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Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy cover

Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy

Chapter 79: Neunundsiebzigstes Kapitel.
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About This Book

A playful, digressive first-person narrator tells his life and opinions through a series of nonlinear episodes that repeatedly detour into anecdotes, philosophical asides, and comic observation. The narration famously delays the account of the narrator's own birth while dwelling on family relationships, foibles, and cherished obsessions, using irony, self-commentary, and typographical tricks to undermine conventional storytelling. Episodes blend sentiment and satire, shift between intimate recollection and broad reflection, and repeatedly return to themes of memory, affection, human absurdity, and the unstable nature of narrative itself.

Neunundsiebzigstes Kapitel.

Als Susanna dem Korporal den Unfall mit dem Fallfenster erzählte, nebst allen Umständen, die meinen Mord — wie sie es nannte — begleitet hatten, trat ihm das Blut aus den Wangen zurück. Da alle, die zum Morden beitragen, Totschläger sind, sagte Trimm sein Gewissen, daß er ebenso schuldig sei wie Susanna. Und wenn der Satz wahr wäre, so hätte mein Onkel Toby das Blutbad ebensogut vor Gott zu verantworten gehabt wie einer von ihnen beiden. Auf diese Weise hätten weder Vernunft noch Instinkt, einzeln oder zusammen, Susanna unmöglich nach einer besseren Freistatt führen können. Dieses der Einbildung des Lesers anheimzugeben, wäre vergebens. Nur zu irgendeiner Hypothese zu gelangen, die einigen Stich hielte, müßte er sein Gehirn wundpeitschen — und es ohne das zu tun —, müßte er ein Gehirn haben, wie noch kein Leser vor ihm gehabt hat. — Warum sollte ich ihn einer solchen Prüfung oder Tortur aussetzen? Es ist meine eigene Sache, ich will es selbst erklären.