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Die Komposition des Buches Jes. c. 28-33. cover

Die Komposition des Buches Jes. c. 28-33.

Chapter 10: Lebenslauf.
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About This Book

Die Dissertation rekonstruiert die Entstehung der Kapitel 28–33 des Buches Jesaja, unterscheidet zwischen ursprünglich isaianischen und späteren Nachträgen und begründet diese Zuschreibungen anhand von Form-, Wort- und Inhaltsparallelen. Sie analysiert innere Zusammengehörigkeit, chronologisch-sachliche Entwicklung, mangelhafte Eingänge und fehlende redaktionelle Verbindungen, zeigt wiederkehrende Wendungen und Drohreden gegen Volksleiter sowie die thematische Fokussierung auf das ägyptische Bündnis. Ergebnisse werden mit früheren Forschungen verglichen; zwei strittige Abschnitte werden in Anhängen besonders verteidigt. Abschließend bietet die Arbeit eine zusammenfassende Darstellung der Kompositionsgeschichte mit Zweck und Anlage der Sammlung.

Lebenslauf.

Ich, Martin Brückner, evangelischer Konfession, bin am 16. Juni 1868 zu Friedersdorf bei Goerlitz geboren. Mein Vater ist Pastor und Königlicher Kreis-Schulinspektor zu Gersdorf bei Goerlitz. Ihm habe ich die Grundlage meiner Bildung zu verdanken. Von Tertia an war ich Alumnus auf der Königlichen Landesschule Pforta. Diese verliess ich Ostern 1888 mit dem Reifezeugnis, um in Tübingen, Leipzig und Halle acht Semester Theologie zu studieren. Ich besuchte Vorlesungen und Seminare bei folgenden akademischen Lehrern: Beyschlag, Brieger, Buder, Erdmann, Fricke, Gunkel, Guthe, Haupt, Hering, Kaehler, Koestlin, Kautzsch, Loofs, Spitta. Im Februar 1893 bestand ich in Halle die erste theologische Prüfung, absolvierte den Seminarkursus in Liegnitz und war ein Jahr in Pommern als Hauslehrer thätig. Ostern 1894 wurde ich in das Predigerseminar zu Wittenberg aufgenommen, wo ich an den theologischen und pädagogischen Vorlesungen und Uebungen der Herren Sup. D. Quandt, Prof. D. Reinicke und Prof. Schmidt teilnahm. Im Mai 1895 wurde ich als Pastor nach Altraudten bei Raudten berufen.

Allen meinen verehrten Lehrern sage ich für vielfache Anregung und Förderung auch an dieser Stelle aufrichtigen Dank.