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Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy cover

Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy

Chapter 63: Zweiundsechzigstes Kapitel.
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About This Book

A playful, digressive first-person narrator tells his life and opinions through a series of nonlinear episodes that repeatedly detour into anecdotes, philosophical asides, and comic observation. The narration famously delays the account of the narrator's own birth while dwelling on family relationships, foibles, and cherished obsessions, using irony, self-commentary, and typographical tricks to undermine conventional storytelling. Episodes blend sentiment and satire, shift between intimate recollection and broad reflection, and repeatedly return to themes of memory, affection, human absurdity, and the unstable nature of narrative itself.

Zweiundsechzigstes Kapitel.

»Nun,« sagte mein Onkel Toby, der sich auf Herrn Yorick stützte, welcher ihm mit meinem Vater gemächlich die Treppen hinunterhalf. Erschrecken Sie nur nicht, Madame, dieses Treppengespräch ist nicht so lang wie das vorige. — »Nun, lieber Herr Yorick,« sagte mein Onkel Toby, »auf welche Art ist denn endlich die Sache mit Tristram von diesen gelehrten Männern entschieden?« — »Sehr hinlänglich,« versetzte Yorick. »Kein Sterblicher hat was damit zu schaffen, mein lieber Herr Kapitän, denn Madame Shandy, die Mutter, ist nichts weniger als seine Blutsverwandte. Und da doch die mütterliche Seite die sicherste ist, so ist folglich Herr Shandy ihm noch weniger, als nicht. Kurz, er ist nicht so nahe mit ihm verwandt, Herr, wie ich —«

»Das kann wohl sein,« sagte mein Vater mit Kopfschütteln.

»Laß die Gelehrten sagen, was sie wollen, es muß doch gewiß eine Art,« sagte mein Onkel Toby, »von Blutsfreundschaft zwischen der Herzogin von Suffolk und ihrem Sohne gewesen sein.« —

»Die Ungelehrten sind,« sagte Yorick, »noch bis auf diese Stunde ebender Meinung.«