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Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy cover

Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy

Chapter 73: Zweiundsiebzigstes Kapitel.
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About This Book

A playful, digressive first-person narrator tells his life and opinions through a series of nonlinear episodes that repeatedly detour into anecdotes, philosophical asides, and comic observation. The narration famously delays the account of the narrator's own birth while dwelling on family relationships, foibles, and cherished obsessions, using irony, self-commentary, and typographical tricks to undermine conventional storytelling. Episodes blend sentiment and satire, shift between intimate recollection and broad reflection, and repeatedly return to themes of memory, affection, human absurdity, and the unstable nature of narrative itself.

Zweiundsiebzigstes Kapitel.

Ich will ein Türke sein, wenn ich nicht meine Mutter ebenso rein vergessen hatte, als ob mich die Natur aufgepflastert und am Ufer des Nils nackt niedergesetzt hätte, ohne mir eine zu geben. Ihr ganz gehorsamster Diener, Madame! Ich habe Ihnen sehr viel Mühe gemacht. Ich wünsche, es möchte anschlagen! Sie haben mir aber noch eine große Öffnung im Rücken gelassen. Und da, hier vorne, ist ein großes Stück abgefallen. Was soll ich mit diesem Fuße anfangen? Damit werde ich England niemals erreichen.

Ich meinesteils wundere mich über nichts, und mein Urteil hat mich in meinem Leben so oft mißgeleitet, daß ich ihm niemals recht traue, es mag richtig sein oder falsch, wenigstens bin ich selten heiß bei kalten Gegenständen. Dem allen ungeachtet, verehre ich die Wahrheit so aufrichtig, wie nur jemand tun kann. Und wenn sie uns aus den Augen entkommen, und ein Mensch nimmt mich gelassen bei der Hand, um sie miteinander zu suchen, wie eine Sache, die wir beide verloren haben und ohne die wir doch nicht raten können, so gehe ich mit ihm bis an der Welt Ende. Das Disputieren aber hasse ich, und deswegen — wenn's nicht auf Glaubens- oder solche Sachen ankommt, die die menschliche Gesellschaft betreffen — werde ich fast immer lieber alles zugeben, was mir nicht im ersten engen Wege den Hals zuschnürt, als mich dazu bringen lassen. Nur das Ersticken ist mir zuwider, und stinkender Qualm am ärgsten. Aus dieser Ursache faßte ich gleich von Anbeginn den Entschluß, daß, wenn ja die Armee der Märtyrer verstärkt oder eine neue errichtet werden sollte, ich auf keine Weise was damit zu schaffen haben wollte.