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Die letzten zwanzig Jahre deutscher Litteraturgeschichte 1880–1900 cover

Die letzten zwanzig Jahre deutscher Litteraturgeschichte 1880–1900

Chapter 30: Die Industriellen.[4]
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About This Book

Der Autor bietet eine komprimierte Darstellung der deutschen Literatur der Jahre 1880–1900 und erörtert zugleich die methodischen Schwierigkeiten, zeitgenössische Werke sachgerecht zu beurteilen. Er kritisiert bisherige Literaturgeschichten wegen der Vernachlässigung moderner Strömungen, plädiert für die Fokussierung auf geistige Tendenzen statt auf bloße Persönlichkeiten und warnt vor persönlicher Voreingenommenheit, Parteigeist sowie dem Einfluss von Mode und Reklame auf literarischen Ruhm. Der Text skizziert Kriterien zur Unterscheidung von bleibendem Verdienst und zeitgebundener Popularität, betont die Einbettung in Kulturgeschichte und macht deutlich, dass gegenwärtige Urteile späteren Korrekturen unterliegen können.

Die Industriellen.[4]

[4] Diese Rubrik, die ihrer Natur nach die umfangreichste des ganzen Werkchens darstellen müßte, wurde auf Veranlassung des Verlegers »als unerheblich« (?!) auf das »unbedingt Notwendige« beschränkt.

Gregor Samarow (Pseudon. für Oskar Meding), geb. am 11. April 1829 in Königsberg i. Pr., kultivierte besonders den sensationell gefärbten Zeitroman (»Scepter und Kronen«, »Europäische Minen und Gegenminen«, »Zwei Kaiserkronen« und Dutzend andere).

Dr. Alfred Friedmann, geb. am 26. Okt. 1845 in Frankfurt a. M., »ist seit 27 Jahren auf allen Gebieten erfolgreich thätig, seine Romane standen in der »Köln. Ztg.«, in »Westermanns Monatsheften«, »Nord und Süd«, »Berliner Tageblatt« etc., seine Gedichte in 3 Bänden gesammelt, standen überall. Zahlreiche Feuilletons trugen ihm Briefe bis aus Ostindien ein, Heyse, Geibel, Bodenstedt, Lingg etc. schrieben über den Dichter und waren ihm befreundet. F. war Redakteur in Wien, ist es in Berlin, reiste zu Kongressen und wurde von Reclam in 7 Bänden von je 8 Auflagen à 5000 Exemplare verlegt«.[5]

[5] Unverkürzt nach den eigenen Angaben des Dichters.