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Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy cover

Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy

Chapter 124: Hundertvierundzwanzigstes Kapitel.
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About This Book

A playful, digressive first-person narrator tells his life and opinions through a series of nonlinear episodes that repeatedly detour into anecdotes, philosophical asides, and comic observation. The narration famously delays the account of the narrator's own birth while dwelling on family relationships, foibles, and cherished obsessions, using irony, self-commentary, and typographical tricks to undermine conventional storytelling. Episodes blend sentiment and satire, shift between intimate recollection and broad reflection, and repeatedly return to themes of memory, affection, human absurdity, and the unstable nature of narrative itself.

Hundertvierundzwanzigstes Kapitel.

Die Welt schämt sich, tugendhaft zu sein. Mein Onkel Toby wußte wenig von der Welt; und deswegen, als er fühlte, daß er in die Witwe Wadmann verliebt wäre, fiel es ihm ebensowenig ein, daß die Sache ein Geheimnis sein müßte, als wenn Madame Wadmann ihn mit einem Bugmesser in die Finger geschnitten hätte. Und hätte er es auch anders verstanden: Da er einmal seinen Trim beständig als einen ärmeren Freund betrachtete, und von Tag zu Tag neue Ursache fand, ihm als einem solchen zu begegnen, so würde das keine Änderung in der Art gemacht haben, womit er ihm von der Sache Nachricht gab.

»Ich bin verliebt, ehrlicher Trim!« sagte mein Onkel Toby.