Sechsunddreißigstes Kapitel.
»Es ist nicht alles Gewinn, was in die Kasse fällt.« Und ob also mein Vater gleich das Glück hatte, die ältesten Bücher von der Welt zu lesen, und dazu an und für sich selbst die eigenartigste Denkungsart besaß, womit nur ein Sterblicher beseligt sein mochte, so war er doch bei dem allen auch wieder solchen Launen unterworfen, die ihn in die sonderbarsten und oft widersinnigsten Verlegenheiten setzten, von denen diese eine, die ihm hier über den Hals kam, ein so starkes Beispiel ist, wie sich nur irgend anführen läßt.
Freilich, das Eindrücken des Knorpels an der Nase eines Kindes durch ein Instrument, wäre es auch nach den besten Regeln der Kunst geschehen, sollte wohl jeden Mann in der Welt ärgerlich machen, wenn ihm auch schon die Erziehung eines Kindes nicht soviel Mühe und Sorgen kostete wie meinem Vater. Dennoch kann es das Übermaß seiner Betrübnis nicht entschuldigen, noch die unchristliche Art rechtfertigen, mit welcher er sich derselben überließ.
Um dies zu erklären, muß ich ihn auf eine halbe Stunde auf seinem Bette liegen und meinen Onkel Toby auf seinem alten Tapetenstuhle bei ihm sitzen lassen.