Des Abends, wenn ich allein blieb, saß ich oft da und schrieb, um meine Gedanken zu zerstreuen oder überhaupt etwas vorzunehmen, an einer Art Tagebuch, das ich auf dem Grunde einer Schreibtischlade verwahrte, damit Elsa es nicht durch einen unglücklichen Zufall in die Hand bekäme.
Ich habe es jetzt wieder gelesen, und alles, was darin steht, scheint mir vor so langer Zeit geschrieben, daß ich kaum glauben kann, daß seither nicht einmal zwei Jahre verflossen sind. Aber wie ich darin lese, wird alles, was geschehen ist, lebendig und gegenwärtig, und ich fühle wieder die Martern der furchtbaren Illusion, die mich damals aufrecht hielt.