3
Wie alltäglich, seit die Revolution dem arbeitenden Volke den Achtstundentag beschert hatte, verstummte auch heute auf den Werften das gellende Ticktack der von Menschenfaust geschwungenen Niethämmer, das unablässige Schwirren um vier Uhr nachmittags. Vater Tietgens verschloß sorgfältig den Verschlag des riesigen Laufkrans, den er seit acht Jahren führte, droben auf der schwindelnden Höhe des weit gedehnten Krangerüstes, das sich über die ganze Breite der fünf vorderen Helgen der Hammonia-Werft hinzog. Freilich, von diesen fünf Schiffsbaustellen war jetzt nur eine belegt: ein Zehntausendtonnen-Passagier- und Frachtdampfer entstand dort. Den hatte eine neutrale Macht bestellt. Ja, ja, die Spanier — und die Holländer — die kennen uns ... die wissen: sie kommen ja doch wieder hoch ... die Deutschen ... werden wieder leistungsfähig wie vor dem großen Unglück ... Aber die anderen vier Helgen standen leer ... Wann würden sie sich wieder beleben?
Der Vadder Tietgens da oben in seinem Laufkran — der hatte Augen im Kopf. Wenn's nicht bald wieder Bestellungen gab — wenn keine Schiffe mehr auf Helgen gelegt werden konnten — dann ging's allen an den Kragen — den Kapitalisten natürlich — den Eigentümern, den Aktionären der Werften ... aber den Handarbeitern erst recht ... den Hunderttausenden, die ihr Brot fanden da unten, wo am Südufer der Norderelbe Werft an Werft sich reckte. Und drüben die endlosen Arbeiterviertel in Hamburg, Altona, Ottensen! Da hausten sie in unzähligen Straßen und Häuserblocks, vom Erdgeschoß bis unters Dach der Mietkasernen — die Kollegen, die — Genossen! — mit Weib und Kind und Schlafburschen ... Und all das lebte — vom Hafen ... Hatte während des Krieges alle Hände voll Arbeit gehabt, die Taschen voll Geld. ... Aber nun —?! Was würde nun?! Die Kanonen waren verstummt ... der Hafen verödet ... die Werften so gut wie beschäftigungslos ... Himmel — wenn das so bliebe — was dann?!
Oh — Vadder Tietgens sah klar. Hier oben bekam man helle Augen — hellere als drunten im Brodem der Schiffsbauhallen und Eisengießereien — oder im Bauch der langsam sich aufwölbenden Schiffsrümpfe — wo man ja wohl vorm Getöse der Arbeit sein eigen Wort nicht hören konnte — geschweige denn nachdenken. Natürlich — man war seit Jahrzehnten ein anerkannter Führer der Hamburger Sozialdemokratie. Marx! Oho! — jedes Wort ein Evangelium — aber — man hatte auch auf der Werft eine Vertrauensstellung. Man wußte, wie so ein Ding entstand — so ein Riesenungeheuer, so ein modernes Seeschiff. Dazu gehörte vor allem ein Kopf — viele Köpfe — und nicht bloß ein paar hundert oder tausend stramme Fäuste. Kopf und Hand — nur zusammen konnten sie es schaffen. Brauchte denn nicht auch er selber, der Kranführer, fast mehr seinen ruhigen klaren Hirnkasten — und die sicheren Augen darin als die nicht minder verläßliche Hand?
Freilich — man war ein Vorkämpfer seiner Klasse, der Klassenkampf — der mußte sein. Der Geldsack und der Kopf — die hielten zusammen wie Pech und Schwefel — da mußten auch die Fäuste zusammenhalten, sonst rückten Kopf und Geldsack nichts heraus, — als was das »eherne Lohngesetz« ihnen abpreßte. Und schließlich — leben will doch auch der Mann der harten Faust, nicht wahr? Und ein bißchen besser als das Vieh ... man ist ja schließlich ein Mensch und kein Triebrad, kein Zapfen bloß im Riesengetriebe ... man will sein bißchen Behagen, sein Stück Fleisch und einen sauberen Rock für den Feiertag ... und abends ein paar Ruhestunden, in denen man aufatmen kann, sich selber gehören und seinen Lieben. Das ist doch nicht zuviel verlangt, he? Und nicht einmal das wollen sie sich abzwacken lassen, die zwei harten Verbündeten, Kopf und Geldsack ... also zielbewußter Klassenkampf, zielstrebige Organisation —! Aber: der Irrsinnsschrei aus dem Osten — Ausrottung der Bourgeoisie, Diktatur des Proletariats, »die rote Seligkeit«?! Nein, davon mochte er nichts hören, der alte Kranführer droben auf seiner blickweiten Höhe.
Er warf noch einen Blick voll unbewußter Zärtlichkeit auf das vertraute Bild zu seinen Füßen. Das weite Werftgelände lag tief unter ihm wie ein sauber aufgestelltes Riesenspielzeug — bis an den breit hinfließenden Elbstrom. Seine gelblich opalisierenden Gewässer stießen in unzähligen schmalen und breiten Streifen tief hinein in das Gewirr der Schuppen, Bauhallen, Wohnhausgruppen hüben, der turmüberzackten Häusermassen der gigantischen Doppelstadt da drüben. Das war seine Welt ... Und kaum geahntes Bewußtsein der Zusammengehörigkeit schlich durch die Seele des alten Arbeiters ... etwas wie ein traumhafter Stolz. Das alles war sein ... sein Hamburg ... die Welthandelsstadt ... über deren Brausen und Brodeln er täglich schwebte und schaltete seit Jahrzehnten ... Er verwahrte den Schlüssel zu seinem luftigen Reiche sorgfältig in der Tasche und stapfte über den schmalen Eisensteg zum Fahrstuhl. Der trug ihn zur Erde hinab — und die zahlreichen Maler, die auf dem Labyrinth des Krangerüstes dauernd mit Instandhaltung des Farbanstrichs der Eisenkolosse beschäftigt waren. Die Gespräche der Genossen, die ihn umschwirrten, drehten sich wie immer um den einen Punkt: Lohnerhöhung ... Das war so gewesen, solange Timm Tietgens denken konnte. Aber der Krieg hatte den Beginn der großen Teuerung gebracht, der Umsturz ihr Anschwellen lawinenhaft beschleunigt. Die Lohnbewegung kam nicht einen Augenblick zur Ruhe, gärte alle paar Wochen zu neuen Krisen auf. Schon war es zu schrecklichen Ausbrüchen der Empörung gekommen: Sturm auf das Verwaltungsgebäude, schimpfliche Bedrohung und rohe Mißhandlung der Direktoren waren ihre wildesten Gipfelungen gewesen. Und seit die Heimkehrer aus den östlichen Teilen Rußlands die Gemüter mit entflammenden Schilderungen der russischen Proletarierherrschaft immer aufs neue aufpeitschten, schienen neue wilde Dinge sich vorzubereiten.
Timm Tietgens verfolgte wie die Mehrzahl der älteren Kollegen diese Entwicklung mit tiefer Besorgnis. Er für seine Person hatte sich abgefunden. Man war als eines von zehn Kindern in einer Proletariermietskaserne der menschenwimmelnden Vorstädte oder in einem der uralten Ziegelhäuser der Altstadt-Twieten zur Welt gekommen, hatte in der Volksschule das Lesen, Schreiben und Rechnen gelernt und war mit vierzehn Jahren auf die Werft oder in die Fabrik gekommen — tjä, da hatte man wenig Aussicht, in einem Villenpalast am Harvestehuder Weg zu sterben ... Immerhin, auch das war schon vorgekommen ... Aber dann mußte man einen Kopf haben etwa wie jener Bob Timmermanns ... der hatte sich aus einem Werkmeisterhäuschen bis an die Spitze der vielverzweigten Konstruktionsabteilung der Werft emporgekämpft ... Und dessen Bruder Armin, der Stadtsekretär vom Rathaus, hatte es ja wohl gar im Kriege bis zum Leutnant gebracht ... damals, als man für den Offiziernachwuchs auf die Subalternbeamten als auf ein wertvolles Material von guter Schule und zuverlässiger Gesinnung zurückgegriffen hatte ... Timm Tietgens persönlicher Ehrgeiz kannte nur noch eine letzte Staffel des Aufstiegs: er hätte Werkmeister werden mögen, einer ganzen Unterabteilung des Riesenbetriebes als Arbeitsaufseher vorgesetzt — und eine Dienstwohnung in einem der schmucken Gebäude beziehen, welche die Werft für ihre sichersten Vertrauensleute unter den Angestellten im Bannkreis des Werkgeländes errichtet hatte ... Dann würde man sich fünf Minuten nach Arbeitsschluß zu Mutters Kaffeetisch heimfinden. Statt dessen mußte man Jahr für Jahr und Tag für Tag die Heimfahrt über den Elbstrom tun — in der vollgepramsten Dampffähre — und dann die halbe Stunde tippeln bis zum Neuen Steinweg. Dort versteckte sich in einem Seitenhofe das winklige, barackenmäßige Häuschen, in dessen oberem Stock der Kranführer Timm Tietgens mit seiner frühergrauten Lebensgefährtin eine Wohnung von immerhin drei Kämmerchen innehatte. Sie war einmal recht enge gewesen, diese Behausung — damals, als in ihr drei stramme Buben und ein hageres Mädelchen heranwuchsen. Zwei von jenen lagen in Frankreich verscharrt — einer arbeitete in den kaukasischen Bergwerken. Und das Töchterlein teilte auch nicht mehr die Wohnung der Eltern. Dennoch strahlte Timm Tietgens, wenn er seiner Antje gedachte. Sie hielt treulich zu den Eltern, obwohl sie eine Feine geworden war, eine »Bürgerliche« sozusagen ... Sie war auf die Handelsschule gegangen, hatte Stenographie gelernt und auf einem der zahllosen Bureaus der Werft ihre Lehrjahre verbracht. Dann war sie von der befreundeten Hansa-Transatlantik-Linie am Alsterdamm übernommen worden und hatte es dort so hoch gebracht, wie sie es in ihrem Beruf überhaupt bringen konnte. Sie war persönliche Sekretärin des allmächtigen Generaldirektors geworden, des großen Georg Freimann. Da schickte es sich denn nicht mehr, daß sie im Seitenhof des Neuen Steinwegs hauste. Sie wohnte in einer Pension im vierten Stock des Wolkenkratzers am Binnenhafen, wo sie bis zum Kriege Gelegenheit gehabt hatte, ihre Sprachkenntnisse im Englischen, Französischen, ja im Spanischen zu vervollkommnen. Aber jeden Sonntag, ja manchen Wochenabend verbrachte sie bei Vadder und Mudder — und hatte immer ein paar Mark übrig, um den Eltern eine unerwartete Freude zu machen.
Ja, Antje —! Ihr Lebensgang bewies, gleich dem der Werkmeisterjungen Bob und Armin Timmermanns: der Aufstieg in die beneidete und gehaßte Sphäre der Bürgerlichkeit war den Söhnen und Töchtern des arbeitenden Volkes nicht so unbedingt verschlossen, wie die Hetzer der Volksversammlungen es den Genossen vorschwindelten ... Und der stramme Tedje, der nun wohl endlich einmal den Heimweg aus dem Kaukasus gefunden haben müßte —? Ja, wenn der nur ein bißchen von dem zähen Ehrgeiz, dem sauberen Pflichteifer seiner Schwester Antje gehabt hätte ... Aber dem waren der Schnaps und die Mädels immer wichtiger gewesen als die Fortbildungsschule. Der würde ja wohl hoch droben in der Schwindelhöhe der Laufstege ewig seine Niete setzen, bis Alter und Gicht ihn zu einer noch anspruchsloseren Hantierung in der Schiffsbauhalle zwingen würden ... Der würde ewig ein unzufriedener, hetzerisch gestimmter Lohnsklave bleiben — und es nicht einmal zum Kranführer bringen — oder gar in die Werkmeisterswohnung aufsteigen, wie Vater Timm es für sich und seine Mine auf ihre alten Tage erstrebte ...
So übersann Timm Tietgens sein Schicksal und das seiner zwei von sieben Geburten übriggebliebenen Sprößlinge. Das tat er täglich, wenn er, dem Gewimmel der Dampffähre entronnen, seinen Weg durch die Wallanlagen der »Neustadt« zulenkte, deren Name längst ein Hohn auf die winklige, altersgeschwärzte Verkommenheit des größten Teiles ihres Innern geworden war. Und immer mündete solches Grübeln in einem stillen, glückseligen Lächeln:
Ja, meine Antje —!
Als er die klapprige Holzstiege zu seiner Behausung emporklomm, vernahm er droben den polternden Klang einer Männerstimme, die ihm eine Sekunde lang fremd vorkam. Und dann stand ihm das Vaterherz einen Schlag lang still: Das war — Tedje —!
Er sprang die letzten Stufen hinan — riß die Tür auf und — hal mi de Düwel — dei Jung —!
Da saß er neben Mutter ... die streichelte, mit blinkenden Tränen auf den welken Wangen, des Heimgekehrten muskelgeschwellten Arm ...
Vater und Sohn schüttelten einander die kräftigen Tatzen, daß sie knackten.
»Junge, wo sühst du ut — as 'n Russ' — mit 'n groten Bort ...«
»Bün ick ok!« grinste Tedje. »Ja, Vadder — ick bring dei grote Heilslehre ut'n Osten mit — Moskau heißt die Parole! Nu späln wi ok Bolschewismus!« Und mit rauher, offenbar schnapsbefeuchteter Stimme sang er den Trutzgesang des Radikalismus:
»Jetzt bringen wir der Welt
die rote Seligkeit!«
Vater Timm mochte sich die Freudenstimmung über des Sohnes Heimkehr nicht durch einen politischen Disput verkümmern lassen. Er langte zur Kaffeekanne, um seinem Letzten, seinem Einzigen, einzuschenken. Da klang aus der guten Stube ein ungewohnter Ton: Klavierspiel ...
»Na nu? Wat's dit —?!«
Mutter Mining hatte dereinst um wenige Zwanzigmarkstücke ein altersschwaches Pianino eingehandelt, damit ihr Liebling auch Musik machen lernte ... Seit Antje die elterliche Wohnung verlassen hatte, war es verstummt. Nun klang es auf einmal wieder, und zwar anders als unter Antjes stümpernden Kinderhänden. Seltsame Weisen, den Schlichten kaum verständlich, doch geheimnisvoll erhebend und tröstend zugleich ... Eine Andacht schwebte heran, vor der selbst Tedjes trunkener Sinn sich neigen mußte ...
»Dat's mien Kam'rod, Vadder, mien Fründ ut'n Kaukasus — Clos Mönkebüll heit hei ... un Schippbuer is hei as ick ok op uns' Werft — öber freuher hebbt wi uns nich kennt ...«
Clas sei Nieter wie er, erklärte er flüsternd den Eltern. Er stamme aus Holstein und habe die ersten beiden Kriegsjahre als Reklamierter auf der Hammonia-Werft gearbeitet. Dann aber sei er »ausgekämmt« und in Rußland gefangen genommen worden. Sie beide hätten im Bergwerk gute Kameradschaft gehalten und beschlossen, sich auch in Zukunft nicht zu trennen. Sie würden ja beide ihre Arbeitsplätze auf der Werft wiederfinden und dort als Nieter zusammenarbeiten in jener zwillingshaften Gemeinschaft, die immer zwei Nieter beim Schaffen — und in der Regel auch im Leben zusammenhält.
Inzwischen entquollen dem verstimmten Pianino immer neue Weisen, fremd und seltsam, und dennoch bezwingend für die kunstfernen Hörer ... Sie weckten wunderlich wechselnd Wehmut und Seligkeit, Gram und Verzückung, Lebensangst und Vernichtungsschauer ... Immer stiller saßen die drei Tietgens, Eltern und Sohn, und allen ward die Brust zu eng im Lauschen ... das ungelenke Spiel des Genossen da drinnen rührte mit unbegriffener Magie an die unerweckten Seelen.
Und keiner von ihnen hörte es, daß sich hinter ihnen leise die Tür geöffnet hatte. Ein Mädchen schob sich in die Stube, auch sie sofort zur Andacht entrückt. Ihr Wesen, ihre Kleidung wirkten in dieser Umgebung geradezu vornehm ... Antje sah den Bruder sitzen — ihr schlug das Herz in zärtlicher Liebe und doch in jähem Erschrecken zugleich. Er war immer ein rauher Gesell gewesen, und niemand, der die Geschwister beisammen gesehen hätte, wäre auf den Gedanken gekommen, sie für Vögel aus dem gleichen Neste zu halten. Aber nun — war es möglich, dieser struppige, abgerissene Steppensohn, das war ihr Bruder?! Doch die Töne, die von drinnen quollen, von den Tasten, die sie selber einst mit kindlichen Fingern mißhandelt hatte — war's nicht noch ein viel größeres Wunder als des Bruders unheimliche Verwandlung? Aber ein beglückendes, ein tröstlich zaubervolles ...? Antje versäumte kein Konzert in der Musikhalle, sie kannte, erkannte sofort die schmerzlich-süße Weise: den ersten Satz der Mondscheinsonate. Es entging ihr nicht, wie verstimmt das Instrument war, wie holprig, übungsentwöhnt und hart das Spiel — es strömte dennoch von da drinnen eine Weihe aus, der auch sie, die an edelste Kunstübung gewöhnt, sich nicht entziehen konnte.
In dunkelster Schwermut verklang das Spiel. Noch eine Sekunde lang waren die Lauscher im Bann — dann schloß Antje dem Bruder von hinten mit ihren schlanken, sorgsam gepflegten Händen die Augen.
Der Bursch machte sich frei, fuhr auf, stutzte sekundenlang vor der damenmäßigen Erscheinung der Schwester — dann glühte in seinem Blick etwas mühsam Verhohlenes auf, etwas tierisch Wildes:
»Gottverdammi — Antje — Deern, wo hest du di rutmokt ...« Sie fühlte seine glühenden Finger an ihren Armen, es fröstelte sie — aufatmend machte sie sich frei, umfing den Heimgekehrten und küßte ihn rasch und scheu.
»Willkamen, Tedje — endlich! Scheun, Mudder, scheun, dat wi em wedder hebben!«
Aber da staunte ja noch ein anderes Augenpaar sie an — doch ehrfürchtig wie eines Kindes Blick, das in die Weihnachtslichter starrt. Clas Mönkebüll, in zerlumptem Feldgrau, bartumzottelt wie sein Kamerad — aber in seinem Blick flatterten nicht wilde Dränge — eine kaum bewußte Sehnsucht leuchtete drinnen — und die Rechte, die er schüchtern in die dargebotene Hand der Schwester des Kameraden legte, diese derbe Werkmanns- und Soldatenfaust, die dennoch zu Beethovens Höhe zu langen trachtete, sie zitterte leise, als berühre sie ein Heiligtum.