R. Moor (weichmüthig aufstehend.) O — wo ist meine Mannheit? Meine Sehnen werden schlapp, der Dolch sinkt aus meinen Händen.
D. a. Moor. Wie köstlich ist's, wenn Brüder einträchtig beysammen wohnen, wie der Thau, der vom Hermon fällt auf die Berge Zion — Lern diese Wollust verdienen, junger Mann, und die Engel des Himmels werden sich sonnen in deiner Glorie. Deine Weisheit sey die Weisheit der grauen Haare, aber dein Herz — dein Herz sey das Herz der unschuldigen Kindheit.
R. Moor. O einen Vorschmack dieser Wollust! Küsse mich, göttlicher Greis!
D. a. Moor (küßt ihn.) Denk, es sey Vaterskuß, so will ich denken, ich küsse meinen Sohn — du kannst auch weinen?
R. Moor. Ich dacht', es sei Vaterskuß! — Weh mir, wenn sie ihn jetzt brächten!
(Schweizers Gefährten treten auf im stummen Trauerzug, mit gesenkten Häuptern, und verhüllten Gesichtern.)
R. Moor. Himmel! (tritt scheu zurück, und sucht sich zu verbergen. Sie ziehen an ihm vorüber. Er sieht weg von ihnen. Tiefe Pause. Sie halten.)
Grimm (mit gesenktem Ton.) Mein Hauptmann! (R. Moor antwortet nicht, und tritt weiter zurück.)
Schwarz. Theurer Hauptmann! (Räuber Moor weicht weiter zurück.)
Grimm. Wir sind unschuldig, mein Hauptmann!
R. Moor (ohne nach ihnen hinzuschau'n.) Wer seid ihr?
Grimm. Du blickst uns nicht an? Deine Getreuen.
R. Moor. Weh euch, wenn ihr mir getreu war't!
Grimm. Das letzte Lebewohl von deinem Knecht Schweizer — er kehrt nie wieder, dein Knecht Schweizer.
R. Moor (aufspringend.) So habt ihr ihn nicht gefunden?
Schwarz. Todt gefunden.
R. Moor (froh empor hüpfend.) Habe Dank, Lenker der Dinge — Umarmet mich, meine Kinder — Erbarmung sei von nun an die Loosung — Nun wär' auch das überstanden — Alles überstanden.
Neue Räuber. Amalia.
Räuber. Heysa, heysa! Ein Fang, ein superber Fang!
Amalia (mit fliegenden Haaren.) Die Todten, schreyen sie, seyen erstanden auf seine Stimme — mein Oheim lebendig — in diesem Wald — wo ist er? Karl! Oheim! — Ha! (Stürzt auf den Alten zu.)
D. a. Moor. Amalia! Meine Tochter! Amalia! (Hält sie in seinen Armen gepreßt.)
R. Moor (zurückspringend.) Wer bringt diß Bild vor meine Augen?
Amalia (entspringt dem Alten, und springt auf den Räuber zu, und umschlingt ihn entzückt.) Ich hab ihn, o ihr Sterne! Ich hab ihn! —
Moor (sich losreissend, zu den Räubern.) Brecht auf ihr! Der Erzfeind hat mich verrathen!
Amalia. Bräutigam, Bräutigam, du rasest! Ha! Vor Entzückung! Warum bin ich auch so fühllos, mitten im Wonnewirbel so kalt?
D. a. Moor (sich aufraffend.) Bräutigam? Tochter! Tochter! Ein Bräutigam?
Amalia. Ewig sein! Ewig, ewig, ewig mein! — Oh ihr Mächte des Himmels! Entlastet mich dieser tödlichen Wollust, daß ich nicht unter der Bürde vergehe!
R. Moor. Reißt sie von meinem Halse! Tödtet sie! Tödtet ihn! mich! euch! alles! Die ganze Welt geh zu Grunde! (Er will davon.)
Amalia. Wohin? was? Liebe Ewigkeit! Wonn Unendlichkeit, und du fliehst?
R. Moor. Weg, weg! — Unglückseligste der Bräute! — Schau selbst, frage selbst, höre! — Unglückseligster der Väter! Laß mich immer ewig davon rennen!
Amalia. Haltet mich! Um Gottes willen, haltet mich! — Es wird mir so Nacht vor den Augen — Er flieht!
R. Moor. Zu spät! Vergebens! Dein Fluch, Vater, — frage mich nichts mehr! — ich bin, ich habe — dein Fluch — dein vermeinter Fluch! — Wer hat mich hergelockt? (Mit gezogenem Degen auf die Räuber losgehend.) Wer von euch hat mich hieher gelockt, ihr Kreaturen des Abgrunds? So vergeh dann, Amalia! — Stirb, Vater! Stirb durch mich zum drittenmal! — Diese, deine Retter, sind Räuber und Mörder! Dein Karl ist ihr Hauptmann! (Der alte Moor gibt seinen Geist auf.)
Amalia (steht stumm, und starr wie eine Bildsäule. Die ganze Bande in fürchterlicher Pause.)
R. Moor (wider eine Eiche rennend.) Die Seelen derer, die ich erdrosselte im Taumel der Liebe — derer, die ich zerschmetterte im heiligen Schlaf, derer, — hahaha! Hört ihr den Pulverthurm knallen über der Kreisenden Stühlen? Seht ihr die Flammen schlagen an den Wiegen der Säuglinge? das ist Brautfackel, das ist Hochzeitmusik — oh, er vergißt nicht, er weiß zu knüpfen — darum von mir die Wonne der Liebe! darum mir zur Folter die Liebe! das ist Vergeltung!
Amalia. Es ist wahr! Herrscher im Himmel! Es ist wahr! — Was hab ich gethan, ich unschuldiges Lamm? Ich hab diesen geliebt!
R. Moor. Das ist mehr, als ein Mann erduldet. Hab ich doch den Tod aus mehr denn tausend Röhren auf mich zupfeifen gehört, und bin ihm keinen Fußbreit gewichen, soll ich itzt erst lernen beben wie ein Weib? beben vor einem Weib? — Nein, ein Weib erschüttert meine Mannheit nicht — Blut, Blut! Es ist nur ein Anstoß vom Weibe — Blut muß ich saufen, es wird vorübergehen. (Er will davon flieh'n.)
Amalia (fällt ihm in die Arme.) Mörder! Teufel! Ich kann dich Engel nicht lassen.
Moor (schleudert sie von sich.) Fort, falsche Schlange, du willst einen Rasenden höhnen, aber ich poche dem Tyrannen-Verhängniß — was, du weinest! Oh ihr losen boshaften Gestirne! Sie thut, als ob sie weine, als ob um mich eine Seele weine. (Amalia fällt ihm um den Hals.) Ha, was ist das? Sie speyt mich nicht an, stößt mich nicht von sich — Amalia! Hast du vergessen? weißt du auch, wen du umarmest, Amalia?
Amalia. Einziger, Unzertrennlicher!
Moor (aufblühend in ekstatischer Wonne.) Sie vergibt mir, sie liebt mich! Rein bin ich wie der Aether des Himmels, sie liebt mich. — Weinenden Dank dir, Erbarmer im Himmel! (Er fällt auf die Knie, und weinet heftig.) Der Friede meiner Seele ist wiedergekommen, die Qual hat ausgetobt, die Hölle ist nicht mehr — Sieh, o sieh, die Kinder des Lichts weinen am Hals der weinenden Teufel — (aufstehend zu den Räubern.) So weinet doch auch! weinet, weinet, ihr seyd ja so glücklich — O Amalia! Amalia! Amalia! (Er hängt an ihrem Munde, sie bleiben in stummer Umarmung.)
Ein Räuber (grimmig hervortretend.) Halt ein, Verräther! — Gleich laß diesen Arm fahren — oder ich will dir ein Wort sagen, daß dir die Ohren gellen, und deine Zähne vor Entsetzen klappern! (Streckt das Schwert zwischen beyde.)
Ein alter Räuber. Denk an die böhmischen Wälder! Hörst du, zagst du? — an die böhmischen Wälder sollst du denken! Treuloser, wo sind deine Schwüre? Vergißt man Wunden so bald? da wir Glück, Ehre und Leben in die Schanze schlugen für dich? Da wir dir standen wie Mauren, auffiengen wie Schilder die Hiebe, die deinem Leben galten, — hubst du da nicht deine Hand zum eisernen Eid auf, schwurest, uns nie zu verlassen, wie wir dich nicht verlassen haben? — Ehrloser! Treuvergeßner! Und du willst abfallen, wenn eine Metze greint?
Ein dritter Räuber. Pfui, über den Meineid! der Geist des geopferten Rollers, den du zum Zeugen aus dem Todtenreich zwangest, wird erröthen über deine Feigheit, und gewaffnet aus seinem Grabe steigen, dich zu züchtigen.
Die Räuber (durcheinander, reissen ihre Kleider auf.) Schau her, schau! Kennst du diese Narben? du bist unser! Mit unserm Herzblut haben wir dich zum Leibeigenen angekauft, unser bist du, und wenn der Erzengel Michael mit dem Moloch ins Handgemeng kommen sollte! — Marsch mit uns, Opfer um Opfer! Amalia für die Bande!
R. Moor (läßt ihre Hand fahren.) Es ist aus! — Ich wollte umkehren und zu meinem Vater geh'n, aber der im Himmel sprach, es soll nicht seyn. (Kalt.) Blöder Thor ich, warum wollt' ich es auch? Kann denn ein grosser Sünder noch umkehren? Ein grosser Sünder kann nimmermehr umkehren, das hätt' ich längst wissen können — Sey ruhig, ich bitte dich, sey ruhig! so ists ja auch recht — Ich habe nicht gewollt, da er mich suchte, itzt da ich ihn suche, will Er nicht, was ist billiger? — Rolle doch deine Augen nicht so — er bedarf ja meiner nicht. Hat er nicht Geschöpfe die Fülle, Einen kann er so leicht missen, und dieser Eine bin nun ich. — Kommt, Kameraden!
Amalia (reißt ihn zurück.) Halt, halt! Einen Stoß! einen Todesstoß! Neu verlassen! Zeuch dein Schwert, und erbarme dich!
R. Moor. Das Erbarmen ist zu den Bären geflohen, — ich tödte dich nicht!
Amalia (seine Knie umfassend.) Oh, um Gotteswillen, um aller Erbarmungen willen! Ich will ja nicht Liebe mehr, weiß ja wohl, daß droben unsre Sterne feindlich von einander fliehen, — Tod ist meine Bitte nur. — Verlassen, verlassen! Nimm es ganz in seiner entsetzlichen Fülle, verlassen! Ich kanns nicht überdulden. Du siehst ja, das kann kein Weib überdulden. Tod ist meine Bitte nur! Sieh, meine Hand zittert! Ich habe das Herz nicht, zu stoßen. Mir bangt vor der blitzenden Schneide — dir ists ja so leicht, so leicht, bist ja Meister im Morden, zeuch dein Schwert, und ich bin glücklich!
R. Moor. Willst du allein glücklich seyn? Fort, ich tödte kein Weib!
Amalia. Ha, Würger! du kannst nur die Glücklichen tödten, die Lebenssatten gehst du vorüber! (Kriecht zu den Räubern.) So erbarmet euch meiner, ihr Schüler des Henkers! — Es ist ein so blutdürstiges Mitleid in euren Blicken, das dem Elenden Trost ist — euer Meister ist ein eitler feigherziger Prahler.
R. Moor. Weib, was sagst du? (Die Räuber wenden sich ab.)
Amalia. Kein Freund? auch unter diesen nicht ein Freund? (Sie steht auf.) Nun denn, so lehre mich Dido sterben! (Sie will gehen, ein Räuber zielt.)
R. Moor. Halt! Wag es — Moors Geliebte soll nur durch Moor sterben! (Er ermordet sie.)
Die Räuber. Hauptmann, Hauptmann! Was machst du, bist du wahnsinnig worden?
Moor (auf den Leichnam mit starrem Blick.) Sie ist getroffen! Diß Zucken noch, und dann wirds vorbey seyn — Nun, seht doch! habt ihr noch was zu fordern? Ihr opfertet mir ein Leben auf, ein Leben, das schon nicht mehr euer war, ein Leben voll Abscheulichkeit und Schande — ich hab euch einen Engel geschlachtet. Wie, seht doch recht her! Seyd ihr nunmehr zufrieden?
Grimm. Du hast deine Schuld mit Wucher bezahlt. Du hast gethan, was kein Mann würde für seine Ehre thun. Kommt itzt weiter!
Moor. Sagst du das? Nicht wahr, das Leben einer Heiligen um das Leben der Schelmen, es ist ungleicher Tausch? — O ich sage euch, wenn jeder unter euch aufs Blutgerüste gieng, und sich ein Stück Fleisch nach dem andern mit glühender Zange abzwicken ließ, daß die Marter eilf Sommertäge dauerte, es wiege diese Thränen nicht auf. (Mit bitterem Gelächter.) Die Narben, die böhmischen Wälder! Ja, ja! Diß mußte freylich bezahlt werden.
Schwarz. Sey ruhig, Hauptmann! Komm mit uns, der Anblick ist nicht für dich. Führe uns weiter!
R. Moor. Halt — noch ein Wort, eh wir weiter gehn — Merket auf, ihr schadenfrohe Schergen meines barbarischen Winks — Ich höre von diesem Nun an auf, euer Hauptmann zu seyn — Mit Schaam und Grauen leg ich hier diesen blutigen Stab nieder, worunter zu freveln ihr euch berechtiget wähntet, und mit Werken der Finsterniß diß himmlische Licht zu besudeln — Gehet hin zur Rechten und Linken — Wir wollen ewig niemals gemeine Sache machen.
Räuber. Ha, Muthloser! Wo sind deine hochfliegenden Plane? Sinds Saifenblasen gewesen, die beym Hauch eines Weibes zerplatzen?
R. Moor. O über mich Narren, der ich wähnete, die Welt durch Greuel zu verschönern, und die Gesetze durch Gesetzlosigkeit aufrecht zu halten! Ich nannte es Rache und Recht — Ich maßte mich an, o Vorsicht, die Scharten deines Schwerts auszuwetzen und deine Partheylichkeiten gut zu machen — aber — o eitle Kinderey — da steh ich am Rand' eines entsetzlichen Lebens, und erfahre nun mit Zähnklappern und Heulen, daß zwey Menschen, wie ich, den ganzen Bau der sittlichen Welt zu Grunde richten würden. Gnade — Gnade dem Knaben, der Dir vorgreifen wollte — Dein eigen allein ist die Rache. Du bedarfst nicht des Menschen Hand. Freylich stehts nun in meiner Macht nicht mehr, die Vergangenheit einzuholen — schon bleibt verdorben, was verdorben ist — was ich gestürtzt habe, steht ewig niemals mehr auf — Aber noch blieb mir etwas übrig, womit ich die beleidigten Gesetze versöhnen, und die mißhandelte Ordnung wiederum heilen kann. Sie bedarf eines Opfers — Eines Opfers, das ihre unverletzbare Majestät vor der ganzen Menschheit entfaltet — dieses Opfer bin ich selbst. Ich selbst muß für sie des Todes sterben.
Räuber. Nimmt ihm den Degen weg — Er will sich umbringen.
R. Moor. Thoren ihr! Zu ewiger Blindheit verdammt! Meynet ihr wohl gar, eine Todsünde werde das Aequivalent gegen Todsünden seyn, meynet ihr die Harmonie der Welt werde durch diesen gottlosen Mißlaut gewinnen? (Wirft ihnen seine Waffen verächtlich vor die Füße.) Er soll mich lebendig haben. Ich gehe, mich selbst in die Hände der Justiz zu überliefern.
Räuber. Legt ihn an Ketten! Er ist rasend worden.
R. Moor. Nicht, als ob ich zweifelte, sie werde mich zeitig genug finden, wenn die oberen Mächte es so wollen. Aber sie möchte mich im Schlaf überrumpeln, oder auf der Flucht ereilen, oder mit Zwang und Schwert umarmen, und dann wäre mir auch das einige Verdienst entwischt, daß ich mit Willen für sie gestorben bin. Was soll ich gleich einem Diebe ein Leben länger verheimlichen, das mir schon lang im Rathe der himmlischen Wächter genommen ist?
Räuber. Laßt ihn hinfahren! Es ist die Groß-Mann-Sucht. Er will sein Leben an eitle Bewunderung setzen.
R. Moor. Man könnte mich darum bewundern. (Nach einigem Nachsinnen.) Ich erinnere mich, einen armen Schelm gesprochen zu haben, als ich herüberkam, der im Taglohn arbeitet und eilf lebendige Kinder hat — Man hat tausend Louisdore geboten, wer den großen Räuber lebendig liefert — dem Mann kann geholfen werden. (Er geht ab.)
Fußnoten
[1] Eine Frau in Paris soll es durch ordentlich angestellte Versuche mit Giftpulvern so weit gebracht haben, daß sie den entfernten Todestag mit ziemlicher Zuverläßigkeit voraus bestimmen konnte. Pfui über unsere Aerzte, die diese Frau im Prognostiziren beschämt!
In der Johann Georg Cotta'schen Buchhandlung zu Tübingen sind erschienen:
Allgemeine Zeitung 1805. 4. Der Jahrgang 8 Rthlr. 20 gr. 16 fl.
Der achte Jahrgang dieses für die Zeitgeschichte so wichtigen Tagblattes hat sich, bei der veränderten Redaktion, in dem gleichen Werth der Vollständigkeit, Unpartheylichkeit, und zweckmäßigen Darstellung der neuesten Begebenheiten erhalten. Als Repertorium alles dessen, was die jetzige und künftige Generationen interessiren kann, verdient dieses Institut die Unterstützung, die ihm die zunehmende Anzahl seiner Abnehmer gewährt, und die so weit ging, daß die ersten Monate eine neue Auflage erforderten.
Einige wenige vollständige Exemplare von 1798 an, sind in der Verlagshandlung für 6 Carolins zu haben.
Almanach des Dames pour l'an 1805, avec gravures. relié. 16. 1 Rthlr. 16 gr. 3 fl.
Der Inhalt und Kupfer dieses nun seit 4 Jahren in Paris erscheinenden Almanachs sind so gewählt, daß er einen steten, nicht blos vorübergehenden, Genug gewährt, und eine Stelle in jeder Damenbibliothek verdient.
Von der
Amman-Bohnenbergerschen Karte von Schwaben
sind in obengenannter Buchhandlung
Nro. 17. 32. und 44. oder die Gegend von Ellwangen, Siegmaringen
und Mörsburg
erschienen, denen in einigen Wochen drei neue Blätter
Nro. 18. 43. und 44. oder die Gegend von Neuburg, Kempten
und Kaufbeuren
folgen werden.
Die bisherigen Herren Pränumeranten können die Exemplare gegen die gewöhnliche Vorausbezahlung bei uns ablangen lassen.
Diejenigen, welche die Vortheile der Pränumeration noch genießen wollen, müssen sich vor Ende dieses Jahrs unmittelbar an uns wenden, und mit 9 Kais. Dukaten, auf die ganze in 45 Blättern bestehende Karte, pränumeriren.
Einzelne Blätter können, wegen Abnutzung der Kupferplatten, nur für 2 fl. abgegeben werden.
Archiv, juridisches, von Gönner, Gmelin und Tafinger, 5r Bd. in 4 Heft. gr. 8. 3 Rthlr. 5 fl. 24 kr.
Den Werth dieses, die ganze juridische Literatur umfassenden, Archivs verbürgen die berühmten Herausgeber und der ungetheilte Beyfall, mit welchem die strenge Unpartheylichkeit und die gründliche Beurtheilung der darin angezeigten Werke vom Publikum aufgenommen wird.
Archives littéraires de l'Europe ou Mélanges de Littérature, d'Histoire et de Philosophie, par MM. Suard, Segur l'ainé, Pastoret etc. Suivis d'une gazette littéraire universelle, gr. 8. 1805. 12 cahiers. 7 Rthlr. 4 gr. 12 fl. 24 kr.
Der zweyte Jahrgang einer, in Paris redigirten, Monathsschrift, die von den vorzüglichsten kritischen Blättern Frankreichs und Teutschlands, ihrer Art und Zweck nach, als die beste anerkannt ist, und die durch die fortdauernde Bemühung der bisherigen Mitarbeiter und durch die Anschließung einiger berühmten deutschen Gelehrten sich immer mehr vervollkommnen, und als allgemeiner Sammelplatz der europäischen Literatur eine Stelle in jeder öffentlichen Bibliothek und Leseanstalt verdienen wird.
Crome D. Europens Produkte mit einer neuen Produkten-Karte von Europa. Erste Abtheilung, welche Portugall, Spanien, Frankreich, Helvetien und Wallis enthält, mit 4 großen Tabellen. Vierte, ganz umgearbeitete Auflage. gr. 8.
| Schreibpapier | 2 Rthlr. 8 gr. | 4 fl. 12 kr. | |
| Druckpapier | 2 Rthlr. | 3 fl. 36 kr. | |
| Die Karte illuminirt | 2 Rthlr. | 3 fl. 36 kr. | |
Diese neue Auflage eines längst als vorzüglich anerkannten Werkes wurde durch mancherlei Umstände verzögert: es hat dafür desto mehr an Vollständigkeit gewonnen, und wird, so wie die Karte selbst, eine wichtige Lücke unserer Literatur ausfüllen.
Elementarbuch, teutsches, 4. 12 gr. 54 kr.
Ein nicht unwichtiger Beitrag eines Veteranen zur Vervollkommnung unsrer teutschen Sprache und Schreibart.
Flatt (D. J. F.) Magazin für christl. Dogmatik und Moral, deren Geschichte und Anwendung im Vortrag der Religion, fortges. von D. Süßkind. 128 St. gr. 8. 20 gr. 1 fl. 30 kr.
Diese jedem Theologen wichtige Sammlung von interessanten Abhandlungen hat unter der veränderten Redaktion ihren gleichen, anerkannten Werth erhalten.
Göthe (von) Winkelmann und sein Jahrhundert, in Briefen und Aufsätzen. gr. 8. 2 Rthlr. 8 gr. 4 fl.
Winkelmanns Briefe an Berendis gehören unter die wichtigsten Denkmäler, die der einzelne Mensch hinterlassen kann, und die Herausgabe derselben ist eine wichtige Bereicherung der Literatur. Der beigefügte: »Entwurf einer Kunstgeschichte des achtzehnten Jahrhunderts, und die Skizzen zu einer Schilderung Winkelmanns« erheben dies Werk zu einem der vorzüglichsten der diesjährigen Büchererndte.
Grotesken, Satyren und Naivitäten
auf das Jahr 1806.
Mit 11 Umrissen nach Raphael, Michael Angelo,
Teniers und andern alten Meistern.
Herausgegeben v. J. D. Falk, 16. brochirt. 2 Rthlr. 3 fl. 36 kr.
In diesen Grotesken, Satyren und Naivitäten, die als eine Fortsetzung des Taschenbuchs für Freunde des Scherzes und der Satyren nur nach einem erweiterten Plane zu betrachten sind, gedenkt der Verfasser ein kleines Magazin für das Grotesk-Komische und die feineren daran grenzenden naiven Gattungen anzulegen. Beschreibung lustiger Volksfeste, Jahrmarktspossen, kleine originelle Stücke in schwäbischen und andern Volksdialekten, geistliche und weltliche Komödien, Christmetten, Osterfeiern, Hofgalla, Anekdoten von Hofnarren und Pritschmeistern aller Art, Faschingslustbarkeiten, Masken, Schönbartsspiele, Erklärung lustiger alter Kupferstiche und Holzschnitte: Alles dieses wird nach und nach in diesem Magazin mit einander abwechseln. Schon die blose Angabe des Inhalts vom ersten Bändchen wird den Liebhabern einer scherzhaften Lektüre anzeigen, was sie hier zu erwarten haben. 1) Stanzen an die Poesie von Stoll. 2) Unser Herr und der Schmidt von Apolda. Ein Schwank vom Herausgeber. Mit 5 Umrissen. 3) Der Schmidt von Apolda vor der Himmelspforte, ein Nachspiel zum Schmidt von Apolda von ebendems. 4) Nochbestehendes satyrisches Sittengericht zu Altona von Hrn. Pred. Kleinschmidt. 5) Die Hirten an der Krippe. Ein Weihnachtsspiel. Oberösterreichisch. Von ebend. 6) Der Mond und seine Mutter. Ein Schwank. Von ebend. 7) Der Pfingstmontag zu Heilbronn, von einem Ungenannten aus Schwaben. 8) Einige neue Gedichte von Grübel in Nürnberger Mundart, nebst einer Vorerinnerung vom Herausgeber. 9) Der Peter in der Fremde, von Grübel. 10) Der Peter als Bedienter. 11) Der Peter auf dem Vogelmarkte. 12) Der Peter als Schweinhirt. 13) Der Peter in der Kinderlehre. 14) Die unterbrochene Scheidung von Grübel. 15) Der Pfarrer und der Wirthsknecht, von Grübel. 16) Fête Flamande, oder die lustige Hahnreyschaft von Teniers. Nebst Umriß nach einem Gemählde desselben in Dresden. 17) Der Graf und die kleine Tirolerin. Eine Bregenzer Idylle. Nach einem oberösterreichischen Originale. Vom Herausgeber. Nebst einem Umriß nach Flaxmann. 18) Colombina als Hausmutter, oder die zwei Apfelsinen-Diebe. Nebst einem Umriß nach einer Antike. 19) Consilium Medicum, oder die Aerzte unserer Zeit. P. E. Hartert. 20) Der Doktor und die Recensenten. Ein Beispiel, was für Unglück oft eine Recension anrichten kann. 21) Das Leichteste. 22) Das Schwerste. 23) Humanität, oder der Fürst und der Dichter, eine wahre Anekdote. 24) Aus der Barbarey, oder Erklärung Sr. Durchlaucht des Dey's von Algier, an sämmtliche deutsche Autoren und Dichter. 25) Vorschlag nach Doktor Gall, die Maulschellen in unsere Literatur einzuführen. 26) Adam und Eva, oder das wiedergefundene Paradies. Eine Feldpredigt, gehalten von dem Feldprediger Kummer, herausgegeben von J. D. Falk.
Je seltener in Deutschland Produkte von ächt-komischem Gehalt sind, um so mehr dürfen wir für dieses, bei dem Publikum auf eine geneigte Aufnahme hoffen.
Hoyer, J. G. allgemeines Wörterbuch der Artillerie, welches die Erklärung aller verschiedenen Kunstwörter, Begriffe und Lehrsätze der Geschützkunst in theoretischer und praktischer Hinsicht, nebst der Geschichte der wichtigsten Erfindungen derselben, enthält 2r Band F bis I gr. 8. 2 Rthlr. oder 3 fl. 36 kr.
Mit diesem zweiten Bande wäre nun die Hälfte eines Werks geliefert, das in möglichster Kürze und Deutlichkeit alles umfaßt, was zur Geschützkunst gehört.
Leben, wunderbare Reisen und Irrfahrten des Johannes von der Ostsee, herausgegeben von J. D. Falk. 1 Rthlr. 4 gr. oder 2 fl.
Das erste Bändchen des Johannes von der Ostsee enthält einen kleinen, in sich völlig abgeschlossenen Roman. Wer je die schönen Gegenden der Ostsee sah, und das regsame Leben, das Schiffahrt und Handel unter den dortigen Menschen hervorbringt, in der Nähe beobachtete: wer irgend einmal das friedliche Küstenvolk von Reval bis Danzig herunter, in der Mitte ihrer Wohnstädt besuchte und liebgewann; dem wird die Wahrheit dieses heitern Gemähldes sogleich einleuchten, so wie die Aufstellung von Charakteren, in ihrer ganzen national-naiven Gutmüthigkeit, durchaus dazu geeignet ist, um einem jedweden, auch dem entferntesten, Vergnügen und Unterhaltung zu gewähren. Vor allen dürften die Jugendschicksale des Helden selbst, sein Leiden und seine Liebe mit Jeanetten, so wie sein früheres Leben in einer Werkstatt, und seine nicht ohne vielfache Mühe errungene Ausbildung, die Theilnahme aller gefühlvollen Leser und Leserinnen erwecken, und das Interesse rechtfertigen, das die Geschichte, von Anfang bis zu Ende, in einem immer steigenden Grade, zu behaupten weiß.
Phädra, Trauerspiel von Racine, übersetzt von Schiller. Mit gegenüberstehendem französischen Text, 16. geb. 2 fl. 24 kr. oder 1 Rthlr. 8 gr.
Es wäre überflüssig, zur Empfehlung einer der letzten Arbeiten des verewigten Schiller's etwas sagen zu wollen: der Beifall, den sie bei der Aufführung fand, kann ihr auch beim Lesen nicht fehlen, und die Beidruckung des französischen Originals wird durch die Vergleichung den Genuß noch erhöhen.
Poetische Versuche von Pfeffel, 8r Theil, mit dem Bildniß des Verfassers. 8.
| Velin-Pap. | Subscr. Preiß | 1 fl. | 30 kr. | Laden-Preiß | 1 fl. | 48 kr. |
| Postpapier | — — — | 1 fl. | 4 kr. | — — — | 1 fl. | 12 kr. |
| Druckpapier | — — — | 48 kr. | — — — | 54 kr. |
Mit diesem 8ten Theil erhält das Publikum nun alle die lieblichen Gaben, die wir bis Ende vorigen Jahres der frohen Muse dieses Lieblingsdichters verdanken. Das ähnlich getroffene Portrait des Verfassers wird eine willkommene Beilage seyn.
Wer sich unmittelbar an uns wendet, kann noch die Vortheile des Subscriptionspreises genießen.
Taschenbuch für Damen auf 1806.
von
Huber, Lafontaine, Pfeffel und andern.
Mit Kupfern und Holzschnitten von Gubitz.
Preiß 2 fl. 24 kr. oder 1 Rthlr. 8 gr.
Inhalt.
Erklärung der Kupfer. — Zum Andenken Schillers von Göthe. — Der Derwisch und der Chan von Pfeffel. — Der Findling von ebendems. — Die zwo Fliegen von ebendems. — Lots Weib von ebendems. — Der Kater und die Ratze von ebendems. — Reichsstädtische Tugend, eine Geschichte von Huber. — Das Leben von Schreiber. — Freude, Friede und Hoffnung von ebendems. — Die Blume von ebendems. — Das Testament von Pfeffel. — Zeus und die Gans von ebendems. — Das Kameel und das Trampelthier von ebendems. — Der Exorcismus von ebendems. — Der Condor und der Adler von ebendems. — Die zween Räuber von ebendems. — Räthsel von Schiller. — Einem Freunde ins Stammbuch von ebendems. — An Laidon von Haug. — An Beatrix von ebendems. — An Lilla von ebendems. — Gaskogner Liebeserklärung von ebendems. — Andeutung von ebendems. — Malchen an ihres Gatten Silhouette von ebendems. — Hauslehren von Hesiodus von Voß. — Weltleben von Theone. — Die Brüder, eine Erzählung von Lafontaine. — Der Pudel und der Seehund von Pfeffel. — Die Schöpfer von ebendems. — Die Amme, von ebendems. — Die Mutter, von ebendems. — Die Brüder, eine chinesische Sage von ebendems. — Die Genesung aus Tibull von Voß. — Der Zweifler von Theone. — Lehren für Weiber von ebenders. — Das weibliche Geschlecht von Herder. — Der Schäfer und die Schäferinn von Schreiber. — Lob der Musik von ebendems.
Der angeführte Inhalt belegt hinlänglich, daß auch dieser Jahrgang eines so sehr beliebten Almanachs seinen Vorgängern nicht nachstehen darf, und die äussern Verzierungen in Kupfer können auf gleichen Beifall Anspruch machen; eine besondere Auszeichnung ist die Holzschnitt-Arbeit des Hrn. Prof. Gubitz. Durch verschiedene Umstände sind hievon noch nicht hinlängliche Abdrucke bei uns eingetroffen, so daß nur einige Gegenden bis jetzt mit Exemplaren versehen werden konnten; in wenig Wochen hoffen wir aber die Speditionen überall hin machen zu können. Wer indessen bei uns selbst Bestellungen machen will, erhält das Exemplar für 2 fl. und bei 6 Exempl. das 7te gratis.
Theater von Schiller, 1r Band.
Inhalt: Huldigung der Künste; Don Karlos; Jungfrau von Orleans. —
| Velin-Papier | 9 fl. — | oder 5 Rthlr. |
| Schreibpapier | 4 fl. 48 kr. | oder 2 Rthlr. 16 gr. |
| Weiß Druckpapier | 3 fl. — | oder 1 Rthlr. 16 gr. |
| Ordin. Druckpapier | 1 fl. 48 kr. | oder 1 Rthlr. |
Der unsterbliche Verfasser hat zwar die Erscheinung dieses ersten Theils seines Theaters nicht mehr erlebt, da er aber nach seiner gewohnten Vorsicht die Einrichtung des Ganzen, so wie die Verbesserungen der einzelnen Stücke gleich bei dem Beginnen des Drucks bestimmt hatte, so kann die Herausgabe vollkommen nach seinen Angaben besorgt werden.
Diese vollständige Sammlung aller seiner theatralischen Werke wird daher aus fünf Theilen bestehen, die in den oben angegebenen viererley Ausgaben in allen Buchhandlungen zu haben sind.
Bis Ostern 1806. wird das Ganze abgeliefert werden, und wer von jetzt bis Ende Aprils 1806. sich unmittelbar an die Verlagshandlung wendet, genießt folgende Vortheile:
Statt des gewöhnlichen Preises darf nur drey Viertel desselben pränumerirt werden, so daß alle 5 Theile auf
| Velin-Papier | statt | 25 Rthlr. | — | od. | 45 fl. | für | 18 Rthlr. | 18 gr. | od. | 33 fl. | 45 kr. |
| Schreibpapier | statt | 13 Rthlr. | 8 gr. | od. | 24 fl. | für | 10 Rthlr. | — | od. | 18 fl. | |
| Weiß Druckp. | statt | 8 Rthlr. | 8 gr. | od. | 15 fl. | für | 6 Rthlr. | 6 gr. | od. | 11 fl. | 15 kr. |
| Ord. Druckp. | statt | 5 Rthlr. | — | od. | 9 fl. | für | 3 Rthlr. | 18 gr. | od. | 6 fl. | 45 kr. |
erlassen werden.
Ausserdem erhalten diejenigen, welche auf 6 Exemplare pränumeriren, noch das 7te gratis.
Anmerkungen zur Transkription
Inkonsistenzen wurden beibehalten, wenn beide Schreibweisen gebräuchlich waren, wie:- abgeschmakten -- abgeschmackten
- andere -- andre
- ans -- an's
- aufs -- auf's
- Aug-Braunen -- Augenbraun
- ausgehn -- ausgehen
- äußerste -- äusserste
- bankerott -- bankrut
- barfus -- baarfuß
- begann -- begonn
- bei -- bey
- Bildnis -- Bildniß
- bischen -- bisgen
- Bliz -- Blitz
- Bursche -- Pursche
- büßen -- büssen
- Contrast -- Kontraste
- deucht -- däucht
- Deutschland -- Teutschland
- dies -- dis -- diß -- dieß
- dörfen -- dürfen
- dreysig -- dreyßig
- entblössen -- entblöset
- einige -- einzige
- ers -- er's
- ersticken -- erstikest
- Finstre -- Finstere
- flossen -- floßen
- fortreissen -- fortreißen
- funfzig -- fünfzig
- Füsse -- Füße
- gebehrdet -- geberdet
- gebohren -- geboren
- Gebiet -- Gebieth
- Gebirge -- Gebürge
- geiseln -- geisseln
- Geissel -- Geißel
- Gemälde -- Gemählde
- gesehen -- gesehn
- gestehen -- gestehn
- gibt -- giebt
- goldene -- gold'ne -- goldne
- greifen -- greiffen
- groser -- grosser
- hab's -- habs
- hangt -- hängt
- hat's -- hats
- Heiden -- Heyden
- Heimath -- Heymath
- heis -- heiß
- heisse -- heiße
- Helfte -- Hälfte
- heßlich -- häßlich
- hinterrucks -- hinterrücks
- ichs -- ich's
- ihrs -- ihr's
- ins -- in's
- ists -- ist's
- knien -- knieen
- Krucifix -- Kruzifix
- Lerm -- lärmt
- liessest -- ließest
- Lis -- Lies
- Loosung -- Losung
- Loths -- Lots
- Louisd'ore -- Louisdore
- Luder-Leben -- Luderleben
- Maalen -- Mahle
- Mädchen -- Mädgen
- mahlerische -- malt
- Mann's -- Manns
- Menschen -- Menschern
- mir's -- mirs
- mußt -- must
- Ocean -- Ozean
- Otterbrut -- Otternbrut
- pakt -- packt
- Phantasey -- Phantasie
- plötzlich -- plözlich
- prakticirt -- praktizier
- Preis -- Preiß
- Reichs-Grafen -- Reichsgrafen
- reißen -- reissen
- Reitzen -- Reizen
- ritzt -- Rizen
- sah't -- saht
- samt -- sämmtliche
- sas -- saß
- Schaam -- Scham
- Schätzen -- Schäzen
- Schädel -- Schedel
- Schiessen -- Schießen
- schmeissen -- schmeißen
- schrecklich -- schröcklich
- schwatzen -- schwäzt
- Schwerdt -- Schwert
- sclavischen -- Sklaven
- sechszig -- sechzig
- Seegen -- Segen
- sei -- sey
- setzen -- sezen
- steh'n -- stehn
- stiehlt -- stihlt
- stoßen -- stossen
- Strahl -- Stral
- Strasen -- Strassen
- studierte -- studirt
- tod -- todt
- treflich -- trefflich
- trifft -- trift
- Tieger -- Tyger
- um's -- ums
- ungefähr -- ungefehr
- ungestüm -- ungestümm
- unsere -- unsre
- unter'm -- unterm
- Vater-Herz -- Vaterherz
- Vater-Mörder -- Vatermörder
- verhehlen -- verhelen
- verlorenen -- verlornen
- vor's -- vors
- Waage -- Wage
- wackerer -- wakerer
- war's -- wars
- weinest -- weinst
- weißt -- weist
- wenn's -- wenns
- wird's -- wirds
- will's -- wills
- Wittwen -- Witwen
- Wohllust -- Wollust
- wohl -- wol
- worin -- worinn
- wüte -- wüthen
- zehen -- zehn
- zerplatzen -- zerplazt
- zwei -- zwey -- zwo
- S. 9 "gewissermaasen" in "gewissermaßen" geändert.
- S. 21 "Antwortet?" in "Antwortet!" geändert.
- S. 28 "Drathfäden" in "Drahtfäden" geändert.
- S. 38 "wagen?" in "wagen!" geändert.
- S. 38ff "Ratzmann" in "Razmann" geändert.
- S. 48 "Hüthen" in "Hüten" geändert.
- S. 49 "woh" in "wohl" geändert.
- S. 55 "Lotterbude" in "Lotterbube" geändert.
- S. 56 "Müßen" in "Müssen" geändert.
- S. 56 "unterirrdischen" in "unterirdischen" geändert.
- S. 58 "Zerstörinnen" in "Zerstörerinnen" geändert.
- S. 59 "Hermann" in "Herrmann" geändert.
- S. 60 "stosen" in "stoßen" geändert.
- S. 68 "weis" in "weiß" geändert.
- S. 69 "dre" in "der" geändert.
- S. 71 "Carl" in "Karl" geändert.
- S. 74 "himmlsschen" in "himmlischen" geändert.
- S. 75 "verlassenen" in "Verlassenen" geändert.
- S. 75 "Klagege-Lied" in "Klage-Lied" geändert.
- S. 76 "sterbenden" in "Sterbenden" geändert.
- S. 79 "Psevdo-Spiegelberg" in "Pseudo-Spiegelberg" geändert.
- S. 80 "Bettlacken" in "Bettlaken" geändert.
- S. 80 "ihrerer" in "ihrer" geändert.
- S. 82 "ansezen" in "ansetzen" geändert.
- S. 83 "Färthe" in "Fährte" geändert.
- S. 84 "fangt" in "fängt" geändert.
- S. 91 "Mordbleu" in "Morbleu" geändert.
- S. 92 "schröklichen" in "schröcklichen" geändert.
- S. 93 "Pulverthurn" in "Pulverthurm" geändert.
- S. 95 "in Mutterleib" in "im Mutterleib" geändert.
- S. 96 "hölkische" in "höllische" geändert.
- S. 96 "besezt" in "besetzt" geändert.
- S. 104 "denn" in "den" geändert.
- S. 105 "niemal" in "einmal" geändert.
- S. 110 "Hofnungen" in "Hoffnungen" geändert.
- S. 111 "Gaße" in "Gasse" geändert.
- S. 112 "Hermann" in "Herrmann" geändert.
- S. 112 "seine" in "deine" geändert.
- S. 113 "einiges" in "einziges" geändert.
- S. 120 "Farth" in "Fahrt" geändert.
- S. 121 "versteht" in "verstehst" geändert.
- S. 121 "misglücken" in "mißglücken" geändert.
- S. 122 "anmasen" in "anmaßen" geändert.
- S. 123 "Sie" in "sie" geändert.
- S. 124 "Innhalts" in "Inhalts" geändert.
- S. 130 "Dritte Scene" in "Zweite Scene" geändert.
- S. 137 "habe" in "haben" geändert.
- S. 138 "Begrif" in "Begriff" geändert.
- S. 141 "Vierte Scene" in "Dritte Scene" geändert.
- S. 144 "weiser" in "weißer" geändert.
- S. 146 "alte" in "alten" geändert.
- S. 148 "Fünfte Scene" in "Vierte Scene" geändert.
- S. 149 "öfnet" in "öffnet" geändert.
- S. 151 "verlohren" in "verloren" geändert.
- S. 154 "Beule" in "Beile" geändert.
- S. 154 "Ratzmann" in "Razmann" geändert.
- S. 154 "Spidnen" in "Spionen" geändert.
- S. 157 "zulezt" in "zuletzt" geändert.
- S. 160 "Brutes" in "Brutus" geändert.
- S. 160 "Schwerde" in "Schwerte" geändert.
- S. 161 "Misklang" in "Mißklang" geändert.
- S. 162 "willt" in "willst" geändert.
- S. 165 "eie" in "ein" geändert.
- S. 181 "hoft" in "hofft" geändert.
- S. 183 "fodern" in "fordern" geändert.
- S. 183 "Mnnde" in "Munde" geändert.
- S. 188 "springt?" in "springt!" geändert.
- S. 197 "gewafnet" in "gewaffnet" geändert.
- S. 199 "fo" in "so" geändert.
- Werbung "Heilbroun" in "Heilbronn" geändert.
- Werbung doppeltes "24 kr." entfernt.
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- Werbung "Schiffarth" in "Schiffahrt" geändert.
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