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Der Schatz der Sierra Madre

Chapter 10: 9
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About This Book

The narrative follows a group of characters, primarily focusing on their desperate quest for wealth in the Sierra Madre mountains. The story explores themes of greed, survival, and the harsh realities of human nature as the characters navigate the challenges of mining for gold. It delves into the moral dilemmas faced by individuals driven by the desire for riches, highlighting the impact of wealth on relationships and personal integrity. The setting serves as a backdrop for the exploration of ambition and the consequences of pursuing material gain, ultimately reflecting on the futility and dangers of such pursuits.

9

iel Mühe und alle ihre Erfindungsgabe hatten die Männer darauf verwandt, um ihren Arbeitsplatz gut zu verbergen. Das Camp, wo sie schliefen und kochten, verlegten sie, so daß es einen halben Kilometer von der Mine entfernt war. Der Platz, wo die Mine lag, wurde so vortrefflich mit Buschwerk und großen Steinen von der einzigen Stelle, wo der Zugang möglich war, abgekleidet, daß niemand, der sich in der Nachbarschaft herumtrieb, auf den Arbeitsplatz stoßen konnte. Nach einer Woche schon waren das Buschwerk, die Hügel, die Löcher, die Steinblöcke so verwachsen, daß selbst Eingeborene, die auf die Jagd gingen, nichts Auffälliges dort gesehen hätten, das sie zu dem Arbeitsplatz hätte führen können.

Das Camp zu verstecken, lag nicht in der Absicht der Männer. Das Lager hielten sie ganz offen. Um ihren Aufenthalt dort zu rechtfertigen, spannten sie rohe Felle und Vogelbälge auf aufgestellten Rahmen aus. Das ließ sie ohne weiteres als Felljäger und als Sammler seltener Vögel erscheinen. Da wurde nicht der geringste Verdacht rege, denn Hunderte von Leuten betreiben das als einträgliches Geschäft.

Von dem Lager führte ein verschwiegener Pfad zur Mine. Um auf den Pfad zu kommen, mußten sie die ersten zehn Meter auf dem Bauche rutschen. Wenn sie durch waren, wurde der Pfad mit grünem Dornengestrüpp verstellt. Kamen sie zurück zum Lager, wurde erst sorgfältig das Lager beobachtet, ob jemand in der Nähe sei. Wäre das der Fall gewesen, dann hätten sie einen weiten Umweg gemacht und wären aus einer ganz entgegengesetzten Richtung in das Lager gekommen, so als ob sie eben von der Jagd heimkämen.

In all der Zeit, die sie hier nun schon lebten, hatte sich nicht ein einziges Mal jemand sehen lassen, weder ein Weißer noch ein Eingeborener. Es war auch durchaus unwahrscheinlich, daß sich jemand in diese wilde Gegend je verlaufen würde. Aber die Männer waren zu klug und zu vorsichtig, als daß sie sich darauf eingelassen hätten, Opfer eines Zufalls zu werden. Nicht einmal ein flüchtiges Wild, das von einem Jäger verfolgt wurde, hätte auf dem Arbeitsplatze nach Sicherheit suchen können. Der Geruch der hier arbeitenden Menschen trieb es in eine andre Richtung.

Und Hunde sind im Busch zu furchtsam, sie bleiben immer bei ihrem Herrn und schnüffeln nicht herum.

Aber das Leben, das die drei Leute hier führten, war erbarmungswürdiger als das eines litauischen Fabrikarbeiters in Detroit. Es war das jammervollste Leben, das sich nur vorstellen läßt. Dobbs meinte eines Abends, daß er sich in dem verschlammtesten Schützengraben Frankreichs menschlicher gefühlt habe als hier während der letzten Wochen. Curtin und Howard konnten das nicht beurteilen, weil sie nicht die Ehre hatten, in Frankreich gewesen zu sein, um die zarten unschuldigen Säuglinge an der Brust amerikanischer Mütter vor den Bajonetten der Hunnen zu schützen. Und mit jedem weiteren Tag, den sie hier zubrachten, wurde das Leben unerträglicher. Das ewig gleichförmige Essen, hastig zubereitet von übermüdeten Händen, ekelte sie an. Aber sie mußten es hinunterwürgen. Die öde Einmütigkeit ihrer Tätigkeit machte die Arbeit noch schwerer, als sie an sich schon war. Graben, Sieben, Schwenken, Ausklauben, Wasserschleppen, Abstützen. Eine Stunde wie die andre, ein Tag wie der andre. Woche für Woche. Und so ging das nun schon Monate.

Die Arbeit hätte sich vielleicht ertragen lassen. Hunderttausende von Menschen verrichten ihr ganzes Leben lang keine andre Arbeit und fühlen sich dennoch verhältnismäßig wohl dabei. Hier aber wirkten andre Mächte gegen sie.

Die ersten Wochen hatten sie verbracht, ohne daß ihnen zum Bewußtsein gekommen wäre, wie schwierig sich ihr Dasein gestalten könne. Sie dachten nicht einen Augenblick darüber nach, daß an ihnen Mächte fressen und nagen könnten, von deren Vorhandensein sie bisher nie etwas gewußt hatten. In der ersten Zeit gab es jeden Tag etwas Neues. Jeden Tag wurde etwas Neues geplant und ausgeführt. Jeder von ihnen wußte ein paar Witze zu erzählen oder ein Geschäftchen, das den beiden andern unbekannt war. Jeder war ein Studium für den andern, jeder besaß eine Besonderheit, die den andern interessierte oder vielleicht anwiderte, aber doch wenigstens seine Aufmerksamkeit erweckte.

Nun aber hatten sie sich nichts mehr zu erzählen. Keiner hatte in seinem ganzen Sprachschatz ein Wort übriggelassen, das der andre nicht kannte.

Und er kannte jedes Wort des andern sogar mit der Betonung und der Geste, die mit seinem Worte verknüpft waren.

Dobbs hatte die Gewohnheit, beim Sprechen zuweilen das linke Auge halb zuzukneifen. Anfangs hatten Howard und Curtin das höchst lustig gefunden, und sie machten Scherze über diese Eigenheit. Da kam aber dann ein Abend, an dem Curtin sagte: „Wenn du verfluchter Hund das nicht sein läßt, immerfort das linke Auge zuzukneifen, schieße ich dir eine Unze Blei in den Bauch. Du weißt ganz gut, du Zuchthäusler, daß mich das ärgert.“

Mit einem Satz war Dobbs auf und hatte den Revolver gezogen. Hätte Curtin seinen Shooter ebenso rasch hoch gehabt, dann wäre die schönste Schießerei im Gange gewesen. Aber Curtin wußte, daß er sofort sechs Kugeln im Magen haben würde, sobald er nur mit der Hand nach hinten langte.

„Ich weiß schon ganz gut, wer du bist“, schrie Dobbs, den Revolver im Handgelenk schwenkend. „Du bist doch in Georgia ausgepeitscht worden, weil du Mädchen überfallen und vergewaltigt hast. Rein zum Vergnügen bist du doch nicht hier in Mexiko, du Frocklifter.“

Ob Dobbs ein Zuchthäusler war, wußte Curtin genau so wenig, wie Dobbs wußte, ob Curtin jemals in Georgia gewesen war. Sie saugten sich das aus den Tabakspfeifen oder kauten es aus den Speckschwarten heraus, und jetzt sagten sie es, um sich gegenseitig zur höchsten Wut anzustacheln.

Howard ließ sich nicht stören, er qualmte dicke Wolken Tabaksrauch und starrte in das Feuer. Als die beiden aber schwiegen und keine neuen Schimpfereien so schnell erfinden konnten, sagte er: „Aber Jungens, laßt doch die Schießerei sein. Wir haben hier keine Zeit, um Kranke zu pflegen.“

Dobbs schob nach einer Weile seinen Revolver ein und legte sich schlafen. Curtin blieb aber mit Howard am Feuer sitzen und zündete sich eine neue Pfeife an.

Nicht lange darauf kam ein Morgen, an dem Curtin dem Dobbs den Revolverlauf in die Hüfte pokte: „Jetzt sagst du noch ein Wort, und ich ziehe ab, du Giftkröte.“

Das war so gekommen: Dobbs hatte zu Curtin gesagt: „Schmatz’ nicht immer so wie ein Mastschwein, wenn du frißt. In welcher Verbesserungsanstalt bist du denn groß geworden?“

„Ob ich schmatze oder ich rotze, das geht dich ganz gewiß einen Hundedreck an. Ich wenigstens ziehe nicht immerfort durch den hohlen Zahn wie eine pfeifende Ratte.“

Worauf Dobbs erwiderte: „Haben denn die Ratten in Sing Sing hohle Zähne?“

Der muß erst gefunden werden, der nicht weiß, was diese Frage bedeutet; denn Sing Sing ist der unfreiwillige Aufenthalt jener New-Yorker, die gefaßt werden. Die übrigen New-Yorker, die nicht gefaßt werden, haben ihre Bureaus in der Wall Street.

Eine solche freundschaftliche Anspielung konnte Curtin nicht ruhig ertragen, und er stieß Dobbs den Lauf des entsicherten Revolvers zwischen die Rippen.

„Verflucht noch mal,“ rief Howard jetzt aufgebracht, „ihr betragt euch, als ob wir alle gegenseitig verheiratet wären. Steck’ das Eisen ein, Curtin.“

„Du?“ schrie Curtin erbost. Er ließ den Arm mit dem Revolver fallen und wandte sich gegen den Alten: „Was hast du denn hier zu kommandieren, du Krüppel?“

„Kommandieren?“ entgegnete Howard, „an Kommandieren denke ich gar nicht. Aber ich bin hierhergekommen, um Gold zu graben und mein Geschäft zu machen, nicht aber mich hier mit dummen Jungen herumzuzanken. Wir brauchen einer den andern, und wenn einer zusammengeschossen wird, können die beiden andern abziehen, mit zweien läßt sich das gar nicht machen oder nur so unbequem, daß wir kaum auf einen gesunden Tagelohn kommen.“

Curtin hatte seinen Revolver eingeschoben und sich wieder hingesetzt.

„Und ich? Das will ich euch gleich sagen,“ fuhr Howard fort, „ich bin das herzlich leid nun. Ich habe keine Lust, mit einem von euch hier übrigzubleiben, und ich gehe. Es langt mir, was ich jetzt habe.“

„Aber uns langt es nicht“, schrie Dobbs wütend. „Du mit deinen alten Knochen hast genug für die sechs Monate, die du noch zu leben haben magst. Wir aber nicht. Und wenn du hier auskneifen willst, ehe wir alles ausgelaugt haben – wir werden schon noch ein Mittelchen finden, dich hierzubehalten.“

„Komm uns nicht mit solchen Kindereien, Alter“, mischte sich nun auch Curtin ein. „Wir kriegen dich innerhalb vier Stunden, wenn du etwa abrutschen willst. Weißt du, was wir dann mit dir machen?“

„Kann ich mir denken, du Schurke“, höhnte Howard.

„Kannst du dir nicht denken“, sagte Curtin darauf und grinste. „Wir nehmen dir deinen Kümmel ab und binden dich an einen Baum, sicher und sorgfältig, und dann gehen wir, wir ohne dich. Morden, wie du dir vielleicht gedacht hast? Nein, das gibt es nicht.“

„Sicher nicht,“ antwortete Howard, „dazu seid ihr viel zu fromm. Ich könnte euch ja euer kinderreines Gewissen belasten. Anbinden und allein lassen. Sieh mal einer an. Ihr seid wahrhaftig nicht wert, daß man euch anspuckt. Und ihr wart doch so feine Jungen, als ich euch da unten in der Stadt traf.“

Eine Weile schwiegen alle drei.

Dann sagte Dobbs: „Das ist ja alles Unsinn, was wir hier reden. Aber verteufelt noch mal, wenn man kein andres Gesicht sieht nun schon seit Monaten, immer zusammenhocken muß, man wird sich zum Ekel. Ich glaube, daß es so mit verheirateten Leuten geht. Erst können sie nicht ohne einander auch nur eine halbe Stunde leben, und sobald sie zusammenleben müssen und keiner mehr einen neuen Satz zu reden weiß, den der andre nicht schon hundertmal gehört hat, dann spucken sie sich gegenseitig an und möchten sich vergiften. Das weiß ich von meiner Schwester. Zuerst wollte sie sich ertränken, weil sie ihn nicht kriegen sollte, und als sie ihn eine Weile hatte, wollte sie sich ertränken, um ihn nicht mehr sehen zu müssen. Jetzt ist sie geschieden und will es mit einem andern versuchen.“

„Wieviel denkst du denn, Howard, wieviel es ist, was wir jetzt haben?“ fragte Curtin dann unerwartet.

Der Alte dachte eine Weile nach. Dann sagte er: „So genau läßt sich das nicht berechnen. Wir kriegen das nicht so rein heraus. Da ist immer noch manchmal etwas unreines Metall dazwischen. Aber ich denke, daß wir jeder vierzehn- bis sechzehntausend Dollars geschafft haben.“

„Dann möchte ich den Vorschlag machen,“ sagte Dobbs, „daß wir noch sechs Wochen dreingeben, dann das Camp einebnen und abwandern.“

„Bin ich einverstanden“, warf Curtin ein.

„Länger werden wir ja auch gar nicht zu tun haben“, meinte nun Howard.

„Wenn ich nicht ganz im Irrtum bin, dann werden wir nach vier Wochen bereits so dünn sein, daß es die Arbeit nicht mehr lohnt. Habt ihr gesehen, daß zehn Schritte weiter rauf, wo wir jetzt das Bett ausheben, sich die Erde ändert? Da ist kein Sand mehr. Entweder ist der Fluß an der Stelle von oben den Berg hinuntergefallen, oder er ist aus dem Berge herausgekommen. Das kann man jetzt nicht mehr sehen. Da ist sicher einmal ein Bergrutsch gewesen, und seitdem hat der Fluß einen andern Weg genommen, oder die Quellen und Beibäche haben sich verlegt.“

Der Friede war im Lager wieder eingekehrt. Ein so bitterböser Streit, wie der letzte gewesen war, kam nicht mehr vor. Sie hatten jetzt ein bestimmtes Ziel, einen festgesetzten Tag, an dem sie das Lager aufgeben wollten. Und das veränderte ihre Stimmung und ihr Wesen so vollkommen, daß sie nicht begreifen konnten, wie solche Streitigkeiten überhaupt möglich gewesen waren. Sie beschäftigten sich jetzt damit, den besten Plan zu entwerfen, wie sie hier unauffällig fortkommen und ihre Beute in Sicherheit bringen konnten, wo sie sich niederlassen wollten, und was sie mit dem erlösten Gewinn anzufangen gedachten. Dieses Entwerfen von Plänen gab ihren Gesprächen eine andre Richtung. Sie lebten schon in dem Vorgefühl, wieder in einer Stadt und zwischen allen den Dingen, die Zivilisation bedeuten, zu leben. Und wissend, daß es ja nun nicht mehr lange sein werde, fanden sie sich mit einem Male ganz leicht mit den Gewohnheiten der Mitgenossen ab. Sie sahen in jenen Gewohnheiten nicht mehr das Häßliche, nicht mehr das, was den einen bis zur Wut ärgern konnte, sondern sie wurden nachsichtig gegeneinander. Wenn jetzt der eine vielleicht sich nachhaltig auf dem Kopfe kratzte und dann nachher das Abgekratzte an den Fingernägeln gedankenlos betrachtete, als ob es etwas Genießbares sei, so erfolgte keine hämische Bemerkung des andern, der ja auch seine üblen Gewohnheiten hatte, sondern er sagte lächelnd: „Beißen sie, Curtinken? Na warte, das Fleisch ist gleich fertig geröstet, dann bist du auf diese filzige Mahlzeit nicht mehr angewiesen.“ Worauf dann Curtin, ebenfalls lachend, antwortete: „Es ist gut, daß du mich daran erinnerst, ich muß mir doch diese verfluchte Angewohnheit abgewöhnen, sonst schmeißen mich die Leute vielleicht gar aus dem Hotel hinaus.“

Und je näher der Tag, an dem sie das Camp aufheben wollten, heranrückte, desto besser fingen sie sich an zu vertragen. Howard und Dobbs sprachen sogar schon davon, als Geschäftsteilhaber zusammen zu arbeiten und in Monterrey oder in Tampico ein Kino aufzumachen und gemeinschaftlich zu leiten. Dobbs sollte der künstlerische Leiter sein, also die Filme kaufen, die Vorführungen leiten, die Programme schreiben und die Musik überwachen, während Howard die geschäftlichen Angelegenheiten, die Kasse, die Mieten, die Löhne, die Druckarbeiten, die Reparaturen und die Verschönerungen des Theaters übernahm.

Curtin hatte es nicht so leicht. Er konnte sich nicht schlüssig werden, ob er in Mexiko bleiben oder nach den States zurückkehren solle. In einem Satze hatte er einmal gelegentlich hingeworfen, daß er so etwas Ähnliches wie eine Braut in San Antonio in Texas habe. Er schien sich aber nicht viel daraus zu machen. Wahrscheinlich tat er auch nur so, um nicht mit seiner Braut aufgezogen zu werden. Von Frauen wurde im Camp selten gesprochen, und wenn man schon von ihnen sprach, so geschah es immer im wegwerfenden Sinne. Warum sollte man sich auch mit solchen Gedanken plagen? Man spricht immer im wegwerfenden Sinne von Dingen, die man nicht haben kann. Es wäre auch ziemlich schwergefallen, sich diese drei Männer vorzustellen, daß sie in ihrem Arm eine Frau oder ein Mädchen hätten. Es hätte sich nur um die entlaufene Frau eines Straßenräubers handeln können. Ein anständiges Mädchen hätte sich lieber in einem Sumpfloch ertränkt, als daß sie sich mit einem dieser Männer hier eingelassen haben würde. Wenigstens in dem Zustande, wie sie jetzt aussahen, wie sie sich betrugen, und in welcher Art und Weise sie ihre Gedanken ausdrückten.

Das Gold, das eine schöne und elegante Dame am Finger trägt oder das als Krone einem Kaiser auf seinem Kopfe wackelt, ist meist in recht merkwürdiger Gesellschaft schon gewesen, und es hat viel häufiger sich in Blut gebadet als in Seifenwasser. In allen Fällen hat eine Krone aus Blumen und ein Kranz aus den Blättern eines Baumes eine Herkunft, die edler ist. Die Dauerhaftigkeit des Materials, die Dauerhaftigkeit einer Blumenkrone verglichen mit der Dauerhaftigkeit einer Goldkrone ist nur relativ.