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Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy cover

Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy

Chapter 81: Einundachtzigstes Kapitel.
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About This Book

A playful, digressive first-person narrator tells his life and opinions through a series of nonlinear episodes that repeatedly detour into anecdotes, philosophical asides, and comic observation. The narration famously delays the account of the narrator's own birth while dwelling on family relationships, foibles, and cherished obsessions, using irony, self-commentary, and typographical tricks to undermine conventional storytelling. Episodes blend sentiment and satire, shift between intimate recollection and broad reflection, and repeatedly return to themes of memory, affection, human absurdity, and the unstable nature of narrative itself.

Einundachtzigstes Kapitel.

Der Korporal hatte bei diesem Ingenieurstreiche seine Maßregeln nicht so schlecht genommen, daß er nicht das ganze Geheimnis hätte für sich behalten und Susanna dem ganzen Gewichte der Attacke aussetzen können. Allein wahrer Tapferkeit ist's nicht genug, sich so durchzuhelfen. Der Korporal, ob als General oder als Trainkommissarius — das tut nichts —, hatte die Fenster in einen Zustand versetzt, ohne den, wie er glaubte, das Unglück nicht hätte geschehen können, wenigstens nicht unter Susannas Händen. Wie hätten sich Eure Gnaden dabei benommen? Er beschloß auf der Stelle, sich nicht hinter Susanna zu verkriechen, sondern sie zu decken. Und mit dieser Entschließung marschierte er geradeswegs ins Wohnzimmer, um meinem Onkel das Manöver vorzulegen.

Mein Onkel Toby hatte eben dem Herrn Yorick eine Beschreibung von der Schlacht bei Steenkirchen gemacht und von der sonderbaren Abordnung des Grafen Solms, welcher der Infanterie befohlen Halt zu machen und der Kavallerie zu marschieren, wo sie nicht agieren konnte. Das war gerade gegen die Order des Königs und zog den Verlust der Bataille nach sich.

In einigen Haushaltungen gibt es Vorfälle, die sich so genau an das, was folgen soll, anschmiegen, daß es kaum durch die Erfindung der dramatischen Schriftsteller besser ausgedacht werden konnte, die aus alten Zeiten meine ich.

Trim bestrebte sich, seine Historie dadurch, daß er seinen Zeigefinger flach auf den Tisch legte und mit der Handkante in einem scharfen Winkel daraufschlug, so zu erzählen, daß sie Priester und Jungfrauen hätten anhören können. Und nachdem die Historie erzählt, ging der Dialog fort, wie folgt.