Hundertsiebenundzwanzigstes Kapitel.
Unterdessen mein Vater seine schriftliche Instruktion abfaßte, waren mein Onkel Toby und der Korporal beschäftigt, alles auf die Attacke vorzubereiten. Da der Gedanke, die feinen scharlachenen Beinkleider kehren zu lassen, aufgegeben war — fürs erste zum wenigsten —, blieb nichts mehr im Wege, warum sie weiter hinausgesetzt werden müßte, als auf den nächsten Morgen. Also ward sie auf elf Uhr festgesetzt.
»Komm, mein Kind,« sagte mein Vater zu meiner Mutter. »Es wird für einen Bruder und eine Schwester ganz wohlgetan sein, wenn wir beide ein wenig nach meines Bruders Hause hinübergehen und ihm bei seiner Attacke ein wenig mit Rat und Tat beistehen.«
Mein Onkel Toby und der Korporal Trim waren schon seit einiger Zeit in vollem Putze, und als mein Vater und meine Mutter hereintraten, standen sie, da es eben elf Uhr schlug, schon auf dem Sprunge, den Marsch mit dem linken Fuße anzutreten. Die Beschreibung hiervon aber ist mehr wert, als in das Ende eines Kapitels, wie dieses, hineingewebt zu werden.
Mein Vater hatte nur gerade soviel Zeit, seine Instruktion meinem Onkel Toby in die Rocktasche zu stecken und ihm, mit meiner Mutter zugleich, viel Glück zu seiner Attacke zu wünschen.
»Ich hätte wohl Lust,« sagte meine Mutter, »durchs Schlüsselloch zu gucken, aus Neugierde.« — »Nenne nur das Kind beim rechten Namen, mein Schatz,« sagte mein Vater —
»Und gucke durchs Schlüsselloch, solange wie du willst.«