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Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy cover

Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy

Chapter 131: Hunderteinunddreißigstes Kapitel.
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About This Book

A playful, digressive first-person narrator tells his life and opinions through a series of nonlinear episodes that repeatedly detour into anecdotes, philosophical asides, and comic observation. The narration famously delays the account of the narrator's own birth while dwelling on family relationships, foibles, and cherished obsessions, using irony, self-commentary, and typographical tricks to undermine conventional storytelling. Episodes blend sentiment and satire, shift between intimate recollection and broad reflection, and repeatedly return to themes of memory, affection, human absurdity, and the unstable nature of narrative itself.

Hunderteinunddreißigstes Kapitel.

Als mein Onkel Toby und der Korporal bis ans Ende der Allee marschiert waren, fiel es ihnen ein, daß ihr Geschäft eines anderen Weges läge. Sie machten also linksum und marschierten geradeswegs auf Madame Wadmanns Türe zu.

»Es soll gut gehen, Euer Gnaden,« sagte der Korporal und legte dabei seine Hand an seine Reitmütze, als er an ihm vorbeiging, um an die Türe zu klopfen. Mein Onkel Toby, gegen seine sonst unveränderliche Gewohnheit, seinem treuen Diener zu begegnen, antwortete ihm weder Gutes noch Böses. Das lag daran, daß er seine Ideen noch nicht völlig in Ordnung gebracht hatte. Er wünschte noch erst einmal in Konferenz zu treten. Und als der Korporal die drei Stufen vor der Türe hinaufging, stieß er zweimal hm! aus. Ein Teil von meines Onkels Toby sehr bescheidener Herzhaftigkeit flog mit jedem Hm! zu dem Korporal hin. Der stand eine ganze Minute lang mit dem aufgehobenen Türklopfer in der Hand und wußte kaum, warum. — Brigitte stand inwendig auf Vorposten mit ihrem Finger und Daumen an der Klinke, erstarrt vor Erwartung der Dinge. Madame Wadmann, mit einem Auge voller Bereitwilligkeit, die Blume noch einmal zu opfern, saß atemlos hinter dem Vorhange vor dem Fenster in ihrer Schlafkammer und bemerkte die Annäherung.

»Trim!« sagte mein Onkel Toby — —. Aber als er die Worte aussprach, war die Minute verstrichen, und Trim ließ den Klopfer fallen.

Mein Onkel Toby, als er gewahr wurde, daß solches alle seine Hoffnung zu einer Konferenz den Kopf eingeschlagen hätte, — pfiff den Lillabullero.