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Die Baumwollpflücker cover

Die Baumwollpflücker

Chapter 23: 19.
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About This Book

The narrative explores the lives and conditions of cotton pickers in Mexico, shedding light on the often-overlooked laborers who provide raw materials for the textile industry. It presents a vivid portrayal of their struggles, hardships, and the stark realities of their existence, contrasting their plight with the wealth of those who benefit from their labor. The work does not feature a central hero or romantic subplot, instead focusing on the collective experience of these workers as they toil under challenging circumstances, emphasizing themes of exploitation and social injustice.

19.

Die Musik im Park hatte angefangen zu spielen.

Die Ouverture zu Cavalleria rusticana.

Da kam das wehmütige Motiv des Intermezzos.

Klagend und weinend schwebten die Töne über den Plaza. Sie schlangen sich trauernd um die königlichen Palmen.

Ich schloß die Augen, um die starren elektrischen Lampen nicht sehen zu müssen.

Aber ich sah Gonzalo auf dem Boden liegen. Vertrocknet. Ausgelöscht aus den Lebenden und Hoffenden. Seine Hand mit einem Knäuel roher schwarz verfärbter Baumwolle auf die Brust gepreßt.

Die Baumwolle! –

Antonio hatte mich offenbar eine Zeitlang schon angesehen, ohne daß ich es bemerkte.

„Warum weinen Sie denn, Gale?“ sagte er da.

„Halten Sie’s Maul!“ rief ich wütend. „Ich glaube Sie sehen Gespenster. Bilden Sie sich doch keine Dummheiten ein.“

Er schwieg.

„Ach, diese verfluchte Begräbnismusik!“ sagte ich ärgerlich. „Sollen lieber spielen „Der Graf von Luxemburg“. Es ist ja alles so lustig! Das ganze Leben ist so lustig!

Begräbnismusik für die Toten! Für die Lebenden schmetternde Fanfaren! Kommen Sie. Antonio! Es ist Zeit. Wir müssen uns eilen zur Bäckerei.

Seien Sie pünktlich! hat der Meister gesagt.“