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Das liebe Nest

Chapter 154: —22—
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About This Book

A collection of short lyrical poems and verses for young readers, written in simple rhythms and playful language. Pieces portray domestic routines—bathing, dressing, meals, and sleep—using sensory detail and gentle humor. Nature and animals are personified as companions in small vignettes that spark imaginative play. A recurring toddler figure moves through everyday adventures and dreams, shifting between real moments and fanciful travels. Mischief and tender comfort alternate throughout, offering soothing lullabies, lively play songs, and whimsical sketches that gently reassure and amuse.

117

Drei Koboldstreiche

Fixfax der arge Kobold spricht:

die Langeweile bekommt mir nicht,

ich will in lustigen Abenteuern

den alten Koboldruhm erneuern,

denn geht's den Menschen allzu glatt,

wird ihre Seele stumpf und matt.

Drum will ich sie in diesen Tagen

ein wenig necken, ein wenig plagen;

ein Kobold will doch auch mal lachen,

sich über die Menschlein lustig machen,

die den Kern aller Dinge glauben zu kennen

und sich so leicht die Finger verbrennen.

Drum, Fixfax, auf zu keckem Wagen,

stör ein bißchen ihr Wohlbehagen,

brauchst sie ja nicht ins Unglück zu hetzen,

ihnen bloß ein paar sanfte Püffe versetzen.

Erster Streich

Zweiter Streich

Dritter Streich

Spuk

(nach alten Mustern)

Der Märchenkönig und sein Töchterlein

Weihnachtsgang

Es war zur lieben Weihnachtszeit,

die Wälder lagen tief verschneit,

im Acker schlief in guter Ruh

das Korn und träumte dem Frühling zu,

die Winternachmittagssonne stand

wie ein gelber Fleck an weißer Wand—

da schritt ich hinaus in die blinkende Weite

und summte ein Lied mir zum Geleite.

Weihnachtsbesuch

Ländliche Straßen, dicht beschneit.

Knirschen, Geläut,

ein Schlitten;

inmitten

sitzen drei kleine Leut

bis zu den Öhrchen vermummt.

Es singt und summt

von Weihnachtsglocken;

ein paar neugierige Flocken

lassen vom Wind sich herüberwehn,

wollen durchaus das Mädelchen sehn

mit den roten Kältebäckchen

und den goldbraunen Zottellöckchen

und das Bübchen daneben,

das sich eben

130das immer tropfende Näschen putzt.

Großäugig, verdutzt,

bis zum Mäulchen zugedeckt,

im Wollmützchen fast versteckt,

sitzt das Kleinste auf Mutters Schoß.

"Kutscher, ein bißchen los,

es wird kalt;

Sie wissen doch, drüben zum Förster am Wald."

Der Alte schmunzelt und knallt

mit der Peitsche, hüh, hott—

die Gäule bleiben bei ihrem Trott.

... Von drüben her Lichter,

Zwei altliebe Gesichter

hinter den Scheiben:

"Wo sie nur bleiben?

Ist schon die fünfte Stunde!"

Da knurren die Hunde,

bellen, wollen hinaus;

Großmutter läuft vors Haus.

Da:—Knirschen, Geläut,

ein Schlitten,

inmitten

sitzen vier liebe Leut.

Wie das Altchen sich freut!

Unter Lachen und Weinen

131wickelt sie aus den Tüchern die Kleinen,

küßt die Tochter, nimmt ihr das Jüngste vom Knie:

"Ein prächtiges Kindchen! Gott schütz es, Marie!"

Neben ihr sprudelt ein Zünglein:

"Großmutter, komm doch 'rein!

Großmutter, sind die Hühner noch wach?

Großmutter, Vater kommt morgen nach,

er läßt schön grüßen."

... Auf bedächtigen Füßen,

als ging ihn die Sache nichts an,

kommt auch der Förster langsam heran.

"Na?

Seid ihr endlich da?"

Gleich läuft der Fritz auf ihn zu:

"Großvater, Du,

guck mal drüben den roten Fleck!

och, Großvater, nu is die Sonne weg."

"Die Sonne? Hm, laß man; drin is noch eine,

'ne ganze feine,

die wird uns bald blinken—

nu aber, bitte, kommt Kaffee trinken."

... Der Platz wird leer,

schneestill und stumm.

Der alte Kutscher lenkt langsam um,

nickt vor sich her,

132gedankenschwer,

und brummelt für sich:

"Der oll Förster hett's gaud, manch enner hett's nich."

König Kuchen und Königin Schokolade

Das goldgelb glacierte Ballfesthaus

sah wie ein riesiger Napfkuchen aus,

umgeben von einem Spritzkuchengitter;

als Wache davor zwei braune Ritter

aus Pfefferkuchen mit Gußfiligran,

die hatten Knackmandel-Harnische an.

Als Führer dienten mir und Linchen

zwei allerliebste Thorner Kathrinchen;

sie verbeugten sich höflich als wir kamen,

und sagten: bitte, meine Damen.

Nun fing die Kapelle zu spielen an,

vorn geigte ein Nürnberger Lebkuchenmann;

ich sag euch, es war 'ne Musik für Kenner,

und waren doch alles gebackene Männer,

mit Rosinenaugen und Mandelnasen,

und konnten so lieblich flöten und blasen.

Es wurde getanzt, gespielt, gelacht,

damit verging die schöne Nacht.

Zuguterletzt, nicht zu vergessen,

wurde alles aufgegessen,

artig gedankt und Abschied genommen;

wir fuhren heim, wie wir gekommen,

und erwachten in unserm Bett—

Kinder, Kinder, wie war das nett!—

Der erste Mai

Nein, Kinder, immer kann man nicht dichten,

immer weiß man nicht neue Geschichten;

oft sind die Märchengeister stumm,

als wären sie wer weiß wie dumm,

und alle Wände grinsen mich an,

137als hätt ich ihnen was angetan.

So war's auch neulich. Bei mir zu Haus

sah alles öde und langweilig aus,

da bin ich in den Abend geschlendert;

der Himmel hing rosenrot umbändert,

die Wolken türmten sich wie ein Tor,

plötzlich stand ich grade davor

und sah hinein in das Himmelsschloß.

"Na, Petrus, was ist denn hier oben los?"

fragt ich; "hier sieht's ja munter aus."

Da schmunzelt der alte Wächter vom Haus

und sagt mir—aber ihr dürft nicht lachen—:

Im Himmel wäre groß Reinemachen,

die Jungfrau Maria tät revidieren

und die himmlischen Scharen zum Scheuerfest führen.

Die kleinsten Englein müßten ran,

kriegten große Schürzen an,

dürfte keins spielen und müßig bleiben,

müßten fegen und wischen, seifen und reiben.

Da würden die Sterne blitzblank geputzt,

den kleinen Kometen die Schwänzchen gestutzt,

der Himmel mit Wunderblau lackiert,

der Regenbogen neu ausstaffiert;

dem Vollmond würde, wie er sich auch steift,

mal gründlich wieder die Glatze geseift,

138und damit am klaren Firmament

die liebe Sonne schön leuchten könnt,

würden die Wolken fest ausgedrückt

und hinter den Horizont geschickt.

Wenn alles fertig, wüschen sich

die Englein die Flügel säuberlich—

denn morgen sei ja der erste Mai— —

Ich fragte, was an dem Tage sei,

da blitzte mich Petrus an und sprach:

"Na, weißt du, das ist doch wirklich 'ne Schmach;

da sieht man wieder, wie wenig ihr wißt,

nicht mal, wann Gottes Geburtstag ist."

Na, Kinder, ich machte ein dummes Gesicht;

das wußt ich bei aller Gelehrsamkeit nicht.

Doch nun wurde mir auf einmal klar:

Darum putzt sich die Erde Jahr für Jahr

mit Blumen und Kräutern im bunten Gemisch,

darum grünen die Hecken, die Bäume so frisch,

darum üben die Vögel die Festmelodie,

und Bienen und Grillen begleiten sie,

darum wird dem Menschen die Freude so groß,

als säß er dem lieben Gott im Schoß,

wenn der Maiwind kommt über Berg und Tal—

nun begriff ich den Frühling mit einem Mal.

Und ich fragte Petrus aus froher Seele:

139Erlaubst du, daß ich das weiter erzähle?

"Immerzu," sagte der und strich sich den Magen;

"kannst den neugierigen Leuten gleich noch sagen,

daß an Gottes Geburtstag, dem ersten Mai,

auch der Tanztag für Teufel und Hexen sei.

Sonst dürfen sie, zu Aller Segen,

sich keinen Schritt ohne Leine bewegen;

doch an dem Tage sind sie frei,

—da macht die Bande genug Geschrei,"

entfuhr es brummend dem alten Knaben—

"doch Gott ist der Herr und will es so haben.

Er sieht in hoher heiliger Ruh

dem tollen Blocksbergvergnügen zu;

und treibt es einer zu arg von der Sippe,

kommt er sofort wieder an die Strippe.

Nun aber leb wohl, ich wünsch gute Nacht,

um neun wird der Himmel zugemacht."

Langsam schloß sich das Wolkentor;

ich ging, ein Liedchen klang mir im Ohr.

Zu Haus in heimlicher Abendruh

nickt ich den Sternen fröhlich zu

und betete: Ich bin nur ein Zwerg,

und die herrliche Welt, sie ist dein Werk,

o Gott; du hast alles, nichts kann man dir schenken,

140nur deiner in Freude und Demut gedenken.

So nimm dieses Liedchen, ich hab es erdacht

in dieser Frühlings-Geburstagsnacht.

Wetterwunsch

Scheine, Sonne, scheine,

die Wäsch hängt auf der Leine;

unsre Hemden, unsre Socken,

mach sie uns bis Sonntag trocken,

scheine, Sonne, scheine!

Rausche, rausche, Regen,

gib uns deinen Segen,

wasch die armen Sünder rein,

gib uns Brot und gib uns Wein,

rausche, rausche, Regen!

Zu best ist allerwegen

Sonnenschein und Regen;

auch der Wind muß pfeifen,

soll die Ernte reifen.

Regen, Wind und Sonnenschein

mögen bei unserm Hause sein!

141

Hammerliedchen

Pink, pank, Hammerschlag,

der Nagel hat 'nen Kopf;

und wenn er keine Spitze hat,

ist er ein armer Tropf.

Mein Hämmerlein du,

schlag zu, schlag zu!

Pink, pank, Hammerschlag,

hast du der Nägel zehn

und nagelst du ein Särglein zu,

ist's um einen geschehn.

Mein Feuerlein du,

blas zu, blas zu!

Im Sonnenschein

(nach einer alten Fabel)

Wanderlied

144 

146 

147Vierter Teil

148 

149

Spruch fürs Leben

Hinüber, hinein!

über Wipfel und Stein!

die Herzen zu baden

im Goldsonnenschein!

Auf schwierigen Pfaden

zu lichten Gnaden!

über Wipfel und Stein,

hinunter, hinein!

Allerlei Rätsel

(Die Lösungen stehen im Verzeichnis der Überschriften)

—1—

Ich habe Flügel—rate, Kind—

doch flieg ich nur im Kreise;

und singen tu ich, wenn der Wind

mir vorpfeift, laut und leise.

Was ihr den Feldern abgewinnt,

kau ich auf meine Weise;

doch was mir durch die Kehle rinnt,

das mundet euch als Speise.

—2—

—3—

Die erste frißt,

der zweite ißt,

das dritte wird gefressen;

das ganze wird zu Pökelfleisch

und Erbsenbrei gegessen.

—4—

Mein erstes ist ein Hund,

mein zweites ist ein Junge,

mein ganzes ist ein Dieb,

kein Hundejunge!

—5—

—6—

—7—

Wächst einer alten Dame

ein Buckel kleinster Sorte,

verwandelt sie sich augenblicks

in ein Stück Mandeltorte.

Doch nimmst du ihr den Rücken,

auf dem der Buckel wächst,

hast du die alte Dame

zur trocknen Frucht verhext.

—8—

Ich stand begehrlich am Worte,

umgekehrt wuchs es nicht weit;

ein arges Diebsgelüste

besiegte die Redlichkeit.

Ich stahl das umgekehrte,

kein Argus achtete drauf;

Schmunzelnd enteilt' ich dem Worte

und aß es umgekehrt auf.

—9—

—10—

Es läuft und hat keine Beine,

es gibt viele und doch nur eine.

Wer zuviel hat, kann's nicht verschenken;

wer zu wenig hat, muß es beschränken.

Bald geht es langsam, bald schnell;

mal ist es dunkel, mal hell.

—11—

Christkindchen lag im Stalle

und hörte die ersten schrein;

die zweiten tragen wir alle

zur Weihnachtszeit am Bein.

—12—

Sind es die Stiefel, halten sie 'ne Weile;

wird es der Junge, kriegt er halt Keile.

—13—

—14—

Klärchen nähte an dem ersten

und war ganz die beiden zweiten,

denn sie durfte Sonntag reiten,

Leutnant Kurt wollt sie begleiten;

ihre Augen wurden groß,

müßig lag die Hand im Schoß.

Mutter näht am andern Fenster,

sah's und runzelte die Brauen:

Höre, Kind, Luftschlösser bauen

taugt nicht viel für fleißige Frauen,

weil man leicht die Pflicht vergißt

und zu sehr das Ganze ist.

—15—

—16—

Froh singt ihr Lied am Sommertag

die eins-zwei früh und spat.

Die drei wünscht jeder Jüngling sich;

doch bricht er ab, ist's schad.

Das Ganze war ein König, der

lustig und unverschämt

die stolze Prinzeß, die ihn nicht wollt,

bestraft hat und gezähmt.

—17—

—18—

Er geht in sich, um sich zu pflegen,

und ist in sich um sich verlegen.

—19—

Rate, Freund, es ist nicht schwer:

Wer's hat, hat, was er hatte, nicht mehr.

Wer's aber ist, den äfft des Teufels Brut;

man sperrt ihn ein und fürchtet seine Wut.

—20—

Wer es hat, der ist betrübt;

aber froh und stolz, wer's gibt.

—21—

Das Wort pflegt zu erhöhn

den Glanz des Edelsteins;

solang man es bewahrt,

ist man der Herr des Seins.

—22—

—23—

Wenn es von Freund und Liebchen kommt,

oder von dir verfaßt,

so liebst du wohl das erste Wort;

sonst ist es dir verhaßt.

Das zweite Wort, so klug wir sind,

machen wir Menschen viel;

und was dich reut, oft andre freut

im schadenfrohen Spiel.

Der Schluß: gefürchtet und geneckt,

teils boshaft und teils dumm,

geht er als Geist des Widerspruchs

in Schrift und Mären um.

Die drei vereint: wir stehn verdutzt,

wie Zufalls Koboldmacht

das Wort entstellt, den Sinn verdreht—

man ärgert sich und lacht.

—24—

—25—

Auf der höchsten Berge Rücken

ist es immer leicht zu finden,

wo die kleinen Gletscherbäche

schäumend sich zu Tale winden.

Tausch die Silben—ach, verlegen

steh ich vor gemischten Dingen,

Chemiker und Apotheker

mögen dir die Lösung bringen.

—26—

Ich hab keine Hände und kann doch tragen,

hab keine Flinte und kann doch jagen;

kann klettern und schwere Lasten heben

und bin doch ein zartes, hinfälliges Leben.

—27—

—28—

Getrieben werd ich, doch ich treibe wieder;

mir folgen arbeitsam viel erzne Glieder.

Seit Jahrmillionen geh ich auf und nieder,

bald sanft, bald wild, doch niemals ohne Brüder.

Hitze und Kälte trag ich, hin und wider;

übt mich der Knabe, stärkt er seine Glieder.

Die Luft durcheil ich ohne jed' Gefieder;

den Augen bring ich Schau, den Ohren Lieder.

—29—

—30—

Ich bin nur klein, doch banne ich die Welt

in meinen Kreis bis hoch ins Sternenzelt;

dem Vorbild der Natur einst nachgeschafft

vertiefte ich den Blick der Forschungskraft.

Ein Wort füg an, das sich der Mensch gesetzt

zur Ordnung gegen den, der sie verletzt;

der Fromme fühlt es oft von Gott gesandt,

ans Letzte, Jüngste denkt er furchtgebannt,

an Weltkrieg, Hungersnot und Aufruhrleid—

da ist das Ganze eine Seltenheit.

—31—

Die erste Silbe führt die krause Schar,

die uns vertraut seit unsrer Klippschulzeit.

Die zweite tönt durch Weiten hell und klar,

ruft bald zur Ruhe, bald zu wildem Streit.

Und wenn der tapfre Krieger

sein junges Leben gab,

fällt ihm vielleicht der Schatten

des Ganzen auf sein Grab.

161—32—

Ein deutscher Meister war es, gottgesandt,

der jenes edle Tonstück uns geschenkt;

der Vogel übt's, der seine Flügel lenkt—

dir wünsch ich es, mein deutsches Vaterland.

Was allen Flügelwesen wohlbekannt,

was jedes Blatt, das aus der Hülle bricht,

ersehnt; was man von Kraft und Tugend spricht—

das wünsch ich dir, mein deutsches Vaterland.

Ein Flüßchen, an der Schieferberge Rand,

sehr vielen ist sein Name leerer Schall,

ein kleines Wort, doch wir ersehnen's all—

wünsch ich dir auch, mein deutsches Vaterland.

Auch ihn, der tief verabscheut Mord und Brand,

den Engel, der auf Morgenwiesen geht,

doch oft verhüllten Hauptes abseits steht—

ihn sende Gott dir, o mein Vaterland!

—33—

—34—

Wir sind's mit Stamm und Vaterland,

mit Menschen, die uns lieb und blutsverwandt,

mit jeder Arbeit, die der Seele wert;

der Reiter rühmt: wir sind's, ich und mein Pferd.

Doch wer es ist, trägt eine schwere Last,

er ist sich selbst ein mißgeschickter Gast;

Statt Liebe blüht ihm Mitleid, und im Schwarm

gesunder Jugend fühlt er doppelt Harm.

—35—

Wir sind's gewiß in vielen Dingen

in einem sind wir's nimmermehr;

die sind's, die wir zu Grabe bringen,

und eben die sind's bald nicht mehr.

Drum, weil wir leben,

sind wir's eben

an Wesen wie Gesicht;

drum, weil wir leben,

sind wir's eben

zur Zeit noch nicht.

163—36—

Nennst du das Ganze, tönt es uns entgegen

von Sommernächten, wo des Mondes Horn

verschwärmten Pärchen winkt auf lauschigen Wegen,

und wo aus seinem wundersamen Born

das Märchen auftaucht und in tiefem Sinnen

uns anschaut, und verträumte Bäche rinnen.

Teilst du das Wort, stellt dir zuerst sich dar

die Stadt, die wir mit Ehrfurcht gern beschauen,

die Heiden einst wie Christen heilig war,

wo Pilger heut und Kenner sich erbauen;

ein Teil der Stadt ist noch des Wortes Rest

und hält den Glanz vergangner Zeiten fest.

—37—