Die Nächte waren still und sanft und hatten süße Gerüche. O, die Nächte waren schön – die Nächte.
Yvonne lächelte doch, wenn sie den Himmel sah, den besternten Himmel. Sie sagte: „Gut tut die Dunkelheit. Man kann ausruhen. Alle Dinge geschehen, die geschehen müssen. Aber man weiß es nicht.“
Dann lachte sie: „Renée, ich möchte tanzen mit dir. Ich möchte einmal tanzen. Das müßte ganz wild gehn nach einer tollen Melodie.“
Renée sagte: „So, daß wir gar nicht wieder aufhören könnten. Das ist das Schönste.“
„Tanzt du gern?“ frug Yvonne.
„Ja, früher schon,“ sagte Renée, „ganz gern.“
„In den Garten wollen wir viele Rosen hineintun, Renée, fast nur Rosen. Dann schneidest du manchmal große Sträuße von Rosen. Die sollst du neben mich stellen.“
„Du sollst mit mir schneiden, du sollst gar nicht so faulenzen,“ sagte Renée.
„Ich darf faulenzen.“
„Gar nicht faulenzen darfst du. Sonst bekommst du keine Rosen.“
„Du gibst sie mir noch, Renée.“