Es trägt der König meine Gabe,
Der Millionär, der Präsident;
Doch ich, der arme Pflücker, habe
In meiner Tasche keinen Cent.
Trab, trab, auf’s Feld!
Gleich geht die Sonne auf.
Häng um den Sack!
Hörst Du die Wage rasseln?
Nur schwarze Bohnen sind mein Essen,
Statt Fleisch ist roter Pfeffer drin;
Mein Hemde hat der Busch gefressen,
Seitdem ich Baumwollpflücker bin.
Trab, trab, auf’s Feld!
Gleich geht die Sonne auf.
Häng um den Sack!
Hörst Du die Wage kreischen?
Die Baumwoll’ stehet hoch im Preise,
Ich hab’ nicht einen ganzen Schuh,
Die Hos’ ging längst schon auf die Reise,
Hat wohl verdient die sel’ge Ruh’.
Trab, trab, auf’s Feld!
Gleich geht die Sonne auf.
Häng um den Sack!
Hörst Du die Wage brüllen?
Und einen Hut hab’ ich, ’nen alten,
Kein Hälmchen Stroh ist heil daran;
Doch diesen Hut muß ich behalten,
Weil ich ja sonst nicht pflücken kann.
Trab, trab, auf’s Feld!
Gleich geht die Sonne auf.
Häng um den Sack!
Siehst Du die Wage zittern?
Ich bin verlaust, ein Vagabund,
Und das ist gut, das muß so sein;
Denn wär’ ich nicht so’n armer Hund,
Käm’ keine Baumwoll’ rein.
Im Schritt, im Schritt!
Es geht die Sonne auf.
Füll in den Sack die Ernte Dein!
Die Wage schlag in Scherben!