Fußnoten
[1] Siehe Dannemann, Aus der Werkstatt großer Forscher, Abschn. 14.
[2] Der Engländer Wall in den Philosoph. Transact. v. 1698. Wall rieb ein großes Stück Bernstein mit Wolle und erhielt einen Funken von fast einem Zoll Länge. Dabei trat ein Knall auf, als ob Steinkohle im Ofen zerspränge.
[3] Eine Zusammenfassung seiner Untersuchungen ist die Schrift Physico-mechanical experiments. London 1709.
[4] Vier Abhandlungen über die Elektrizität und den Magnetismus von Coulomb (1785-1786). (Ostwalds Klassiker Nr. 13.) Leipzig, Wilhelm Engelmann. 1890.
[5] Galilei, Unterredungen und mathematische Demonstrationen (Ostwalds Klassiker Nr. 24, S. 80.)
[6] Six Mémoires sur l'électricité, erschienen in den Memoiren der Pariser Akademie von 1733 und 1734.
[7] Siehe auch die Ausführungen von Aepinus in Dannemann, Aus der Werkstatt großer Forscher, S. 177.
[8] Musschenbroek und Cunaeus.
[9] Kleist teilte seine Entdeckung am 4. November 1745 dem Anatomen Lieberkühn mit. Die Leydener Versuche fanden erst im Januar 1746 statt. Es ist anzunehmen, daß den Leydener Physikern die Kleistsche Entdeckung nicht bekannt war (Mitteilungen zur Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften. IV. Bd. Nr. 1, S. 95).
[10] Versuche und Abhandlungen der naturforschenden Gesellschaft zu Danzig, I. S. 442.
[11] Durch Wilson um 1750.
[12] 1755.
[13] Journal de Phys. 1788.
[14] v. Marum, Description d'une très-grande machine électrique et des expériences faites par le moyen de cette machine. 1785.
[15] Gralath schrieb auch eine Geschichte der Elektrizität.
[16] Watson in Philos. Transact. 1748. Vol. 45, N. 485, S. 92.
[17] Van Marum, Über das Elektrisieren. 1777.
[18] J. C. Fischer, Geschichte der Physik. 1801-1808. V. 483.
[19] Eulers Briefe an eine deutsche Prinzessin. Leipzig 1773. Bd. II. S. 245 ff.
[20] In dem ersten der an Collinson gerichteten Briefe vom 28. III. 1747.
[21] Eulers Briefe an eine deutsche Prinzessin. 1773. Bd. II. S. 287.
[22] Die Stärke der elektrischen Kraft des Wassers in gläsernen Gefäßen. Leipzig 1746. S. 137 u. f.
[23] Das Bestreben, die Ursache dieses »elektrischen« Geruches zu ermitteln, führte später zur Entdeckung des Ozons. Siehe Dannemann, Aus der Werkstatt großer Forscher. 1908. S. 375.
[24] Franklin in seinem 5. Briefe an Collinson.
[25] Franklins Brief an Kinnersley vom 20. II. 1762.
[26] So etwa lauten die Worte, mit denen Franklin seine Ansicht in seinen Briefen entwickelt.
[27] Den ersten Blitzableiter errichtete Franklin im Jahre 1752. In England begann man (Watson) 1762, in Deutschland 1769 Blitzableiter zu errichten. In Deutschland war es ein Arzt (Reimarus), der in Hamburg für die praktische Verwendung der neuen Erfindung eintrat. Durch Reimarus wurde der Physiker Lichtenberg veranlaßt, in Göttingen Blitzableiter anzulegen. Lichtenberg versah gemeinsam mit Kästner die Universitätsbibliothek mit einem Blitzableiter. (Siehe die Mitteilungen zur Geschichte der Medizin und der Naturw. Bd. IV. Nr. 1. S. 104.)
[28] Er entriß dem Himmel den Blitz und das Zepter den Tyrannen.
[29] Beccaria, Lettere dell' elettricismo, pg. 282. Siehe J. C. Fischer, Geschichte der Physik (1801-1808). Bd. V. 753.
[30] Siehe an späterer Stelle dieses Bandes.
[31] Fischer, Geschichte der Physik, VIII. S. 541.
[32] Siehe Priestleys Geschichte der Elektrizität, S. 261 u. f. und Fischers Geschichte der Physik, Bd. V. S. 837.
[33] Dissertatio inauguralis de electricitatibus contrariis. Rostock 1757.
[34] Th. Young, Lectures on natural philosophy. London 1807. Bd. II.
[35] War doch die Ähnlichkeit der Schläge, welche die Leydener Flasche und jener Fisch erteilen, eine zu auffallende.
[36] Im Jahre 1671.
[37] Fischer, Geschichte der Physik. Bd. V. S. 867.
[38] Eine Bestätigung fanden diese Untersuchungen durch den Anatomen John Hunter, welcher das eigentümliche Organ der elektrischen Fische in den Phil. Transactions v. 1773 genauer beschrieb.
Der genauere Titel der Abhandlung von Walsh lautet: On the electric Property of the Torpedo. In a letter from John Walsh to Benjamin Franklin (Juli 12. 1772). Walsh berichtet darin über Untersuchungen, die er in La Rochelle an dort gefangenen Zitterrochen anstellte. Diese Untersuchungen ergaben, daß »die Wirkung des Torpedos eine durchaus elektrische« sei. Die Schläge wurden durch eine Kette von Personen, sowie durch einen Draht geleitet.
[39] Der Turmalin wurde daher auch als Aschenzieher bezeichnet.
[40] Franz Ulrich Theodor Aepinus, der Entdecker der Influenz und der Thermoelektrizität, wurde im Jahre 1724 in Rostock geboren. Er studierte dort, wurde später Professor der Astronomie an der Akademie zu Berlin, folgte aber von dort einem Rufe nach Petersburg, wo er Physik lehrte und die Aufsicht über die russischen Normalschulen ausübte. Er starb 1802 in Dorpat.
[41] Aepinus, Akademische Rede von der Ähnlichkeit der elektrischen und magnetischen Kraft. Leipzig 1760. Siehe auch Dannemann, Aus der Werkstatt großer Forscher. Leipzig 1908. Abschnitt 37.
[42] Diese durch Erwärmung erregte Elektrizität, die an gewissen Kristallen auftritt, hat man als Pyroelektrizität bezeichnet. Bei der Abkühlung kehren sich die beiden Pole um; ist dagegen die Temperatur bleibend geworden, so ist der Kristall wieder unelektrisch. Später hat man diese Erscheinung auch an anderen Mineralien wahrgenommen, so am Kalkspat, Gips, Feldspat, Flußspat, Diamant usw.
[43] Erst Faraday gelang es, eine so weitgehende Verknüpfung der elektrischen und der magnetischen Erscheinungen nachzuweisen, dass beide als Äußerungen ein- und derselben Naturkraft gelten. Elektrizität, Magnetismus, strahlende Wärme und Licht wurden auf Grund von Maxwells elektromagnetischer Theorie des Lichtes, sowie der Versuche von Hertz auf Zustände des Äthers zurückgeführt. Ausführlicheres darüber enthalten spätere Abschnitte dieses Werkes.
[44] Nebenbei sei erwähnt, daß Coulomb durch mechanische Untersuchungen bewies, daß die Kraft des Menschen völlig unzulänglich sei, um ihn mittelst Flügel in die Lüfte zu erheben.
[45] Vier Abhandlungen über die Elektrizität und den Magnetismus von Coulomb, übersetzt und herausgegeben von Walter König. (Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften Nr. 13. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1890). Fig. 1-5.
[46] Mémoires de l'Académie royale, 1784. pg. 229 u. f.
[47] Ostwalds Klassiker Nr. 13, S. 7.
[48] Siehe Ostwalds Klassiker Nr. 115.
[49] Mém. de l'Académie royale 1788. pg. 620 u. f.
[50] Diese Fundamentalversuche über die Verteilung der Elektrizität hat Cavendish, wie aus seinen neuerdings veröffentlichten Untersuchungen über die Elektrizität hervorgeht, schon vor Coulomb angestellt.
[51] Siehe G. Green, Ein Versuch, die mathematische Analysis auf die Theorien der Elektrizität und des Magnetismus anzuwenden. Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften Nr. 64. Herausgegeben von von Oettingen und Wangerin. Leipzig, Verlag von Wilhelm Engelmann, 1895.
[52] Acta eruditorum. 1690. Denis Papin wurde 1647 in Blois geboren und starb 1712 in London. Er hielt sich viele Jahre in Hessen (Marburg und Kassel) auf und stand mit Huygens und Leibniz in regem wissenschaftlichen Verkehr.
[53] Ernst Jäger, Denis Papin und seine Nachfolger in der Erfindung der Dampfmaschine. Stuttgart 1902. Siehe auch das Werk von C. Matschoß, Geschichte der Dampfmaschine, mit 118 Abbildungen, Berlin, Springer, sowie auch Ernouf, Denis Papin, sa vie et son œuvre. 4. Aufl., Paris, Hachette 1888.
[54] Eine ausführliche Geschichte der Dampfmaschine hat C. Matschoß im Anschluß an sein auf S. 54 zitiertes Werk im Auftrage des Vereins deutscher Ingenieure geschrieben. Sie erschien 1908 bei J. Springer in Berlin, umfaßt 2 Bände und führt den Titel: C. Matschoß, Die Entwicklung der Dampfmaschine. Eine Geschichte der ortsfesten Dampfmaschine und der Lokomobile, der Schiffsmaschine und Lokomotive.
[55] Geboren am 19. Januar 1736 in Greenock. Näheres über das Leben und die Bedeutung von James Watt enthält das Werk von A. Ernst: James Watt und die Grundlagen des modernen Dampfmaschinenbaus. Mit einem Bildnis von James Watt und 27 Textfiguren. Berlin, J. Springer, 1897.
[56] Das Patent datiert vom 5. Januar 1769.
[57] Im Jahre 1807.
[58] Engineering 1894, I, S. 644.
[59] Berndt, Die Entwicklung der Lokomotive. Darmstadt 1896.
[60] Siehe Bd. II, S. 73.
[61] Renaldini.
[62] Halley, An account of several experiments, made to examine the nature of the expansion and contraction of fluids, by heat and cold, in order to ascertain the divisions of the thermometer (Philos. Transact. 1693).
[63] Fischer, Gesch. d. Phys. III. 221.
[64] Und zwar hat Borelli, den wir als Mitbegründer der neueren Physiologie kennen lernten, darauf hingewiesen.
[65] E. Mach, Die Prinzipien der Wärmelehre. 1896.
[66] Daniel Gabriel Fahrenheit, Versuche über den Siedepunkt einiger Flüssigkeiten. 1724. Im 57. Bande von Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften, neu herausgegeben von A. J. v. Oettingen. Leipzig, Verlag von W. Engelmann. 1894.
[67] Ostwalds Klassiker. Bd. 57. S. 17.
[68] Siehe Fahrenheits Abhandlungen über Thermometrie (Ostwalds Klassiker, Nr. 57).
[69] Fahrenheit, Experimente und Beobachtungen über das Gefrieren des Wassers im Vakuum. Ostwalds Klassiker, Bd. 57, S. 6 u. f.
[70] Réaumur, Regeln zur Konstruktion von Thermometern mit vergleichbaren Skalen, 1730, 1731, im 57. Bande von Ostwalds Klassiker, herausgegeben von A. J. v. Oettingen. Leipzig, W. Engelmann, 1894. Réaumur (1683-1757) hat zahlreiche Abhandlungen aus den Gebieten der Physik, der Zoologie und der Botanik veröffentlicht.
[71] Ostwalds Klassiker, Bd. 57, S. 49.
[72] Ostwalds Klassiker, Bd. 57, S. 100 u. f. bringt eine Übersetzung der betreffenden Abhandlung Réaumurs vom Jahre 1733. Ihr Titel lautet: Über das Volumen der Flüssigkeitsgemische.
[73] Abhandlungen der schwedischen Akademie. Bd. IV. 1742.
[74] R. Börnstein, Zur Geschichte der hundertteiligen Thermometerskala. Physikal. Zeitschrift, Bd. 8, Nr. 23.
Siehe auch die Notiz von Rompel im 53. Bande (1907) von Natur und Offenbarung. S. 749. Danach ist sichergestellt, daß Linné in Upsala im Jahre 1745 ein Thermometer benutzte, das den Gefrierpunkt mit 0° und den Siedepunkt mit 100° bezeichnet, besaß.
[75] Celsius selbst hat den Siedepunkt mit 0 und den Gefrierpunkt mit 100 bezeichnet. Anders Celsius (1701-1744) war Professor der Astronomie in Upsala. Seine Abhandlung über das Thermometer erschien 1742. Sie wurde im 57. Bande von Ostwalds Klassikern von neuem veröffentlicht. Leipzig, W. Engelmann. 1894.
[76] Mémoires de l'Académie. Paris, 1703. S. 50 u. f. Siehe auch die Studie Gerlands in den Beiträgen aus der Geschichte der Chemie, herausgegeben von P. Diergart, 1909. S. 350-360: Ernst Gerland, Die Entdeckung der Gasgesetze und des absoluten Nullpunktes der Temperatur durch Boyle und Amontons.
[77] Nach Lambert ist der absolute Nullpunkt dadurch definiert, daß bei diesem Punkt die Luft, da sie sich mit der Temperaturabnahme gleichmäßig zusammenzieht, fast keinen Raum mehr einnimmt. Nach den Angaben Lamberts tritt dieser Zustand bei der Abkühlung auf -270,3° Celsius ein. Die Abweichung von dem heute geltenden Wert (-273°) ist also nur gering. Aus des Daten Amontons' ergibt sich für den absoluten Nullpunkt der Wert von -293,5° Celsius.
[78] Siehe das in Gerland und Traumüller, Gesch. d. phys. Experimentierkunst in Fig. 312 abgebildete und dort beschriebene Instrument.
[79] Philos. Transact. Vol. LXXII.
[80] Siehe Band I. S. 302.
[81] Philos. Transact. 1683/84. Nr. 156. S. 304.
[82] De Saussure, Versuch über die Hygrometrie, herausgegeben von A. J. v. Öttingen. Bd. 115 und 119 von Ostwalds Klassikern der exakten Wissenschaften. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1900.
[83] Joseph Black war schottischer Abkunft. Er wirkte als Professor der Chemie in Glasgow und später in Edinburg, wo er am 26. November 1799 starb (Geburtsjahr 1728). Blacks chemische Arbeiten haben mehrere für die Begründung der neueren Chemie sehr wichtige Tatsachen zu Tage gefördert. (Siehe darüber an anderer Stelle.)
[84] Johann Karl Wilke (Wilcke) wurde 1732 in Wismar (damals schwedisch) geboren und starb im Jahre 1796 in Stockholm, wo er die Stelle eines Mitgliedes und Sekretärs der Akademie der Wissenschaften bekleidete. Von ihm rührt die erste Inklinationskarte her (Försök till en magnetisk inclinationskarta. Stockholm 1768). Über Wilkes Verdienste um den Ausbau der Elektrizitätslehre wurde schon an anderer Stelle berichtet. (Siehe S. 22.)
[85] Meditationes de caloris et frigoris causa (Abhandlungen der Petersburger Akademie von 1747 und 1748).
[86] Ostwalds Klassiker, Nr. 178. S. 19 u. f.
[87] Deluc (1754).
[88] Sind die Mengen m und m1 und die Temperaturen t und t1, so ist die Temperatur der Mischung, wenn nur ein Ausgleich stattfindet, T = (mt + m1t1)/(m + m1).
[89] Mach, Prinzipien der Wärmelehre. 1896. S. 162.
[91] Durch W. Cullen (1710-1790) Professor der Chemie in Glasgow. Cullen veröffentlichte seine grundlegenden Versuche über die Verdunstungskälte (1755) in den Berichten der Edinburger Gesellschaft (Bd. II) unter dem Titel: On the cold produced by evaporating fluids and of some other means of producing cold. Siehe auch E. Mach, Die Prinzipien der Wärmelehre, historisch-kritisch dargestellt, 1896. S. 177.
[92] J. C. Fischer, Geschichte der Physik (1801-1808) V, 4.
[93] Mariotte, Essai du chaud et du froid, 1679.
[94] M. A. Pictet (1752-1825) war Professor und Präsident der Akademie der Wissenschaften in Genf.
[95] Pictet, Essai sur le feu. Génève 1790. S. 83.
[96] Hierauf wurde von Black hingewiesen. Siehe auch E. Mach, »Einfache Versuche über strahlende Wärme« (Zeitschr. für den phys. und chem. Unterricht VII, 3).
[97] Die Abhandlungen von Lavoisier und Laplace über die Wärme wurden in den Mémoires de l'Académie veröffentlicht und im 2. Bande der gesammelten Werke Lavoisiers wieder abgedruckt. Die wichtigsten Ergebnisse sind im 40. Bande der Ostwaldschen Sammlung enthalten. Zwei Abhandlungen über die Wärme von A. L. Lavoisier und P. S. de Laplace herausgegeben von J. Rosenthal. Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1892.
[98] Zur Erläuterung diene folgendes Beispiel: Um 1 kg Eis von 0° in 1 kg Wasser von 0° zu verwandeln, sind 80 Wärmeeinheiten erforderlich. Die Substanz, deren spezifische Wärme bestimmt werden soll, wiege 2 kg und sei auf 10° erhitzt, die Menge des Schmelzwassers betrage 1/10 kg. Daraus folgt, daß die 2 kg, als sie von 10° auf 0° abgekühlt wurden, um sie von 0° auf 10° zu erhitzen. Um demnach 1 kg von 0° auf 10° zu erwärmen, würden 4 Wärmeeinheiten, ((1/10)·80)/2, um es von 0° auf 1° zu erwärmen, würden dagegen nur 0,4 Wärmeeinheiten, ((1/10)·80)/(2·10), erforderlich sein.
[99] Diese Untersuchung wurde später von verschiedenen Physikern wieder aufgenommen (Ann. de chimie et de physique, Bd. 85, S. 72, 1813), indessen erst durch Regnault (1840) unter Beobachtung aller in Betracht kommenden Umstände zu einem gewissen Abschluß gebracht.
[100] Sir Charles Blagden (1748-1820) war Arzt in der englischen Armee und Mitglied der Royal Society. Seine Abhandlungen wurden neuerdings in deutscher Übersetzung von A. J. v. Oettingen herausgegeben (Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften Nr. 56). Leipzig, Verlag von W. Engelmann, 1894.
[101] Die letzte Beobachtung hatte schon Fahrenheit gemacht. S. S. 41.
[102] Ostwalds Klassiker, Nr. 56. S. 19 u. f.
[103] Ostwalds Klassiker, Nr. 56. S. 49.
[104] Ostwalds Klassiker, Nr. 56. S. 32.
[105] Systema naturae. 1. Ausgabe von 1735 sehr selten und nur 14 Seiten umfassend. 12. Ausgabe von Müller. 8 Bde. 13. Ausgabe von Gmelin. 10 Bände. Leipzig 1788-1793. Die 13. Ausgabe ist das letzte Werk, das alle zur Zeit seiner Herausgabe bekannten Tier- und Pflanzenarten beschreibt. Ein Neudruck der 10. Ausgabe wurde von der Deutschen zoologischen Gesellschaft veranstaltet (W. Engelmann, Leipzig 1894).
[106] Fundamenta botanica 1736. Critica botanica 1737.
[107] Philosophia botanica.
[108] Eine ausführliche Biographie Linnés veröffentlichte Th. M. Fries (Stockholm 1903). Auf dieses Werk gründet sich eine kürzere Darstellung, die R. E. Fries zur Erinnerung an die 200. Wiederkehr des Geburtstages Linnés herausgab. Sie erschien in Englers botanischen Jahrbüchern (1907 Heft 1, S. 1-54) und wurde auch gesondert herausgegeben. (Im Verlage von W. Engelmann in Leipzig.)
Am ausführlichsten wurde Carl von Linnés Bedeutung als Naturforscher und Arzt in einem Sammelwerk der Schwedischen Akademie der Wissenschaften geschildert. Auch für diese Veröffentlichung (Jena, Gustav Fischer) bot die 200. Wiederkehr des Geburtstages Linnés die Veranlassung. Der Band enthält sechs von verschiedenen Bearbeitern herrührende Abschnitte, in denen Linné als Arzt, als Entomologe, als Geologe, als Mineraloge, als botanischer Forscher und Linnés Verdienste um die Zoologie der Wirbeltiere geschildert werden.
[109] Siehe Bd. II, S. 348-352.
[110] Verdeutscht lauten die Namen der ersten 10 Klassen Ein-, Zwei-, Drei- usw. Zehnmännige, der 11. Klasse Zwölfmännige, der 12. Klasse Zwanzigmännige, der 13. Vielmännige.
Manche Klassen des Linnéschen Systems, das sich wegen seiner Brauchbarkeit zum Bestimmen der Pflanzen neben dem in der Wissenschaft allein geltenden natürlichen System erhalten hat, fallen mit den Familien des letzteren ganz oder teilweise zusammen. So die 12. Klasse mit den Mandel-, Apfelbaum- und Rosengewächsen und die 13. Klasse mit den Mohn- und Hahnenfußgewächsen.
[111] Die 14. Klasse (Zweimächtige) umfaßt die Mehrzahl der Lippenblüter, die 15. Klasse (Viermächtige) fällt mit der Familie der Kreuzblüter zusammen.
[112] 16., 17., 18. Klasse = Ein-, Zwei-, Vielbrüdrige. Für die 16. Klasse bieten die Malven, für die 18. das Johanniskraut ein Beispiel.
[113] Zusammengewachsene, so genannt, weil die Staubbeutel der unter diesem Namen vereinigten Pflanzen zu einer Röhre verwachsen sind. Die 19. Klasse fällt mit der Familie der Korbblüter oder Kompositen zusammen.
[114] Weibermännige; hierzu gehören die Orchideen.
[115] 21. und 22. Klasse = Einhäusige und Zweihäusige; für die ersteren bieten die Kiefern, für die zweiten die Weiden bekannte Beispiele.