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Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy cover

Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy

Chapter 49: Siebenundvierzigstes Kapitel.
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About This Book

A playful, digressive first-person narrator tells his life and opinions through a series of nonlinear episodes that repeatedly detour into anecdotes, philosophical asides, and comic observation. The narration famously delays the account of the narrator's own birth while dwelling on family relationships, foibles, and cherished obsessions, using irony, self-commentary, and typographical tricks to undermine conventional storytelling. Episodes blend sentiment and satire, shift between intimate recollection and broad reflection, and repeatedly return to themes of memory, affection, human absurdity, and the unstable nature of narrative itself.

Siebenundvierzigstes Kapitel.

Ist's nicht eine Schande, zwei Kapitel aus dem zu machen, was vorging, unterdessen man die Treppe hinunterstieg? Denn weiter als bis zum ersten Treppenstuhle sind wir noch nicht gekommen und haben noch fünfzehn Stufen bis ganz hinunter. Und nach meines Vaters und meines Onkels Toby Gesprächigkeit zu urteilen, kann's noch ebensoviel Kapitel geben wie Stufen. Lassen Sie's gehen, mein Herr, ich kann ebensowenig dafür als für meinen Tod. Da kommt mir's auf einmal vor, als gäbe mir's einer ein: Laß den Vorhang fallen, Shandy. Ich ließ ihn fallen. Zieh eine Querlinie über dein Papier, Tristram! Ratsch! da steht sie — und heida! zu einem neuen Kapitel.

Kein Lineal habe ich, nach dem ich mich in diesem Geschäfte richte. Und hätte ich eins, da ich lieber alles aus freier Faust tue, ich bräche es lieber vor den Knien in Stücke und würfe es ins Feuer. Werde ich warm? Ja, ich werde es, und die Ursache läßt es nicht anders zu. Seht doch! Soll sich der Mann nach Regeln und Linealen richten, oder sie nach ihm?