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Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy cover

Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy

Chapter 39: Siebenunddreißigstes Kapitel.
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About This Book

A playful, digressive first-person narrator tells his life and opinions through a series of nonlinear episodes that repeatedly detour into anecdotes, philosophical asides, and comic observation. The narration famously delays the account of the narrator's own birth while dwelling on family relationships, foibles, and cherished obsessions, using irony, self-commentary, and typographical tricks to undermine conventional storytelling. Episodes blend sentiment and satire, shift between intimate recollection and broad reflection, and repeatedly return to themes of memory, affection, human absurdity, and the unstable nature of narrative itself.

Siebenunddreißigstes Kapitel.

»Ich halte es für eine sehr ungewissenhafte Forderung,« rief mein Urgroßvater, rollte das Papier zusammen und warf's auf den Tisch. »Aus dieser Rechnung erhellt, Madame, daß Sie nur zweitausend Pistolen Brautschatz und nicht einen Heller mehr haben. Und doch bestehen Sie auf einem Leibgedinge von dreihundert Pistolen jährlich!« —

»Das kommt,« versetzte meine Urgroßmutter, »weil Sie eine kleine oder fast gar keine Nase haben, Herr.«

»Verflucht!« schrie mein Urgroßvater, und fuhr mit der Hand nach seiner Nase, »so klein ist sie doch auch noch nicht, sie ist einen ganzen Zoll länger als meines Vaters Nase.« Nun war aber meines Urgroßvaters Nase allen Nasen der Männer, Weiber und Kinder, die Pantagruel auf der Insel Ennasin fand, so ähnlich, wie ein Ei dem anderen. Nebenbei gesagt, wenn Sie die sonderbare Art und Weise kennen lernen wollen, wie man sich mit einem so plattnasigen Volk verschwägern kann, so müssen Sie das Buch lesen. — Es von selbst auszufinden, das sollen Sie wohl bleiben lassen.

Herr, sie sah aus wie ein Treffaß.

»'s ist ein ganzer Zoll,« fuhr mein Urgroßvater fort und drückte mit Finger und Daumen sein Endchen Nase und wiederholte seine Behauptung: »'s ist ein ganzer Zoll, Madame, daß sie länger ist als meines Vaters Nase.« — »Sie mögen die Ihres Onkels meinen,« erwiderte meine Urgroßmutter.

Mein Urgroßvater ward überführt. Er rollte das Papier wieder auf und unterschrieb den Ehevertrag.