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Die Geschichte der Dampfmaschine bis James Watt cover

Die Geschichte der Dampfmaschine bis James Watt

Chapter 7: Fußnoten
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About This Book

The work traces the technological evolution of steam power, beginning with ancient pneumatic devices and automata and moving through a series of experimental and practical engine designs. It presents technical explanations of operating principles, step-by-step descriptions of construction and improvements, and reproduces contemporary illustrations and source documents. By assembling primary excerpts, engineering details, and comparative commentary, the volume shows how successive refinements increased efficiency and expanded practical applications, and it highlights the economic and industrial challenges that drove adoption and adaptation of steam-driven machinery.

Fußnoten

[1] Abridgements of Specifications relating to the Steam Engine. Part I. A. D. 1618–1859. London 1871.

[2] Fr. Dannemann, Die Naturwissenschaften in ihrer Entwicklung und in ihrem Zusammenhange. Leipzig 1910.

[3] Grothe, Leonardo da Vinci als Ingenieur und Philosoph. Berlin 1874. — Beck, Beiträge zur Geschichte des Maschinenbaues 1900.

[4] Reuleaux, Kurzgefaßte Geschichte der Dampfmaschine. Anhang zu Scholls Führer des Maschinisten. Braunschweig 1891.

[5] Vgl. S. 13, Abb. 3.

[6] Geschrieben zwischen 16 und 13 v. Chr.

[7] Des Vitruvius zehn Bücher über Architektur. Übersetzt und durch Anwendungen und Risse erläutert von Dr. Franz Reber. Berlin 1865.

[8] Œuvres de François Arago. Paris, Leipzig 1854. Tome I, p. 393.

[9] Corpus Scriptorum historiae Byzantinae. Pars III. Bonnae 1828.

[10] Dinglers Polytechnisches Journal. Bd. 78, Jahrg. 1840, S. 72.

[11] Rob. Stuart, Historical and descriptive anecdotes of Steam Engines and of their inventors. London 1829.

[12] Eloge historique de James Watt, un des huit associés étrangers de l'Académie des Sciences par Arago. Lu à la séance du 8. Décembre 1834. Rerum Angli Script. p. 61. 1601.

[13] Poggendorff, Geschichte der Physik. Leipzig 1879.

[14] Werner, Zur Physik Leonardos da Vinci. Erlangen 1910.

[15] Werner a. a. O.

[16] Werner a. a. O.

[17] Grothe, Leonardo da Vinci als Ingenieur und Philosoph. Berlin 1874.

[18] Paul La Cour und Jakob Appel, Die Physik auf Grund ihrer geschichtlichen Entwicklung für weitere Kreise in Wort und Bild dargestellt. Übersetzt von G. Siebert. Braunschweig 1905. II. — Poggendorff, Geschichte der Physik. Leipzig 1879.

[19] Poggendorff, Geschichte der Physik. Leipzig 1879.

[20] Abridgements of Specifications relating to the Steam Engine. Pars I (1618–1859), p. 6.

[21] Abridgements of Specifications relating to the Steam Engine. Pars I (1618–1859), p. 7.

[22] Stuart, A descriptive history of the Steam Engine. London (1824), p. 4.

[23] Jewel House, 1594, p. 26. Abridgements of Specifications relating to the Steam Engine. Pars I (1618 bis 1859). p. 7.

[24] Abridgements of Specifications relating to the Steam Engine. Pars I (1618–1859), p. 7.

[25] Dinglers Polytechnisches Journal, Bd. 39 (Jahrg. 1831), S. 367.

[26] Les Elémens d'Artillerie augmentés en cette nouvelle édition et enrichis de l'invention, description et démonstration d'une nouvelle artillerie qui ne se charge que d'air ou d'eau pure et à néanmoins une incroiable force. Par le Sieur de Flurance Rivault, Paris 1608, p. 74.Abridgements of Specifications relating to the Steam Engine. Pars I (1618–1859). London 1871, p. 9.M. Hachette, Histoire des Machines à vapeur. Paris 1830, p. 13. Oeuvres complètes de François Arago. Tome I. Paris et Leipzig 1854, p. 394.

[27] Hachette, a. a. O. S. 14.

[28] Abridgements l. c. p. 9.

[29] Nähere Angaben über seinen Lebenslauf siehe weiter unten. S. 39.

[30] Journal des Mines 1813.

[31] Annuaire du bureau des longitudes, 1828.

[32] Vgl. Reuleaux in dem S. 10 Anm. 2 erwähnten Buche.

[33] Abridgements. S. 11.

[34] Abridgements. S. 11.

[35] Abridgements, S. 13.

[36] Abridgements. S. 14.

[37] The Life, Times and scientific Labours of the second Marquis of Worcester. To which is added a reprint of his Century of Inventions, 1663, with a Commentary thereon by Henry Dircks, Esqu. London, 1865.

[38] Die Physik auf Grund ihrer geschichtlichen Entwickelung, dargestellt von Paul la Cour und Jakob Appel. Autorisierte Übersetzung von G. Siebert. Braunschweig, 1905.

[39] Veröffentlicht in Woodcroft's Collection of scarce Tracts. 1858.

[40] Abridgements. S. 18.

[41] La Cour und Appel, a. a. O. Seite 61.

[42] Pendule perpétuelle avec la manière d'élever l'eau par le moyen de la poudre à canon. Paris 1678.

[43] Memoires de l'Académie des Sciences. 1693.

[44] Réflexions des quelques machines à élever des eaux. Paris 1682.

[45] Elevation des Eaux par toute sorte de Machines, reduite à la Mesure, au Poids et à la Balance. Présentée à Sa Majesté très Chrestienne, par le Chevalier Morland, Gentilhomme Ordinaire de la Chambre Privée et Maitre des Mecaniques du Roi de la Grande Brétagne 1683.

[46] Gerland, Leibnizens und Huygens' Briefwechsel mit Papin nebst der Biographie Papins und einigen zugehörigen Briefen und Aktenstücken. Auf Kosten der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften herausgegeben. Berlin 1881.

[47] Gerland, Leibnizens und Huygens' Briefwechsel mit Papin nebst der Biographie Papins. Berlin 1881.

[48] Abridgements, S. 24.

[49] Leupold, Theatrum Machinarum Generale, Leipzig 1724, § 401.

[50] The Miner's Friend, or an engine to raise Water by Fire, described, and of the manner of fixing it in Mines, with an account of the several other uses it is applicable unto; and an answer to the objections made against it. By Tho. Savery, Gent.

[51] Theatrum Machinarum hydraulicarum (Leipzig 1725). Band II, § 203–209.

[52] Abhandlungen der Königlichen technischen Deputation für Gewerbe. I. Teil. 1820.

[53] Das später von uns wiedergegebene Patent Nr. 913 bezeichnet ihn als Kaufmann.

Voigtländers Quellenbücher

(Anzeige von Band 1–12 vor dem Titel)

84 hell.
95 cts.
42 kop.

13 Vulkanausbrüche in alter und neuer Zeit. Nach den Berichten von Augenzeugen herausgegeben von Oberlehrer Paul Schneider. 94 Seiten

M. —.70

Vesuv im Jahre 79 und 1794, Gelungung 1822, Tembaro 1815, Krakatau 1883, Mont Pelée 1902, Jorullo 1759, Feuersee auf Hawaii, Erguß am Skaptargletscher auf Island 1785, Die Geiser auf Island, Der See Rotohama auf Neuseeland.

60 hell.
70 cts.
30 kop.

14 Friedrich Hoffmann über das Kohlenoxydgas und die Gegenschrift von Andreas Erdmann: „Wie nicht Kohlenoxydgas, sondern der Teufel den Tod etlicher Menschen herbeigeführt“. Herausgegeben von Dr. Albert Neuburger. 63 Seiten

M. —.50

Was vor Friedrich Hoffmann über die Gefährlichkeit der Kohlendämpfe bekannt war, ist verhältnismäßig wenig. Erst recht spät gelang es, und zwar in erster Linie durch Hoffmanns Forschungen, das Kohlenoxyd richtig zu erkennen und seine Gefahren zu vermeiden. Der Streit mit den Vertretern der Theologie hat damals der bedeutsamen Abhandlung Hoffmanns in weiteren Kreisen Beachtung verschafft, als dies sonst vielleicht der Fall gewesen wäre. Die Erdmannsche Gegenschrift wird hier mit abgedruckt, und auf diese Weise ergibt sich ein richtiges Bild der Entwicklung, das die Bedeutung Hoffmanns für diesen Zweig unseres Wissens in vollem Lichte erkennen läßt.

84 hell.
95 cts.
42 kop.

15 Antike Quellen zur Geschichte der Germanen. Zusammengestellt, übersetzt und erläutert von Dr. Curt Woyte. Erster Teil. Von den Anfängen bis zur Niederlage der Cimbern und Teutonen. 83 Seiten

M. —.70

Geographie und Völkerverteilung, Urwälder, Bernstein (Strabo, Plinius, Tacitus, Cäsar). Cimbern und Teutonen (Velleius Paterculus, Strabo, Appian, Orosius, Plutarch, Florus).

Zweiter Teil s. Band 52.

1 Kr. 44 hell.
1 Fr. 60 cts.
72 kop.

16 Deutschlands Einigungskriege 1864–1871 in Briefen und Berichten der führenden Männer. Herausgegeben von Horst Kohl, Dritter Teil: Der Deutsch-Französische Krieg 1870/71. I. Abteil.: Bis zur Schlacht bei Sedan. 165 Seiten

M. 1.20

Vgl. Bände 9, 10, 22, 51.

1 Kr. 20 hell.
1 Fr. 35 cts.
60 kop.

17 Aus dem Leben vornehmer Ägypter. Von ihnen selbst erzählt. Herausgegeben von Dr. Günther Roeder, Privatdozent an der Universität Breslau. 116 Seiten mit 16 Bildnissen nach Statuen, Reliefs und Malereien

M. 1.—

In den Worten der im alten Ägypten üblich gewesenen langen Grabinschriften werden die Selbstbiographien ägyptischer Gaufürsten, königlicher Beamten, der Offiziere der großen Eroberer, von Priestern und Richtern gegeben: ein wundervoller Blick in eine aus Trümmern für unsere Augen wiedererstandene Zeit.

1 Kr. 44 hell.
1 Fr. 60 cts.
72 kop.

18 Ritter Grünembergs Pilgerfahrt ins Heilige Land 1486. Herausgegeben und übersetzt von Johann Goldfriedrich und Walter Fränzel. 139 Seiten mit 24 Nachbildungen der Handzeichnungen Grünembergs

M. 1.20

Der Ritter Konrad von Grünemberg aus Konstanz hat zu den vielen Tausenden gehört, die eine Pilgerfahrt ins Heilige Land unternommen haben. Sie fiel ins Jahr 1486 und ist für diese Fahrten, die als mittelalterliche Gesellschaftsreisen gelten können, typisch, sehr anschaulich erzählt und durch die beigegebenen eigenhändigen Zeichnungen Grünembergs noch anschaulicher gemacht.

96 hell.
1 Fr. 10 cts.
48 kop.

19 Hofleben in Byzanz. Zum ersten Male aus den Quellen übersetzt, eingeleitet und erläutert von Dr. Karl Dieterich, Privatdozent an der Universität Leipzig. 100 Seiten mit einem Plan des alten Kaiserpalastes zu Byzanz

M. —.80

Diese Auswahl aus umfangreichen Schilderungen will ein möglichst allseitiges und buntes Bild geben von dem Leben am byzantinischen Kaiserhofe. Das festliche Leben wurde an die Spitze gestellt, nicht nur, weil ihm die meisten der geschilderten Szenen angehören, sondern auch, weil es den Inbegriff des byzantinischen Hoflebens mit seinem Etikettewesen am besten erfassen läßt.

84 hell.
95 cts.
42 kop.

20 Otto von Guericke über die Luftpumpe und den Luftdruck. Aus dem dritten Buch der Magdeburgischen Versuche neu übersetzt und mit einer Einleitung versehen von Dr. Willy Bein. 96 Seiten mit 9 Abbildungen

M. —.70

Guericke hat seine große Erfindung in einem 1672 in lateinischer Sprache erschienenen umfangreichen Werke niedergelegt. Aus diesem ist hier das wichtigste Buch, das dritte, in seinen wesentlichen Teilen übersetzt und mit Erläuterungen versehen herausgegeben.

1 Kr. 8 hell.
1 Fr. 20 cts.
54 kop.

21 Thomas Platter. Ein Lebensbild aus dem Jahrhundert der Reformation. Herausgeg. von Horst Kohl. 113 S.

M. —.90

Die Aufzeichnungen des Schweizers Thomas Platter geben durch den Reichtum ihrer Schilderungen aus dem Leben der Bauern und Bürger, der Bacchanten und Schulmeister, der Handwerker und Gelehrten ein überaus anschauliches Sittenbild aus der Reformationszeit.

1 Kr. 8 hell.
1 Fr. 20 cts.
54 kop.

22 Die Begründung des Deutschen Reiches in Briefen und Berichten der führenden Männer. Herausgegeben von Horst Kohl. 114 Seiten

M. —.90

Denkschriften, Berichte und Briefe des Kaisers, des Kronprinzen, der Könige von Bayern und Sachsen, des Großherzogs von Baden, des Herzogs von Gotha, der Minister v. Bismarck, Bray, Jolly, v. Mittnacht, Stichling u. a.

1 Kr. 44 hell.
1 Fr. 60 cts.
72 kop.

23 Die Grundzüge der gotischen Baukunst. Von Dr. Johannes Schinnerer. 96 S. mit 67 Abbildungen.

M. 1.20

Klare, gemeinverständliche Darstellung des Wesens der Gotik auf Grund quellenmäßiger Abbildungen.

1 Kr. 20 hell.
1 Fr. 35 cts.
60 kop.

24 Preußisches Soldatenleben in der Friderizianischen Zeit. Herausgegeben u. eingeleitet von Dr. phil. Raimund Steinert. 117 Seiten

M. 1.—

Inhalt: Gemälde der preußischen Armee vor und in dem Siebenjährigen Kriege von J. W. v. Archenholz; Abenteuer des armen Mannes im Toggenburg; Aus Friedrichs Freiherrn von der Trenck merkwürdiger Lebensgeschichte; Aus Karl Friedrich von Klödens Jugenderinnerungen; Aus Laukhards Leben und Schicksalen.

1 Kr. 44 hell.
1 Fr. 60 cts.
72 kop.

25 Albrecht Dürers Briefe, Tagebücher und Reime. Herausgegeben von Dr. Hans Wolff. 122 Seiten mit 12 Abbildungen nach Werken Dürers.

M. 1.20

Abgesehen von den kunsttheoretischen Schriften eine vollständige Ausgabe des Dürerschen schriftlichen Nachlasses, der sowohl wegen der Person Dürers, als auch wegen der kulturgeschichtlichen Schilderungen von größtem Wert ist.

2 Kr. 16 hell.
2 Fr. 40 cts.
1 R. 08 kop.

26 Der Feldzug von 1812. Denkwürdigkeiten eines württembergischen Offiziers. Herausgegeben von Horst Kohl. 246 Seiten

M. 1.80

Wohl die erschütterndste Schilderung des Schicksals der „Großen Armee“ Napoleons in Rußland auf Hin- und Rückmarsch, mit guten Übersichten des Kriegsverlaufes.

84 hell.
95 cts.
42 kop.

27 Der belg. Aufruhr unter der Regierung Josephs II. (1789–1790). Aus Georg ForstersAnsichten vom Niederrhein“. Herausgegeben und mit Einleitung und Anmerkungen versehen von Dr. Georg Lorenz. 76 Seiten.

M. —.70

Der belgische Aufruhr bildet ein Vorspiel der französischen Revolution; nur ist es keine demokratische Auflehnung, sondern eine des Adels und der Geistlichkeit gegen die Reformen Josephs II.

1 Kr. 08 hell.
1 Fr. 20 cts.
54 kop.

28 Der diluviale Mensch und seine Zeitgenossen aus dem Tierreiche. Von Dr. Karl Hermann Jacob. 80 Seiten mit 3 Kartenskizzen u. 47 Abbildungen.

M. —.90

Entwicklungsgeschichte der Erde, Urmensch, Tierwelt der Eiszeiten, die ältesten Menschenrassen, der Diluvialmensch — in quellenmäßigen Abbildungen mit verbindendem und erläuterndem Text.

1 Kr. 08 hell.
1 Fr. 20 cts.
54 kop.

29 Erinnerungen aus den Jahren 1813 und 1814. Von Karl von Raumer. Herausgegeben und eingeleitet von Karl Linnebach. 106 Seiten.

M. —.90

Raumer, seit 1811 Professor in Breslau, zog 1813 freiwillig als Offizier mit in den Freiheitskampf, machte den Feldzug mit, zum Teil im Blücherschen Hauptquartier, und schilderte seine Erlebnisse in seiner Selbstbiographie, aus der sie hier entnommen sind.

1 Kr. 08 hell.
1 Fr. 20 cts.
54 kop.

30 Die Entdeckung der Krankheitserreger. Herausgegeben von Professor Dr. J. Grober. 118 Seiten

M. —.90

Berichte über die Pest, von Thukydides an, und die Nachrichten über die allmähliche Entdeckung der Krankheitserreger (Bakterien) überhaupt, bis zu Robert Koch.

84 hell.
95 cts.
42 kop.

31 Geographie des Erdkreises. Von Pomponius Mela. Aus dem Lateinischen übersetzt und erläutert von Dr. Hans Philipp, Assistent des Seminars für historische Geographie in Berlin. Zweiter Teil: Ozeanländer. 66 Seiten. Mit 2 Abbildungen

M. —.70

Teil I. Mittelmeerländer: Band 11.

72 hell.
80 cts.
36 kop.

32 Aus der Entdeckungsgeschichte der lebendigen Substanz. Herausgegeben von Dr. Gottfried Brückner. 64 Seiten mit 18 Abbildungen und 3 Bildnissen.

M. —.60

Die Entwicklung der Zellenlehre in Darstellungen von R. Hooke, Bonaventura Corti, L. C. Treviranus, R. Brown, J. Schleiden, Th. Schwann, H. Mohl, C. Nägeli, M. Schultze, E. Brücke.

84 hell.
95 cts.
42 kop.

33 Aus deutschen Rechtsbüchern (Sachsenspiegel, Schwabenspiegel, Kleines Kaiserrecht, Ruprecht von Freysing). Herausgegeben von Dr. Hans Fehr, Professor an der Universität Halle. 88 Seiten mit 4 Abbildungen.

M. —.70

Aus dem Inhalt: Weltliches und geistliches Recht, Lehnrecht, Königtum, Richter, Schöffen, Gottesurteile, Strafen, Schutz der Frauen und Kinder, Stellung der Juden, die Tiere im Recht.

1 Kr. 20 hell.
1 Fr. 25 cts.
60 kop.

34 Der Kampf Heinrichs IV. und Gregors VII. Herausgegeben von Dr. Fritz Schillmann. 118 Seiten.

M. 1.—

Aus dem Inhalt: Grundsätze Gregors. Ausbruch des Kampfes. Bannfluch gegen Heinrich. Die deutschen Fürsten. Canossa. Herzog Rudolf Gegenkönig. Die zweite Bannung Heinrichs usw.

1 Kr. 20 hell.
1 Fr. 55 cts.
60 kop.

35 Lebenserinnerungen des Generals Dumouriez. Aus dem Französischen übersetzt und erläutert von Dr. Karl Fritzsche. 144 Seiten

M. 1.—

Die Denkwürdigkeiten betreffen die Zeit des Nationalkonvents vor dem Beginn der Schreckensherrschaft, den Zustand der Revolutionsheere, die Stimmung und Behandlung der eroberten Gebiete, die Finanzlage, die Verhältnisse im Ministerium, die Tätigkeit der Kommissare, die jakobinische Parteipolitik usw.

84 hell.
95 cts.
42 kop.

36 Deutsche Lutherbriefe. Ausgewählt und erläutert von Lic. Dr. Hans Preuß. 88 Seiten

M. —.70

Fünfzig der deutschen Briefe, aus denen Luthers Eigenart möglichst allseitig zu erkennen ist.

1 Kr. 08 hell.
1 Fr. 20 cts.
54 kop.

37 Wie Deutsch-Ostafrika entstand. Von Dr. Carl Peters 107 Seiten mit dem Bildnis des Verf. und 1 Karte

M. —.90

Der Schöpfer der deutsch-ostafrikanischen Kolonie erzählt auf sichersten Unterlagen, wie sich die Gründung der Kolonie von 1884 bis 1890 vollzog.

1 Kr. 56 hell.
1 Fr. 75 cts.
78 kop.

38 Ein deutscher Bürger des sechzehnten Jahrhunderts. Selbstschilderung des Stralsunder Bürgermeisters Bartholomäus Sastrow. Herausgegeb. v. Horst Kohl. 177 Seiten

M. 1.30

Überaus anschauliche Schilderung von Ereignissen und Persönlichkeiten des Reformationszeitalters mit Reisebildern aus Italien, Deutschland und den Niederlanden von reichem kulturgeschichtlichen Gehalt.

96 hell.
1 Fr. 10 cts.
48 kop.

39 Im Kampf um das Weltsystem (Kopernikus und Galilei). Herausgegeben von Professor Adolf Kistner in Wertheim a. M. 98 Seiten mit 3 Abbildungen

M. —.80

Auswahl aus den Werken von Ptolemäus, Kopernikus und Kepler unter grundsätzlicher Ausschaltung von mathematischen Betrachtungen u. dergl.

96 hell.
1 Fr. 10 cts.
48 kop.

40 Die hugenottischen Märtyrer von Lyon und Johannes Calvin. Berichte und Briefe übersetzt von Rudolf Schwarz, Pfarrer in Basadingen. 96 Seiten

M. —.80

Ein Ketzerprozeß 1552–1553, der weit über die Grenzen Frankreichs das größte Aufsehen erregt hat und als typisch für die Zeit der „Feuerkammer“ (des Pariser Parlaments) gelten kann.

96 hell.
1 Fr. 10 cts.
48 kop.

41 Der Kraftwagen, sein Wesen und Werden. Von Dr. Albert Neuburger. Mit 77 Abbildungen

M. —.80

Enthält die Typen des Kraftwagens, von dem Segelwagen Stevins (1548–1620) an bis zum heutigen Auto, mit erläuterndem Text.

96 hell.
1 Fr. 10 cts.
48 kop.

42 Lutherbildnisse. Historisch-kritisch gesichtet und erläutert von Lic. th. Dr. ph. Hans Preuß. 60 S. Text m. 36 Bildn.

M. —.80

Wir haben bereits Sammlungen von Bildnissen Goethes, R. Wagners und Bismarcks. Das vorliegende Heft will diese Lücke für Luther schließen.

96 hell.
1 Fr. 10 cts.
48 kop.

43 Die erste Entdeckung Amerikas im Jahre 1000 n. Chr. Herausgegeben von Dr. Gustav Neckel, Professor an der Universität Heidelberg. 92 Seiten mit 4 Abbildungen

M. —.80

500 Jahre vor Columbus haben Europäer die Ostküste Nordamerikas betreten. Dies Büchlein gibt in getreuer Übersetzung die Quellen.

72 hell.
80 cts.
36 kop.

44 Gottesurteile. Von Dr. jur. Heinr. Glitsch. Privatdozent in Leipzig. 63 Seiten mit 7 Abbildungen

M. —.60

Aus dem Inhalt: Feuerprobe, Wasserprobe, Probe des geweihten Bissens, Abendmahlsprobe, Bahrrecht, Rotwasserordal der Neger, Bitterwasserordal der Juden, Zweikampf zwischen Mann und Weib, Kreuzprobe.

1 Kr. 20 hell.
1 Fr. 35 cts.
60 kop.

45 Die Entdeckung des Generationswechsels in der Tierwelt. Herausgegeben, mit einer Einleitung sowie mit erläuternden Anmerkungen versehen, von Prof. Dr. Friedr. Klengel in Leipzig. 116 S. mit 6 Tafeln und 42 Textabbildungen.

M. 1.—

Quellenstücke aus den Werken von Ad. v. Chamisso, J. F. Meyen, F. Eschricht, J. J. Steenstrup, M. Sars, Rud. Leuckart.

96 hell.
1 Fr. 10 cts.
48 kop.

46 Blüchers Zug von Auerstedt bis Ratkau u. Lübecks Schreckenstage (1806). Quellenberichte, zusammengestellt von Horst Kohl. 100 Seiten mit 3 Karten

M. —.80

Quellen, zum Teil vorher noch ungedruckte, über den berühmten Rückzug Blüchers, die Kämpfe in den Straßen Lübecks und das Benehmen der Franzosen als Sieger in deutschen Landen.

1 Kr. 20 hell.
1 Fr. 35 cts.
60 kop.

47 Ein kriegerischer Kaufmannszug durch Mexiko. Aus den hinterlassenen Papieren des Vizekonsuls für Mexiko H. Wilmanns. 98 Seiten mit 1 Karte

M. 1.—

Ein Buch vom Wagemut eines deutschen Kaufmanns während der Revolution in Mexiko 1871.

1 Kr. 44 hell.
1 Fr. 60 cts.
72 kop.

48 Ulrich von Richentals Chronik des Konzils zu Konstanz 1414–1418. Herausgegeben von Dr. Otto H. Brandt. 144 Seiten mit 18 Bildern nach der Aulendorfer Handschrift

M. 1.20

Ulrich v. Richental, ein hochgebildeter Bürger von Konstanz, hat aus eigener Anschauung das miterlebte Konstanzer Konzil geschildert und hat sein Buch von guten Künstlern mit vielen und genauen Zeichnungen versehen lassen.

1 Kr. 44 hell.
1 Fr. 60 cts.
72 kop.

49 Geschichte der Dampfmaschine bis James Watt. Die wichtigsten der auf die Entwicklung der Dampfmaschine bezüglichen Quellen, von Max Geitel, Geheimem Regierungsrat im Kaiserlichen Patentamt. 133 Seiten mit 32 Abbildungen nach den alten Originalen

M. 1.20

Eine quellenmäßige, durch sichere Abbildungen unterstützte Darstellung der Entwicklung der Dampfmaschine von den ältesten Zeiten bis Papin und Watt.

96 hell.
1 Fr. 10 cts.
48 kop.

50 Fehrbellin. Nach Berichten und Briefen der führenden Männer. Herausgegeben von Melle Klinkenborg. 84 S. mit 1 Karte

M. —.80

Erläutert die Politik des großen Kurfürsten gegenüber den Schweden, die Einnahme Rathenows und die Schlacht bei Fehrbellin an gleichzeitigen, zum Teil bisher ungedruckten Schriftstücken.

1 Kr. 20 hell.
1 Fr. 35 cts.
60 kop.

51 Deutschlands Einigungskriege 1864–1871 in Briefen und Berichten der führenden Männer. Herausgegeben von Horst Kohl. Dritter Teil. Der Deutsch-französische Krieg 1870/71. II. Abteilung. Die Belagerung von Metz. 124 Seiten mit 1 Karte.

M. 1.—

Vgl. die Bemerkungen zu Band 9, 10 und 16.

1 Kr. 20 hell.
1 Fr. 35 cts.
60 kop.

52 Antike Quellen zur Geschichte der Germanen. Zusammengestellt, übersetzt und erläutert von Dr. Curt Woyte. Zweiter Teil: Von den Kämpfen Cäsars bis zur Schlacht im Teutoburger Walde. 120 Seiten

M. 1.—

Vgl. die Bemerkung zu Band 15.

1 Kr. 20 hell.
1 Fr. 35 cts.
60 kop.

53 Die Frühlingszeit des deutschen Volksturnens. Nach den Quellen zusammengestellt von Dr. Karl Cotta. 110 Seiten mit 2 Abbildungen

M. 1.—

Gründung, Entwicklung und Ausbreitung des Turnens durch Jahn und seine Mitarbeiter.

1 Kr. 44 hell.
1 Fr. 60 cts.
72 kop.

54 Der Untergang des alten Preußen (Jena und Auerstedt). Quellenberichte, zusammengestellt von Horst Kohl. 142 Seiten mit 3 Karten

M. 1.20

Proklamationen, Operationsplan Scharnhorsts, Berichte und Briefe Napoleons, des preußischen Königs, Scharnhorsts, Blüchers, Gneisenaus usw.

Umrechnung der Mark-Preise in die im österr.-ungar., schweizer. u. deutsch-russ. Buchhandel übl. Sätze am Rande. England u. Kolonien 1 Mark = 1 Schilling mit ortsübl. Zuschlägen.

Demnächst werden erscheinen:

Prokopios, Der Gotenkrieg. Herausgegeben von Dr. Albrecht Keller in Wiesbaden.

Auswahl von Briefen der Herzogin Elisabeth Charlotte von Orleans (Liselotte). Herausgegeb. von Dr. Hermann Bräuning-Oktavio in Leipzig.

Aus den italienischen Unabhängigkeitskriegen 1848–1866. Berichte und Briefe der Führer und Teilnehmer. Herausgegeben von Geh. Archivrat D. Dr. Walter Friedensburg in Stettin.

Lebenserinnerungen des Dr. med. C. H. A. Pagenstecher. 3 Bändchen. 1. Student und Burschenschafter in Heidelberg. 2. Vom ersten deutschen Parlament in der Paulskirche zu Frankfurt. 3. Die Revolutionszeit 1849 in den Rheinlanden.

Felix Platter. Jugenderinnerungen eines deutschen Arztes im 16. Jahrhundert. Herausgegeben von Horst Kohl.

Die ersten Anfänge der Protistenkunde. Von Dr. Kurt Nägler, Wiss. Hilfsarbeiter im Kgl. Institut für Infektionskrankheiten in Berlin.

H. v. Treitschke, Der preußische Zollverein. Herausgegeben von Horst Kohl.

Erlasse und Briefe des Königs Friedrich Wilhelm I. von Preußen. Herausgegeben von Wilhelm Moritz Pantenius in Marburg.

Antike Quellen zur Geschichte der Germanen. Von Dr. Curt Woyte. Dritter Teil: Von den Kämpfen des Germanikus bis zum Aufstand der Bataver. (Teil I s. Bd. 15, Teil II Bd. 52)

Voigtländers Quellenbücher

Leitgedanken

In steigendem Maße macht sich auf allen Gebieten des Wissens das Bedürfnis geltend, unmittelbar aus den Quellen zu schöpfen. Und zwar besteht dieses Bedürfnis nicht nur im ernsten Fachstudium, sondern auch im Unterrichtsbetrieb von Schulen aller Art und für die vielen, die Befriedigung ihres Wissenstriebes oder auch nur eine gediegene Unterhaltung suchen.

Nun ist es für die meisten gar nicht leicht, zu den Quellen zu gelangen. Quellenwerke sind schwer zugänglich, umfangreich, teuer, zum Teil in fremder Sprache oder in veraltetem, der Erklärung bedürftigem Deutsch geschrieben. Zwar sind manche Quellen literarisch neu erschlossen worden, aber meist nur zu wissenschaftlichen Zwecken und zu Preisen, welche die allgemeine Verbreitung verhindern. Wohlfeile Quellenbücher als volkstümliches Gemeingut und doch in wissenschaftlich-kritischer Bearbeitung gibt es noch kaum.

In diese Lücke treten Voigtländers „Quellenbücher“ ein.

Einige Beispiele werden ihr Wesen am besten erläutern.

Jeder weiß, daß von den Kreuzzügen an bis ins späte Mittelalter hinein unzählige Pilger ins Heilige Land fuhren. Die „Quellenbücher“ aber bringen eine einzelne Pilgerreise, die des Ritters Konrad Grünemberg, von ihm selbst erzählt; die Übertragung in ein heute ohne weiteres verständliches Deutsch wahrt getreu den Ton, und die Beigabe von 24 der schönen und genauen Handzeichnungen Grünembergs erhöht den Wert. Welche Fülle der Kenntnisse, der Bilder, des Humors, der überraschendsten Vergleichspunkte mit unserer Gegenwart — die Organisation jener Reisen in der Art unserer Gesellschaftsreisen (nur nicht so bequem und gefahrlos!), die Fremdenindustrie im Heiligen Lande und dergleichen. Wenn man so auch nur eine einzige solche Reise miterlebt, ist diese dennoch typisch für ihre Zeit.

Jeder weiß von Byzanz und spricht von Byzantinismus. Die „Quellenbücher“ lassen den Leser das byzantinische Hofleben aus den dafür bezeichnenden Quellen selbst kennen lernen.

Jeder weiß, daß in den Jahren 1835 und 1839 die Eisenbahnen Nürnberg-Fürth und Leipzig-Dresden eröffnet worden sind. Aber unter welchen Zweifeln und Sorgen sie zustande kamen, und wie das große Kulturereignis von der Mitwelt aufgefaßt wurde, das erlebt man urkundgetreu in den „Quellenbüchern“.

Jeder weiß, wie gewaltsam das römische Juristenrecht das alte deutsche Volksrecht verdrängt hat. Wie deutsches Recht vor seiner Überwältigung durch römisches aussah, das erfährt man in den „Quellenbüchern“ in dem Bändchen „Deutsches Bauernrechtu. a.

Statt des Abgeleiteten also die Quelle, statt des Begriffes die Anschauung, statt einer Information von dritter Seite eigenes Gewinnen und so tieferer Gewinn; statt der auf breiter Oberfläche erscheinenden Kenntnisse und Begriffe ein Hinabsteigen an wenigen, aber bezeichnenden Punkten in den Schacht der Quellen und in neu gewonnene Tiefen.

Das alles einerseits auf der Grundlage strenger kritischer Auswahl und Erläuterung, getroffen und geboten von Fachmännern und vom neuesten Standpunkte der betreffenden Forschung aus; das alles andererseits in einer Auswahl und in einer Form, die die Lektüre für jeden zu einer angenehmen Unterhaltung macht.

Grundsätzlich sucht die Sammlung nur wirkliche Quellen zu bringen: Urkunden, Literatur-Denkmäler oder Monumente. Sache der Herausgeber aber war es und wird es sein, das Wichtige und Bezeichnende auszuwählen, es durch Einleitungen, Überleitungen, Anmerkungen usw. ins rechte Licht zu setzen und verständlich zu machen, denn das Lesen von Quellen setzt Vorarbeit voraus, die der Herausgeber dem Leser abzunehmen hat. — Zuweilen muß aber auch die quellenmäßige Darstellung an Stelle der Quellen treten, nämlich wenn diese so zerstreut oder trocken sind (z. B. Stadtrechnungen), daß sie im Original wenig genießbar sind. — Bestehen die Quellen gar aus „Monumenten“, besitzen wir also nur bildliche Überlieferungen, Fundstücke oder Bauten, die mehr oder minder erhalten noch heute vor unseren Augen stehen, dann nehmen die „Quellenbücher“ das Bild zur Grundlage und erläutern es durch den beigegebenen Text, auch wenn dieser der Form nach den eigentlichen Aufbau bildet.

Inhaltlich erstreckt sich das Unternehmen auf alle nur möglichen Gebiete und Stoffe, auf welche die geschilderten Formen der Darbietung anwendbar sind, namentlich auch auf die Naturwissenschaften.

Die Sammlung ist für jedermann bestimmt. Es gibt für jeden, er mag noch so hochgebildet sein, Wissensgebiete, in denen er entweder keine oder nur allgemeine und abgeleitete Kenntnisse hat und daher für eine unmittelbare Aufschließung klar und rein fließender Quellen empfänglich ist. Auf diese Weise wird es möglich, die Bedürfnisse verschiedenster Bildung und Lebensstellung und verschiedenen Alters zu befriedigen, auch die der Schule. Es kann keinen großen Unterschied machen, ob der Leser eines solchen Quellenbüchleins ein junger einfacher Mensch oder ein gereifter, in anderen Fächern tief durchgebildeter ist. Aber auch dem Fachmann werden so wohlfeile und dabei zuverlässige urkundliche Darbietungen aus dem eigenen Wissensgebiete gute Dienste tun.

Daß die Bearbeitung der einzelnen Bändchen sicheren Händen anvertraut worden ist, wird eine Durchsicht des Titelverzeichnisses ergeben.

Weitere gute Werke aus R. Voigtländers Verlag in Leipzig

Erlebtes und Erschautes

Eine Memoirensammlung.

Im Anschluß an „Voigtländers Quellenbücher“ sei auf die verwandte, von der Freien Lehrervereinigung für Kunstpflege in Berlin herausgegebene Sammlung „Erlebtes und Erschautes“ hingewiesen: Werke berühmter Entdecker und Erforscher, Berichte aus vergangenen Kriegszeiten, Erinnerungen namhafter Persönlichkeiten. Die Ausgaben sind gekürzt, da die Herausgeber nur das wirklich Wichtige bieten wollen. Die Bearbeitungen, geschmackvoll durchgeführt, machen die Bücher auch für unsere Jugend brauchbar, die die Heldentaten vergangener Zeiten gern in Begeisterung nacherlebt.

1 Im Reiche der Azteken. Die Eroberung Mexikos durch Ferdinand Cortez. Nach den Berichten des Eroberers bearbeitet von P. Schneider. VII, 206 Seiten. 11 Abbildungen.

2 Aus dem großen Krieg. Schilderungen und Berichte von Augenzeugen. Ausgewählt und bearbeitet von Gerhard Krügel. VIII, 198 Seiten.

3 Durch das tropische Südamerika. Aus Alexander von Humboldts Berichten über seine Reise in die Äquinoktial-Gegenden des neuen Kontinents. Bearbeitet von Wilh. F. Burr. IV, 261 Seiten. Mit 10 Abbildungen.

4 Aus deutscher Ritterzeit. Götz von Berlichingen. Hans von Schweinichen. Eigene Berichte ihres Lebens und ihrer Taten. Die Herren von Zimmern. Bearbeitet von Franz Elzin. III, 211 Seiten. Mit 23 Abbildungen.

5 Auf unbekannten Meeren. James Cooks Tagebuch seiner dritten Entdeckungsfahrt in die Südsee und das Nördliche Eismeer. Ausgewählt von P. Schneider. III, 235 Seiten. Mit 13 Abbildungen.

6 Vor sechshundert Jahren im Reiche der Mitte. Marco Polos Berichte über seine Reise nach China und seinen Aufenthalt am Hofe des Großkhans der Mongolen. Bearbeitet von Carl Meyer-Frommhold. 192 Seiten. Mit 10 Abbildungen.

7 Aus dem Leben eines Wandervogels. Johann Gottfried Seumes Leben und Wanderungen von ihm selbst erzählt. Ausgewählt von Paul Schneider. 255 Seiten. Mit 20 Abbildungen.

8 Aus der französischen Revolution. Schilderungen und Berichte von Augenzeugen. Ausgewählt und bearbeitet von Walther Friedrich. 203 Seiten. Mit 12 Abbildungen.

Jeder Band (Kl.-4o) in Pappband und Umschlag von Künstlerhand kostet nur ... M. 1.80, in Leinen M. 2.25

Weitere gute Werke aus R. Voigtländers Verlag in Leipzig

Natur-Urkunden

Was ist eine Natur-Urkunde? Eine unmittelbare, durch keinerlei Zutat, Weglassung, „Verbesserung“ oder „Verschönerung“ getrübte oder gar gefälschte Abbildung eines Naturgegenstandes. Die Photographie ist dabei das zuverlässigste, ja eigentlich einzige Mittel.

Der Begriff „Natur-Urkunde“ ist von C. G. Schillings geprägt und zum Gemeingut geworden, als Schillings seine berühmten Werke „Mit Blitzlicht und Büchse“ und „Im Zauber des Eleléscho“ erscheinen ließ. R. Voigtländers Verlag hat dann den Gedanken weiter durchgeführt, indem er mit vielen Mühen und großen Kosten eine in ihrer Art einzige Sammlung von vielen Tausend Photographien der europäischen Tierwelt zustande brachte und damit das große Naturgeschichtswerk ins Leben rief: die „Lebensbilder aus der Tierwelt“.

Werke von C. G. Schillings

Mit Blitzlicht und Büchse. Beobachtungen und Erlebnisse in der Wildnis inmitten der Tierwelt von Äquatorial-Ostafrika. 4. durchgesehene u. ergänzte Auflage (22.-25. Tausend). 1910. Gr.-8o. 558 Seiten. Mit 302 urkundtreu wiedergegebenen Original-Tag- und Nachtaufnahmen des Verfassers.

Der Zauber des Eleléscho. Neue Beobachtungen u. Erlebnisse in der Wildnis inmitten der Tierwelt von Äquatorial-Ostafrika. (1.-8. Tausend.) 1906. Gr.-8o. 496 Seiten. Mit 318 Abbildungen, meist photographischen Original-Tag- und Nachtaufnahmen des Verfassers, urkundtreu in Autotypie wiedergegeben.

Jedes Buch M. 12.50, in Ganzleinenband

M. 14.—

Mit Blitzlicht und Büchse im Zauber des Eleléscho. Kleine Ausgabe der beiden großen Werke. 5. bis 7. Aufl. (21.-35. Tausend.) 1911. Gr.-8o. 384 Seiten. 64 Einschalttafeln mit 83 photographischen Original-Tag- und Nachtaufnahmen des Verfassers. M. 5.—, in Ganzleinwandband

M. 6.50

Lebensbilder aus der Tierwelt. Naturgeschichte europ. Säugetiere und Vögel. Herausgegeben von H. Meerwarth und K. Soffel. Das Werk ist 1909–1912 erschienen, jetzt abgeschlossen und umfaßt: Erste Reihe: Säugetiere. 3 Bände. Zweite Reihe: Vögel. 3 Bände. Sechs Bände mit zusammen ca. 2800 photographischen Abbildungen lebender Tiere, meist in freier Natur. Jeder Band M. 12.—, in Ganzleinen M. 14.—, in Halbfranz M. 15.—. Alle sechs Bände M. 72.—, in Ganzleinen M. 84.—, in Halbfranz M. 90.—. Jeder Band ist einzeln käuflich; beim Kaufe des Ganzen überall erleichterte Zahlungsbedingungen.

Voigtländers Künstler-Steinzeichnungen

Was ist eine Künstlersteinzeichnung? Ein Bild, das in dem einzigen Vervielfältigungsverfahren hergestellt wird, dessen Ergebnis Originalgemälden vollständig gleichkommt.

Dies geht so zu: Der Künstler selbst zeichnet nach seinem Entwurfe, der für ihn gleichsam das Konzept bedeutet, Konturen und Farben auf die Steine, d. h. er legt für jeden Ton, den er dem Bilde geben will, eine Platte an und hat so die Möglichkeit, seinem Werke alle die Farbenwerte und Stimmungswerte zu verleihen, die er braucht. Er selbst leitet die ersten Probedrucke und überwacht den Druck; er bestimmt die Farben bis auf den kleinsten Unterton. Er allein, sonst niemand, hat Gewalt über sein Werk.

So wird es möglich, daß jeder Abzug einer Druckauflage zu ganz niedrigem Preise verkauft werden kann und doch das Urbild selbst ist. Die Frage, ob das Nachbild dem Vorbilde gleichwertig sei oder nicht, fällt ganz weg: es gibt in der Künstler-Steinzeichnung kein Vorbild, sondern nur ein Urbild, und das ist der in Hunderten oder Tausenden von gleichen Abzügen gefertigte Druck. Das Mittel, den Künstler selbst unmittelbar sprechen zu lassen, ist durch das Verfahren der eigenhändigen Steinzeichnung in dem Steindruck-Gemälde vollkommen gefunden.

Die Künstler-Steinzeichnung ist von der größten Bedeutung für die künstlerische Volkskultur, für Verbreitung guten Geschmackes. Wer sich einmal hineingesehen hat in diese wichtige Art der graphischen Wandkunst, den hat sie gewonnen, er wird sich so leicht nicht wieder zu den früher gewohnten Süßlichkeiten und faden Plattheiten, zu einer gedankenarmen Reproduktions- und Scheinkunst zurückwenden.

Von R. Voigtländers Künstlersteinzeichnungen sind über 200 Blatt erschienen, und zwar

inGröße100×70cmM.6.—
75×55 5.—
inGröße55×42cmM.4.—
41×302.50

Außerdem umfaßt der Verlag noch

Farbdruckblätter in den Größen 34×22, 28×22, 22×22 zu M. 1.50, 1.25, 1.—.

Walther Casparis Märchenbilder in den Größen 46×22, 34×22, 22×22 zu M. 1.75, 1.50, 1.25.

Gertrud Casparis Kinderfriese. 8 Blatt in der Größe 115×41 cm zu M. 4.50. Die 6 Blatt: Hochzeitszug, Geburtstagskuchen, Entenliese, Gesegnete Mahlzeit, Gesangverein, Eindringling auch in der Größe 80×30 cm zu je M. 2.—.

Adolph von Menzel, Vier Wandbilder. Vergrößerungen nach Holzschnitten. In Größe 75×55 cm je M. 5.—.

Ein kleines Heftchen über die Bilder auf Verlangen vom Verlag unberechnet. Der vollständige Prachtkatalag mit farbigen Wiedergaben der sämtlichen Steindrucke kostet 40 Pf. u. ist gegen Einsendung dieses Betrages (auch in Marken aller Länder) von jeder Buchhandlung oder portofrei vom Verlag zu beziehen.