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Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy cover

Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy

Chapter 143: Hunderteinundvierzigstes Kapitel.
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About This Book

A playful, digressive first-person narrator tells his life and opinions through a series of nonlinear episodes that repeatedly detour into anecdotes, philosophical asides, and comic observation. The narration famously delays the account of the narrator's own birth while dwelling on family relationships, foibles, and cherished obsessions, using irony, self-commentary, and typographical tricks to undermine conventional storytelling. Episodes blend sentiment and satire, shift between intimate recollection and broad reflection, and repeatedly return to themes of memory, affection, human absurdity, and the unstable nature of narrative itself.

Hunderteinundvierzigstes Kapitel.

»Und hier ist die Maas — und hier die Sambre,« sagte der Korporal und wies mit seiner etwas ausgestreckten rechten Hand auf die Karte und hatte die linke auf Brigittens Schulter. Aber nicht auf der Schulter, die ihm zunächst. — »Und dies,« sagte er, »ist die Stadt Namur. — Und dies die Zitadelle. Und hier liegen die Franzosen. Und hier liegt mein Herr und ich. Und in diesem verdammten Graben,« sagte der Korporal und faßte sie bei der Hand, »bekam er die Wunde, welche ihn so jämmerlich zerquetschte: hier.« Und so wie er das sagte, drückte er ihre auswendige Hand an die Stelle — und ließ sie fallen.

»Wir dachten, Herr Trim, es wäre mehr nach der Mitte hin gewesen,« sagte Jungfer Brigitte. —

»Das hätte uns unser Lebtage unglücklich gemacht,« sagte der Korporal.

»Und hätte meine Madame auch eine unglückliche Frau bleiben lassen,« sagte Brigitte.

Der Korporal versetzte nichts anderes auf diese Antwort, als daß er Brigitten einen Kuß gab.

»Komm, komm,« sagte Brigitte und hielt das Auswendige ihrer rechten Hand in der Fläche des Horizonts und wischte mit den Fingern der anderen Hand darüber hin. Was nicht hätte geschehen können, wäre nur die geringste Warze oder Minderung im Wege gewesen. »Wort für Wort eine Unwahrheit,« rief der Korporal, ehe sie noch halb ausgeredet hatte.

»Ich weiß aber,« sagte Brigitte, »von glaubwürdigen Leuten, daß es die Wahrheit ist.«

»Auf meine Ehre,« sagte der Korporal und legte seine Hand aufs Herz und ward, indem er sprach, vor edlem Zorne rot. »Es ist eine Erdichtung, Jungfer Brigitte, so falsch wie die Hölle.« — »Nicht,« sagte Brigitte und fiel ihm in die Rede, »daß ich oder meine Madame uns das geringste daraus machten, ob es so ist oder nicht. Nur soviel, wenn man sich verheiratet, so gehört es denn doch ein bißchen mit dazu.«

Es war ein wenig unglücklich für Jungfer Brigitte, daß sie den Angriff mit ihren Handgriffen begonnen hatte, denn der Korporal augenblicklich — — — — — — —— — — — — — —— — — — — — —— — — — — — — — — — — — — — — — — —— — — — — — —— — — — — — —— — — — — — — — — —