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Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy cover

Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy

Chapter 58: Sechsundfünfzigstes Kapitel.
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About This Book

A playful, digressive first-person narrator tells his life and opinions through a series of nonlinear episodes that repeatedly detour into anecdotes, philosophical asides, and comic observation. The narration famously delays the account of the narrator's own birth while dwelling on family relationships, foibles, and cherished obsessions, using irony, self-commentary, and typographical tricks to undermine conventional storytelling. Episodes blend sentiment and satire, shift between intimate recollection and broad reflection, and repeatedly return to themes of memory, affection, human absurdity, and the unstable nature of narrative itself.

Sechsundfünfzigstes Kapitel.

»Sagen Sie, kann dem Dinge noch Wandel geschaffen werden, Yorick?« sagte mein Vater, »denn nach meiner Meinung,« fuhr er fort, »geht's nicht.« — »Ich verstehe mich wenig aufs geistliche Recht,« erwiderte Yorick. »Weil ich aber unter allen Übeln die Ungewißheit für das quälendste halte, so müssen wir doch wenigstens zu wissen bekommen, ob es auch das ärgste ist.« — »Ich hasse die großen Mahlzeiten,« sagte mein Vater. — »Auf die Größe der Mahlzeit kommt's hier nicht an,« antwortete Yorick. »Wir wollen ja nur, Herr Shandy, auf den Grund der Sache kommen, ob sich der Name umtauschen läßt. Und da die Bärte so mancher Kommissarien, Konsistorialen, Advokaten, Deputierten, Registratoren und der geschicktesten unserer Schultheologen nebst anderen morgen sich an einem Tische versammeln werden, und Didius Sie so dringend eingeladen hat, wer wollte wohl in Ihrer Verlegenheit eine so schöne Gelegenheit versäumen? Es wird nichts weiter nötig sein, als daß wir Didius benachrichtigen, und daß er nach Tische das Gespräch auf die Materie bringe.« — »So soll,« sagte mein Vater und schlug beide Hände zusammen, »mein Bruder Toby mit uns gehen.«

»Laß Er meine alte Knotenperücke,« sagte mein Onkel Toby, »und meine gestickte Montierung die ganze Nacht am Feuer hangen, Trim.«