonders auf Tafelbilder des 14. und 15. Jahrhunderts und unterscheidet drei Porträtgattungen innerhalb der Altar- und Einzelfigurationen. Die Arbeit gliedert sich in einen querschnittlichen Überblick (ohne Tafelmalerei), eine schulengliederte Betrachtung der Tafelmalerei und einen zusammenführenden dritten Teil mit kunst- und kulturhistorischen Fragestellungen; begriffliche Klärungen zu Typus, Individualität und Porträtcharakter runden die Untersuchung ab.