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Die älteste Kunst, insbesondere die Baukunst der Germanen von der Völkerwanderung bis zu Karl dem Grossen cover

Die älteste Kunst, insbesondere die Baukunst der Germanen von der Völkerwanderung bis zu Karl dem Grossen

Chapter 24: Erklärung einiger wichtiger fachlicher Ausdrücke.
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About This Book

The study gathers archaeological, architectural, and artistic evidence to trace the development of early Germanic building and ornament from the Migration Period into the early medieval era. It contends that these communities sustained recognizable artistic practices, analyzes stylistic features and regional variation, and shows how foreign elements were adopted and remade within local idioms. Organized thematically, the work combines descriptive accounts of monuments and objects with comparative interpretation, draws on museum holdings and travel-based observations, and employs illustrations to support reconstructions of form, technique, and cultural meaning.

Erklärung einiger wichtiger fachlicher Ausdrücke.

Ambo: Kanzel.

Angon: fränkische Lanze mit langer dünner Spitze und kurzem Schaft.

Apsis: eckige oder halbrunde Altarnische.

Archivolte: Bogeneinfassung.

Architrav: profilierter horizontaler Steinbalken.

Baluster: kleine Geländer- oder Brüstungssäule.

Baptisterium: Taufkapelle oder Tauftempel.

Basilika: Kirche mit erhöhtem Mittelschiff und niedrigeren Seitenschiffen.

Blende: vertieftes Wandfeld.

Bogenfries: fortlaufende Bogenreihe auf Konsolen.

Brünne: Ring- oder Kettenpanzer.

Cipollin: weißlicher Marmor mit grauen Streifen.

Damaszierung: schlangenförmige Musterung der Schwertklingen, durch Schmieden erzeugt.

Diakonikon: Raum in einer Kirche für Geräte, Bücher und Gewänder, auch zu Versammlungen.

Diatretongefäß: antikes Glasgefäß mit andersfarbiger, reich durchbrochener äußerer Glashülle.

Email: Schmelz, auf Metall geschmolzenes farbiges Glas.

Grubenemail: in Vertiefungen eingeschmolzener Glasfluß.
Transluzides Email: durchscheinender oder durchsichtiger Schmelz.

Ermida: Eremitage, einsam liegende Kapelle.

Eucharistie: Hostie in der Monstranz.

Fibula: Spange mit Nadel nach Art unserer Sicherheitsnadeln.

Filigran: Verzierung aus zusammengelöteten gekerbten Gold- oder Silberdrähten, durchbrochen oder auf Edelmetall gelötet.

Franziska: fränkische Streitaxt.

Hängebrakteat: nordische große dünne Goldmünze mit Rand und Öse zum Anhängen.

Hirdstofa: nordische Königshalle aus Holz.

Immersionsbecken: Taufbecken zum Untertauchen.

Kämpfer: Gesims oder vorspringender Stein zum Tragen eines Bogens.

Kanellierung: Verzierung einer Fläche mit längslaufenden Hohlkehlen.

Kassetten: eckige vertiefte Felder.

Kerbschnitt (Kristallschnitt): mit dem Messer in Holz eingekerbte Verzierung von kristallinischen Formen.

Kopfband: schräge Strebe am Kopfe einer hölzernen Säule.

Kyma (Kymation): mit Blattreihe geziertes griechisches Wellenprofil.

Martyrion: Kirche von zentralem Grundrisse oberhalb eines Märtyrergrabes.

Narthex: geräumiger Vorraum einer Kirche.

Niello: Verzierungen aus schwarzem Schwefelsilber, in weißes Silber eingeschmolzen (Tula).

Opus reticulatum: netzförmiges Mauerwerk aus quadratischen übereckstehenden kleinen Steinen.

Opus spicatum: Schichtenmauerwerk aus schrägstehenden Steinen, fischgrätenartig angeordnet.

Oratorium: Betkapelle.

Pendentifs: dreieckige Gewölbeflächen zur Überleitung eines unteren eckigen Raumes in die Rundung einer Kuppel.

Petit appareil: fränkisches sehr regelmäßiges Mauerwerk in horizontalen Schichten aus kleinen ziemlich quadratischen Steinen.

Prothesis: Nebenraum einer Kirche für Darbringung und Zubereitung der Abendmahlsgaben.

Reliquiar: zur Aufnahme einer Reliquie bestimmter Behälter.

Risalit: Vorsprung.

Sax: Messer.

Sattelholz: kurzer Holzbalken quer über einer hölzernen Säule.

Skramasax: einschneidiges Kurzschwert.

Spatha: Langschwert.

Stampfmauerwerk: aus Mörtel mit Steinbrocken (Beton) gestampftes Mauerwerk.

Sturz: steinerner Überlagsbalken eines Fensters oder einer Türe.

Svastika: vierarmiges Hakenkreuz.

Tauschierung: Verzierungen aus Silber- oder Goldstreifen auf schwarzen Eisengrund aufgehämmert.

Triskele: Dreibein, dreiarmiges Hakenkreuz.

Tympanon: halbrundes tiefer liegendes Feld über einer Tür, von einem Bogen umfaßt.

Vierung: Kreuzung des Mittel- und Querschiffes einer Kirche.

Walm: Abstutzung eines Dachgiebels.

Zellenglas: farbige, meist rote Glasstücke oder Edelsteine, in goldene Zellen eingelegt, die durch in Mustern aufgelötete Stege gebildet sind.

Ziborium: Altarüberbau auf Säulen.