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Der Teufelsschlosser

Chapter 46: * Der Gänsedoktor. *
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About This Book

Ein dramatisches Gedicht in drei Aufzügen zeichnet das Leben eines jungen Schlossers, der vor ein geschlossenes Tor gelangt und von einer geheimnisvollen, roten Gestalt ein Angebot zur schnellen Anerkennung erhält. Gegen Versprechen von Reichtum und Ruhm soll er ein unerreichbar scheinendes Schloss öffnen; die Folge von Versuchung, Ehrgeiz und Entscheidungsdruck entfaltet sich über Zeiträume von zwanzig und zehn Jahren. Neben Werkstatt- und Marktleben treten familiäre Bindungen, Liebesinteressen und das öffentliche Urteil hervor, während moralische Fragen nach Preis, Schuld und Pflicht das soziale Gefüge und das persönliche Schicksal der Figuren immer wieder prüfen.

Vorige ohne Rothmantel.
Mux (auf die Knie sinkend):
Du hast verzieh’n, o Herr, mir scheint die Sonne
Aufs schuldbelad’ne Haupt, nun will ich sühnen,
Ich will’s und kann’s. (Er erhebt sich.) Bin ich auch jetzt ein Greis,
Ich habe meine Kunst, die ich erworben
Durch eig’nen Fleiß; mein Handwerk hatt’ ich lieb,
Ich hab’ mich nie auf Teufelstrug verlassen,
Ich hab’s geübt und hab’s zur Kunst gemacht,
Bei meiner Arbeit war kein Höllenspuk.
Die alten Arme schaffen noch so viel,
Als Kind und Enkelkind zum Leben brauchen,
Nun an mein Herz, ihr Teuren, kommt zu mir!
(Er sieht sich nach Lisbeth und dem Knaben um, die immer noch betäubt am Boden liegen, und beugt sich zu ihnen herab.)
Lisbeth, mein Kind, wach auf, die Sonne scheint,
Es kommt der Morgen eines neuen Lebens!
(Sie regt sich nicht.)
Erbarmen, Herr, o laß mich sühnen, sühnen!
Lisbeth! Lisbeth, wach’ auf!
Lisbeth (sich aufrichtend): Wer ruft mich denn?
Mux: Dein Vater, Lisbeth; komm und weck dein Kind!
(Er beschäftigt sich mit dem Knaben.)
Lisbeth: Mein Vater ruft? Ich hab’ von ihm geträumt,
Er war noch jung, so wie ich ihn verlassen,
Doch wie — was war das alles? Träum’ ich noch?
Mein Vater war doch hier — und dann — der Blitz.
(Plötzlich erschrocken): Martin! Wo ist er denn, wo ist mein Kind?
Mux (der den erwachenden Knaben aufgehoben hat
und ihn auf dem Arme herbeiträgt):
Hier ist es, Lisbeth, unser liebes Kind,
Mein Enkelkind!
Lisbeth: Seid ihr’s denn wirklich, Vater?
Mux: Ich bin’s und bin es nicht; laß nun das Fragen!
Verwandelt hat mich dieser Donnerschlag,
Du aber sollst dich der Verwandlung freuen.
Ich sorg’ für euch, soviel mein Arm vermag,
Du und dein Kind jedoch, ihr sollt mich lieben
Und mich die Liebe lehren. Wollt ihr das?
Lisbeth: Mein Vater!
Mux: Lisbeth, kannst du mir verzeih’n?
Ich hab’ so viel entbehrt — ich fühl’s erst jetzt —
Nun will ich lieben, lieben ohne Maß,
Dem Kind hier will ich es als Erbe lassen,
Was ich an Liebe nicht erschöpfen kann.
(Zum Knaben): Leg’ deine Händchen auf mein weißes Haupt,
Zur Sonne schau empor und sag’ mir’s nach,
Was ich dir sagen werde; ruf’ es laut,
Daß es dir widerhallt im eig’nen Herzen,
Zum Himmel ruf’ es auf, ruf’s in die Ferne:
Die Liebe ist das Größte in der Welt!
Martin (ruft laut): Die Liebe ist das Größte in der Welt!

* Der Gänsedoktor. *

Humoristische Novelle

von

A. Gaus-Bachmann.

264 S. 8o. gebd. in Leinen. Preis 1 Mk.

Urteile der Presse:

Der echte, gemütvolle Humor ist eine besondere Gabe. Aber gerade diejenigen Menschen besitzen sie oft am wenigsten, die sie zu besitzen glauben, und unter ihnen sind namentlich viele Leute von der Feder. Was für Vorstellungen von Humor man häufig in der schriftstellernden Welt hat, das geht schon ins Aschgraue; jedem gesuchten und lahmen Witz wird die Etikette: Humor aufgeklebt. Man wird es daher begreiflich finden, wenn der vorsichtige Kritiker nach jedem als »humoristisch« deklarierten Buche mit einem gewissen Zagen greift, denn in neun von zehn Fällen ist das Federprodukt gar nicht humoristisch, sondern erzfade und langweilig. Nach diesem Präambulum wird nun der Leser sicher eine Beurteilung des »Gänsedoktor« erwarten. Glücklicherweise irrt er sich aber, denn diese Novelle, die ja den Lesern des »D. H.« längst nicht mehr unbekannt ist, gehört wirklich und wahrhaftig zu jenen literarischen Gebilden, in denen man Goldkörner des Humors findet und zwar nicht sporadisch, sondern zahlreich und gediegen. Ja, man darf den »Gänsedoktor« kurzweg zu den vorzüglichsten humoristischen Novellen der Neuzeit rechnen. Da ist kein gemachter, kein gekünstelter Humor, sondern alles fließt so echt und lauter, wie ein heller Waldbach aus dem Gestein. Die Handlung geht rasch vorwärts und auf das Ziel zu, die Personen, die ihre Hand im Spiele haben, sind prächtig gezeichnet, vor allem ist der kleine Fritz, dieser allerliebste Unheilstifter, eine wahre Kabinettsfigur. Der »Gänsedoktor« selbst stellt das Muster eines gemütlichen Humoristen dar, und Tante Amalia, die überspannte Tragödin aus Amerika, wird auch den griesgrämigsten Hypochonder zum Lachen bringen. Kurz, »Der Gänsedoktor« ist, literarisch gemessen, eine sehr erfreuliche Erscheinung, die dem Talent der noch jungen Verfasserin ein glänzendes Zeugnis ausstellt. Wir hoffen ihr noch oft auf dem Gebiete zu begegnen, auf dem sie ihren ersten größeren Erfolg eingeheimst hat.

O. v. Sch.
(Deutscher Hausschatz 1905, 16.)

Alle, welche mit Volksbibliotheken zu tun gehabt haben, wissen, daß die Nachfrage nach humoristischen Erzählungen immer viel größer ist, als das Anbot. Alle möchten so gerne ein wenig lachen, die modernen Humoristen aber kennen fast nur Ironie und beißende Satire, der Humor ist den meisten abhanden gekommen. Die vorliegende Erzählung, die auf Verwechslungen beruht, die zwar nicht hochgradig originell sind, aber doch recht unterhaltend und erheiternd wirken, entspricht dem vorhandenen Bedürfnisse nach harmlosen, humoristischen Erzählungen. Daß der Gänsedoktor ein allerliebstes Gänschen heiratet, ist die Lösung der Verwicklung, die dadurch entsteht, daß ein Tierarzt sich für einen Doktor der Medizin ausgibt. Wenn die Sammlung für Herz und Haus noch viele so gelungene Nummern bringt, ist ihr eine große Verbreitung zu wünschen. Je mehr derartige gesunde Pflanzen die Giftschwämme auf literarischem Gebiete verdrängen, umso besser.

(Vaterland, Wien 1905, 268.)

Im 18. Bande der Familienbibliothek »Für Herz und Haus«, Verlag von J. Habbel, Regensburg, bietet die Wiener Schriftstellerin A. Gaus-Bachmann eine allerliebste humoristische Novelle: Der Gänsedoktor. Keine großartigen, unwahrscheinlichen Abenteuer, kein hochdramatischer Aufbau wird geboten: es ist eine frische und erfrischende Erzählung schlichter Vorgänge in schlichtem Bürgerhause. Aber gerade mit einfachen Familienszenen versteht es die Verfasserin die heitersten Verwicklungen und die gelungensten Situationen zu erzielen, von denen die eine die andere Schlag auf Schlag, bisweilen mit frappierender Wirkung ablösen. Hauptmissetäter ist zumeist der köstlich gezeichnete Junge Fritz, ein wirkliches enfant terrible, das dem hoch hinaus wollenden Papa Kienholz die urkomischen Verlegenheiten, die dieser sich selber bereitet, noch reichlich vermehrt. Die Familienbibliothek »Für Herz und Haus« hat mit diesem Bändchen eine besonders glückliche Bereicherung erfahren. Die sehr empfehlenswerte und gut ausgestattete Sammlung findet damit sicher noch weitere zahlreiche Freunde.

(Sächs. Volkszeitung Dresden 1905, 186.)

Die junge Wiener Schriftstellerin schenkt uns hier eine vom köstlichsten Humor durchwehte Familiengeschichte eines Mannes, der hoch hinaus will und eben dadurch sich in allerlei Ungelegenheiten bringt. Sein Bube, das kleine Fritzchen, ist eine so ergötzliche Figur, daß man beim Lesen förmlich nach seinen Streichen und Worten hascht. Hoffentlich gibt uns die Verfasserin noch öfters einen so prächtigen Niederschlag ihres gesunden Humors.

(Literarischer Handweiser 1905, Nr. 21.)

... Ein feiner Humor, lieb wie Sonnengold, strahlt aus der humoristischen Novelle »Der Gänsedoktor« von A. Gaus-Bachmann. Die gelungenste Figur ist unstreitig das enfant terrible der Familie, der kleine Fritz.

(Schweiz. kath. Frauenztg. 1905, 45.)

Das dürftig beackerte Gebiet der humoristischen Novelle dürfte wenige Erscheinungen zeigen, die in der Erfindung so ungekünstelt, in der Darstellung so flott und unterhaltend, in der Zeichnung der Personen so zutreffend sind wie das vorliegende Werk. Hoffentlich wird uns die junge Verfasserin noch mit manchen ähnlichen Schöpfungen erfreuen.

(Büchermarkt 1905, 9.)

Echter Humor sprudelt in dem Büchlein. Es enthält keine Unwahrscheinlichkeiten und unmöglichen Situationen, es geht so natürlich darin zu, wie es eben nur in einer hausbackenen deutschen Bürgersfamilie, in einer solchen spielt sich die Handlung ab, zugehen kann. Trotzdem ist das Werkchen reich an ergötzlichen Szenen, die Handlung schreitet frisch vorwärts. Wer z. B. an dem Allerweltsfratzen Fritz, dem »dritten Bruder von Max und Moritz«, nicht seine helle Freude hat, der muß schon ein Griesgram erster Güte sein. Die Charaktere der handelnden Personen sind recht lebenswahr gezeichnet und die noch junge Verfasserin versteht es, für ihre Helden zu interessiern. Das Buch vermeidet fade Witzeleien und verbrauchte Spässe, aber wer Freund eines gesunden, fröhlichen Humors ist, wird es immer wieder mit Befriedigung zur Hand nehmen. Schade ist, daß der Schluß etwas abfällt und da die Wiener Gemütlichkeit auch der Wiener Süßlichkeit Konzessionen macht. Der Gesamteindruck wird allerdings dadurch in keiner Weise verwischt und es wird gewiß niemand reuen, das prächtig geschriebene Werkchen seiner Bibliothek einverleibt zu haben. Es wird bald recht abgegriffen aussehen!

(Amberger Volkszeitung 1905, 208.)

Die Verfasserin dieser Novelle, die Wiener Schriftstellerin A. Gaus-Bachmann, zeigt sich hier als anmutiges Erzählertalent von köstlichem Humor und wohltuender Frische. In schlichten Worten schildert Gaus-Bachmann die Vorgänge und Ereignisse in einer einfachen, kerngesunden Bürgersfamilie, aber mit welchem erfrischenden und erquickenden Humor, mit welcher lobenden Heiterkeit und sprudelnder Komik! Mit großem Geschick und Lebenswahrheit zeichnet die Verfasserin verschiedene Szenen aus dem Leben dieser Bürgersfamilie und versteht es, allen Vorgängen und Situationen die heitersten Töne abzugewinnen. Held der Handlung, welche glatt und spannend dahinfließt, ist der Junge Fritz, ein wirkliches enfant terrible, welcher dem hoch hinaus wollenden Papa Kienholz die komischesten Verlegenheiten bereitet. Die Missetaten, welche er verübt, sind von der begabten Verfasserin mit beißender Ironie und gewinnendem Humor beschrieben. Die von Gaus-Bachmann vorgeführte Gestalt des »Gänsedoktors« ist ebenfalls erheiternd. Denn dieser »Gänsedoktor« ist selbst ein gemütlicher Humorist von manchmal überwältigender Komik. Auch die anderen handelnden Personen der Novelle sind köstlich gezeichnet und geeignet, in jedem Leser die heiterste Stimmung zu wecken. Man braucht nur der Tante Amalia, dieser sonderbaren »Künstlerin« aus Amerika, zuzuhören, um in aufrichtige Heiterkeit zu verfallen. Nebst dem echten, unverfälschten Humor, von welchem die ganze Novelle von A. Gaus-Bachmann durchtränkt ist, sind es noch die frischen, lebhaften und erquickenden Farben, welche der Novelle »Der Gänsedoktor« besonderen Reiz und Anmut verleihen. Freunden lustiger Lektüre wird die köstliche und erfrischende Erzählung der noch jugendlichen Wiener Verfasserin unstillbare Lachsalven entlocken. Den scheinbar nichtigsten Episoden gewinnt A. Gaus-Bachmann die heitersten Seiten ab und entlockt ihnen humorvolle Töne, welche ergötzen und belustigen.

(Neue Freie Presse Wien. 17. Dez. 1905.)

Die Verfasserin hat es darin verstanden, in schlichtem Gewande eine einzigartige Novelle zu schreiben, deren Milieu dem Leben abgelauscht, deren Handlung flott und fesselnd und deren Personen Menschen von Fleisch und Blut. Und dann erst der gesunde, frische Humor, der sich wie ein goldenes Band durch das Ganze zieht. Jeder hat seine Freude an der Novelle!

(Düsseldorfer Tageblatt 1905, 350.)

Der Teufelsschlosser.

Dramatisches Gedicht in 3 Aufzügen

mit Anlehnung an die Wiener Stock-im-Eisen-Sage

von

A. Gaus-Bachmann.

Zweite, umgearbeitete Auflage. 80 S. 8o. Preis 1 Mk.

Stimmen der Presse:

»Der Teufelsschlosser«, dramatisches Gedicht in drei Aufzügen, mit Anlehnung an die Wiener Stock-im-Eisen-Sage von A. Gaus-Bachmann. — Die Sage vom Stock im Eisen ist kein Neuling auf der Wiener Bühne. Immer war sie aber mehr oder weniger Vorwand für allerhand Ausstattungswunder, fast nie wurde nach ihrem eigentlichen dramatischem Kern geschürft. Ihm auf die Spur ist erst der Autor dieses Werkes gekommen. Er holt die Konflikte aus dem religiösen Empfinden der handelnden Gestalten heraus und entwickelt dabei doch so viel praktischen Bühnensinn, daß auch das historische Milieu zu seinem Rechte kommt. So gibt es denn nicht bloß eine Reihe von Szenen, die ihre Wirkung einzig dem Dekorationsmaler und Theaterschneider verdanken, sondern eine in sich abgeschlossene Charaktertragödie, die zwar der Schaulust entgegenkommt, nicht aber ihre Poesie in der Ausstattung sucht. Der fromme Zug, der durch das ganze Werk geht, trägt zwar etwas von dem Weihrauchduft der katholischen Kirche mit herein, allein er artet nirgends in leere Frömmelei aus.

(Ostdeutsche Rundschau.)

Der Teufelsschlosser, dramatisches Gedicht in drei Aufzügen von A. Gaus-Bachmann, lehnt sich an die Wiener Stock-im-Eisen-Sage an. Martin Mux, der den Teufel oft im Munde führt, schließt mit diesem einen Pakt und gewinnt den Preis, der auf die Anfertigung eines kunstvollen Schlosses gesetzt ist. Nach 30 Jahren ist er dem Teufel verfallen, der Pakt soll aber nichtig sein, wenn er die Liebe aus seinem Leben zu streichen weiß. Um seinem Schicksal zu entgehen, verhärtet er sein Herz, bis er schließlich erkennt, daß der Teufel ihn betrogen, da ein einzig Liebeswerk ihn aus seinen Klauen befreit hätte. Im Sterben klammert er sich an das Gebet der Liebe, das der kleine Martin, der verstoßenen Tochter Kind, täglich für den Großvater zum Himmel gesandt hat. Das Drama erinnert mit seinen Traumerscheinungen an die Tage, da Raimund mit seinen Zauberpossen die Wiener Bühne beherrschte.

(Köln. Volksztg. Lit. Beil. 54.)

Der Teufelsschlosser. Dramatisches Gedicht in drei Aufzügen von A. Gaus-Bachmann. Die Neuzeit hat eine Menge dramatischer Dichtungen hervorgebracht und zwar sind es meist soziale moderne Stoffe. A. Gaus-Bachmann hat dagegen den Stoff dem fünfzehnten Jahrhundert entnommen und die alte Wiener Sage vom Stock im Eisen dramatisch dargestellt, und zeigt unserm nach Reichtum und Ehre hastenden Geschlecht, daß irdische Güter ohne Herzensfrieden nicht zu beglücken vermögen. Das Gedicht ist den Bühnen gegenüber als Manuskript gedruckt. Einzelne Partien können, wenn nötig, leicht gekürzt und könnte größere Einheit der Zeit hergestellt werden; deshalb können es auch Vereine und Gesellschaften leicht aufführen; denn bezüglich äußerer Ausstattung macht dasselbe nicht große Ansprüche.

(Kath. Schweizerblätter.)

Bürgertheater. Das dramatische Gedicht »Der Teufelsschlosser« von A. Gaus-Bachmann, das Samstag nachmittags zur Erstaufführung kam, ist nicht mißraten. Die Altwiener Sage vom Stock im Eisen hat hier eine ganz prächtige Verwertung gefunden und die zahlreiche Kinderschar, die da geladen war, kargte mit ihrem Beifall ebenso wenig, wie die Großen. Die Regie tat das ihrige, um die Wirkung der Dichtung zu ergänzen und ebenso die Darstellung. Für die Dichterin und dem Regisseur brachte die erfolgreiche Aufführung Anerkennung und Blumen in Menge.

(Reichspost.)

Demnächst erscheint:

Gegen das Schicksal.

Von

A. Gaus-Bachmann.

Mit erschütternder Tragik führt uns die Verfasserin in diesem einzigartigen Romane die Folgen der Unzufriedenheit und des unsicheren, unpraktischen Umhertastens halbgebildeter Projektenmacher vor Augen. Daß es nicht darauf ankommt, was der Mensch ist, sondern wie er ist und wie er sich mit seinem Schicksal abfindet, das ist die ernste, eindringliche und doch nicht aufdringliche Moral dieses das Leben des kleinen Mannes mit rührender Naturalistik erfassenden Werkes. Die verdienstvolle Arbeit der beliebten österreichischen Schriftstellerin wird sicherlich überall Anklang finden.

Lorbeer und Rose. Novelle von A. Gaus-Bachmann.

Die Novelle »Lorbeer und Rose« dürfte nicht nur durch ihren äußerst spannenden Inhalt, sondern auch durch die fließende Sprache, in welcher die Handlungen sich abwickeln, nicht minder aber auch durch die in derselben niedergelegten herzerquickenden Ideen für wert erachtet werden, den weitesten Kreisen zugänglich gemacht zu werden.

Verlag von J. Habbel in Regensburg.