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Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy cover

Das Leben und die Meinungen von Herrn Tristram Shandy

Chapter 98: Achtundneunzigstes Kapitel.
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About This Book

A playful, digressive first-person narrator tells his life and opinions through a series of nonlinear episodes that repeatedly detour into anecdotes, philosophical asides, and comic observation. The narration famously delays the account of the narrator's own birth while dwelling on family relationships, foibles, and cherished obsessions, using irony, self-commentary, and typographical tricks to undermine conventional storytelling. Episodes blend sentiment and satire, shift between intimate recollection and broad reflection, and repeatedly return to themes of memory, affection, human absurdity, and the unstable nature of narrative itself.

Achtundneunzigstes Kapitel.

Mein Onkel Toby nahm das Pfeifenröhrchen mit Elfenbein aus der Hand des Korporals, besah es eine halbe Minute und gab's ihm wieder.

In weniger als zwei Minuten nahm mein Onkel Toby das Rohr wieder vom Korporal und führte es den halben Weg zum Munde. Dann gab er's zum zweiten Male hastig zurück.

Der Korporal verdoppelte den Angriff. Mein Onkel Toby lächelte, sah wieder ernsthaft aus, lächelte wieder einen Augenblick. Dann sah er wieder lange Zeit ernsthaft zu. — »Geb' Er mir das Röhrchen mit Elfenbein, Trim,« sagte mein Onkel Toby. Mein Onkel Toby brachte es bis an die Lippen, zog es gleich wieder zurück, sah ein wenig umher über die Buschhecken. In seinem Leben hatte meinem Onkel Toby nicht so der Mund nach einer Pfeife gewässert. — Mein Onkel Toby begab sich mit der Pfeife in der Hand in sein Schilderhaus. —

Liebster Onkel Toby! O gehen Sie doch nicht mit der Pfeife ins Schilderhaus, ich bitte! Wie ist einem Menschen mit solch einem Dinge in einem solchen Winkel zu trauen!