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Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy cover

Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy

Chapter 85: Fünfundachtzigstes Kapitel.
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About This Book

A playful, digressive first-person narrator tells his life and opinions through a series of nonlinear episodes that repeatedly detour into anecdotes, philosophical asides, and comic observation. The narration famously delays the account of the narrator's own birth while dwelling on family relationships, foibles, and cherished obsessions, using irony, self-commentary, and typographical tricks to undermine conventional storytelling. Episodes blend sentiment and satire, shift between intimate recollection and broad reflection, and repeatedly return to themes of memory, affection, human absurdity, and the unstable nature of narrative itself.

Fünfundachtzigstes Kapitel.

So manche Zeichnung auch von meinem Vater gegeben worden und so ähnlich sie ihm auch in seinen verschiedenen Mienen und Stellungen sein mögen, so kann doch weder eine noch alle zusammengenommen dem Leser eine Art von Vorhersehen verschaffen, wie mein Vater bei neuen Vorfällen und Begebenheiten des Lebens denken, sprechen oder handeln würde. Die Endlosigkeit des Sonderbaren in seinem Charakter und der zufälligen Bestimmungen, bei welchem Ende er eine Sache angreifen würde, ging so weit, mein Herr, daß solche einen Strich durch alle ihre Berechnungen machte. — Die Sache war, sein Pfad lag von dem, worauf die meisten Menschen wandeln, so weit seitwärts, daß jedes Ding, was ihm vorkam, seinem Auge in einer eigenen Gestalt und Richtung erschien. Ganz verschieden von der Höhe und Breite, in der es andere Menschenkinder erblickten. Mit anderen Worten: es war ein ganz anderes Ding und ward denn auch ganz anders betrachtet.

Dies ist die wahre Ursache, warum meine liebe Jenny und ich sowohl als alle Welt um uns her soviel Hader um nichts haben. Sie sieht auf ihr Äußeres und ich auf ihr Inneres. Wie ist es möglich, daß wir über ihren Wert einig werden sollten.