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Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy cover

Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy

Chapter 45: Dreiundvierzigstes Kapitel.
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About This Book

A playful, digressive first-person narrator tells his life and opinions through a series of nonlinear episodes that repeatedly detour into anecdotes, philosophical asides, and comic observation. The narration famously delays the account of the narrator's own birth while dwelling on family relationships, foibles, and cherished obsessions, using irony, self-commentary, and typographical tricks to undermine conventional storytelling. Episodes blend sentiment and satire, shift between intimate recollection and broad reflection, and repeatedly return to themes of memory, affection, human absurdity, and the unstable nature of narrative itself.

Dreiundvierzigstes Kapitel.

Als mein Onkel Toby zuerst des Grenadiers erwähnte, fiel mein Vater, sagte ich, mit der Nase platt aufs Kissen, und das so schnell, als ob ihn mein Onkel Toby erschossen hätte. Es wurde aber nicht dabei gesagt, daß jedes andere Glied und Gelenk meines Vaters im selben Augenblick mit seiner Nase wieder in die vorhin beschriebene Stellung verfiel, so daß, als Trim hinausging und mein Vater Lust bekam, das Bett zu verlassen, er alle die vorhergehenden kleinen Bewegungen noch einmal durchlaufen mußte, ehe er's bewerkstelligen konnte. — Stellungen sind nichts, Madame. In dem Übergange von einer Stellung zur anderen, gleichwie man die Dissonanzen präpariert und hernach in Konsonanzen auflöst, darin steckt alles.

Aus dieser Ursache pedalierte mein Vater von neuem sein Stückchen, stieß den Kammertopf noch ein wenig weiter unter das Bett, tat sein Hm! — richtete sich auf seinen Ellenbogen in die Höhe und wollte eben meinen Onkel Toby anreden, als er sich besann, wie schlecht es ihm vorher in dieser Stellung gelungen sei. Er machte sich also auf die Füße, und nachdem er dreimal auf und nieder gegangen war, blieb er vor meinem Onkel Toby stehen. Und indem er den Vorderfinger seiner rechten Hand in die flache Linke legte und sich ein wenig niederbeugte, redete er meinen Onkel Toby folgendermaßen an: