Schlußwort.
Es sind Bilder aus Deutschlands größtem Jahrhundert, die an unserer Seele vorübergezogen sind. Wir haben unsern D. Martin Luther geleitet durch sein Leben und Wirken. Wir haben einen Blick gethan auf die Väter der reformierten Kirche, die gleichzeitig mit unserm Reformator in andern Ländern das Licht des Evangeliums auf den Leuchter stellten. Wir haben gesehen, wie die Reformation in heißem Ringen sich zur Freiheit ihres Bekenntnisses in unserem Vaterland hindurchgekämpft hat, und wie endlich das evangelische Deutschland in Wort und Lied und Kunst anstimmte: »Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen: lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes gethan hat!«
Gott sei ewiglich Dank dafür! Möge es ihm das deutsche evangelische Volk danken, nicht nur in Worten, sondern durch die That, festhaltend an dem lauteren Evangelium und Gott preisend durch unerschütterlichen Glauben und opferwillige Liebe!