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Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy cover

Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy

Chapter 100: Hundertstes Kapitel.
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About This Book

A playful, digressive first-person narrator tells his life and opinions through a series of nonlinear episodes that repeatedly detour into anecdotes, philosophical asides, and comic observation. The narration famously delays the account of the narrator's own birth while dwelling on family relationships, foibles, and cherished obsessions, using irony, self-commentary, and typographical tricks to undermine conventional storytelling. Episodes blend sentiment and satire, shift between intimate recollection and broad reflection, and repeatedly return to themes of memory, affection, human absurdity, and the unstable nature of narrative itself.

Hundertstes Kapitel.

Unter den wenigen echten Söhnen Adams, deren Brust niemals den Pfeil der Liebe empfunden haben — als ausgemacht angenommen, daß alle Weiberhasser unechte Kinder sind —, haben die größten Helden der älteren und neueren Geschichte schon neun Zehntel von der Ehre dahin. Um dieser Helden wollte ich, daß ich den Schlüssel zu meiner Schreibstube wieder aus dem Ziehbrunnen herauf hatte. Nur auf fünf Minuten, um ihre Namen anführen zu können. Aus dem Kopfe weiß ich sie nicht. Je nun! begnügen Sie sich für jetzt statt ihrer, mit diesen:

Da war der große König Aldrovandus, und Bosphorus, und Capadocius, und Dardanus, und Pontus und Asius — nicht zu gedenken des stahlherzigen Karls XII., mit dem selbst die Gräfin K... nichts anfangen kannte. — Da waren Babilonicus, und Mediterraneus, und Polixenes, und Persicus, und Prusicus, wovon nicht einer — ausgenommen Capadocius und Pontus, weiche beide ein wenig verdächtig waren — seine Brust der Göttin zuneigte. — Denn, die Wahrheit zu sagen, sie hatten alle miteinander wohl sonst etwas zu tun. Und so war's mit meinem Onkel Toby, bis das Schicksal, bis die Göttin des Schicksals, sage ich, welche ihm den Ruhm beneidete, daß sein Name mit Aldrovandus und den übrigen auf die Nachkommenschaft kommen sollte, hämischerweise den Utrechter Frieden ausheckte.

Glauben Sie mir, mein Herr, das war in dem Jahre ihre heimtückischste Tat.