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Die vom Niederrhein cover

Die vom Niederrhein

Chapter 26: Der Graf von Gleichen
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About This Book

A regional narrative that paints a vivid portrait of life along the Lower Rhine, following river scenes, village streets and festival days to evoke local atmosphere. The text alternates attentive natural description with close sketches of ordinary people—boatmen, townsfolk and a self-made factory owner whose rise from a small forge to civic prominence illustrates social mobility. Through episodic episodes and character studies it explores community ties, regional identity, workaday routines and the tensions between tradition and modernization, blending mood, setting and interpersonal detail to depict a changing provincial world.

Gedichte
von
Rudolf Herzog

Geheftet 2 Mark 50 Pf. In Leinenband 3 Mark 50 Pf.


... Die Kunst Herzogs ist eine Kunst großen Stils und kennzeichnet sich durch große Vornehmheit. Sie ist vornehm, ohne exklusiv zu sein, von gedanklicher, sprachlicher und architektonischer Schönheit, ohne dunkel oder stilisiert zu wirken; eine Kunst, die von einer tiefen Auffassung des Schaffensmysteriums erfüllt ist, eine Innenkunst, die in die Gründe und Abgründe der Seele steigt, um geheimes Gold an den Tag zu fördern ...

Literarisches Centralblatt, Leipzig

... Wie Frühlingsbrausen weht es dem Leser aus der Gedichtsammlung entgegen. Da spricht eine ganz eigene Persönlichkeit, die vor allen Dingen durch Frische und unzerstörbaren Lebensmut köstlich anziehend erscheint. Wie gesund das wirkt nach all den schwülen müden Schöpfungen, die wir in den letzten zehn Jahren an uns vorübergehen sahen ...

Lübecker Nachrichten

Rudolf Herzog hat sich bisher durch Dramen und Romane eine geachtete Stellung in der modernen Literatur erworben. Nun hat er uns als die Frucht vieler Jahre einen Gedichtband geschenkt, in welchem sich dieselbe starke und gesunde Persönlichkeit, die seinen Romanen ein subjektives und individuelles Gepräge verlieh, offenbart ... Wenn auch das Buch voll stark und stürmisch empfundener Poesien ist, so ist es doch nicht das Werk eines Jünglings ... Es ist das Buch einer Liebe und ihres Wachsens und ihrer Erfüllung. Und so führt er uns von tiefstem, herzzerwühlendem Schmerz zu höchster Freude, zum vollen Menschenglücke. So feiert er den großen Rausch der Liebe und verherrlicht die Stunden tiefverschwiegenen Liebesglückes, den stillen Frieden des Herdes ...

Nationalzeitung, Berlin

H. M. Seinen großen Romanen »Der Graf von Gleichen« und »Die vom Niederrhein« sendet Rudolf Herzog jetzt die Sammlung seiner »Gedichte« nach. Sie sind es vielleicht, die den Aufgang und die Entwickelung seines Talentes am lebendigsten zeigen, die das vollste, klarste und reichste Bild seiner dichterischen Natur geben. Sein ganzes Temperament sprüht und leuchtet in ihnen, und das Temperament ist zugleich gebildet und geadelt in künstlerischer Selbstzucht. Was der Most verhieß, ist er geworden: ein reiner feuriger Wein von feinstem Duft und edelstem Gehalt. Nennt man die besten Dichter im Lande, wird jetzt auch sein Name genannt ...

Barmer Zeitung

Herzogs »Gedichte« atmen dieselbe Lebensfreudigkeit, den gleichen kecken Übermut und die nämliche Gefühlswärme, die uns seine Romane so wert machen. Seine Verse klingen, und aus ihnen tönt es von Kämpfertrotz und heißer Liebe, von lenzeslinden Lüften und wildem Sturmeswehen: ein echter Mann und Dichter spricht zu uns, dem die Leyer zum Schwert wird, wo es gilt, pedantische Moralphilosophen zu befehden.

Berliner Börsen-Courier

... Herzogs Muse ist kein blasses, schwindsüchtiges Wesen, das uns mit den Äußerungen eines krankhaften Zustandes quälen möchte: helle, fröhliche Augen blicken uns aus diesen Gedichten entgegen, und wir hören aus ihnen das Lachen und den Spott, zuweilen aber auch den Zorn und den Schmerz eines gesunden, lebensfrohen Menschen heraus ... Es ist frische Kraft in den Versen Herzogs, die wir herzlich begrüßen.

Berliner Lokal-Anzeiger


Der Graf von Gleichen

Moderner Roman aus der Berliner Gesellschaft

von

Rudolf Herzog

Geheftet 4 Mark. In Leinenband 5 Mark

Dieses neueste Werk des jungen, vielversprechenden Verfassers ist ein gutes Buch voll ernsten Wollens und tüchtigen Könnens. Die Schilderung der Charaktere bis in die feinsten Seelenschwingungen, bis in die geheimsten Herzensregungen ist dem Verfasser überraschend gut gelungen. Ich habe diese Menschen lieb gewonnen in ihrer gesunden, bewußten, tatfrohen Eigenart. Die gesunde Sprache, die furchtlose Tendenz des Buches deckt manchen veralteten Schaden der heutigen Gesellschaft auf.

Norddeutsche Allgemeine Zeitung, Berlin

Unsere Literatur ist nicht reich an Büchern, die mit so ehrlicher Schlichtheit, so ohne jedes Posieren, ohne alle Effekthascherei geschrieben sind, wie der Roman Herzogs.

Hamburger Fremdenblatt

Rudolf Herzog hat sich in verhaltnismäßig kurzer Zeit einen achtungsvollen Namen unter den deutschen Romanciers erworben. Die Erhebung des Imposanten und Kraftvollen zum Träger der Geschicke gibt sein neuester Roman »Der Graf von Gleichen«. Der Stil des Romans ist außerordentlich elegant und fesselnd. Er wird sich einen Platz in unsrer neueren Literatur erringen.

Die Post, Berlin

Das Buch ist außerordentlich gut geschrieben, flüssig, mit Kraft und liebevoller Verve, es pulsiert in ihm ein leidenschaftlicher, tiefer Ton, es ist die Bekenntnisschrift zweier starker, vornehmer Seelen, die sich finden, weil es für sie kein Hindernis gibt. Das Buch will gelesen und — empfunden werden, und wird seinen Weg machen, da es ein so ernstliches Interesse erregt, daß es auch zum zweiten und dritten Male gelesen werden kann, was man heuer nicht von allen Romanen sagen darf.

Münchener Neueste Nachrichten

Das Buch nimmt gefangen, so stark, so persönlich ist es. Aber es ist eine Gefangenschaft zur Freiheit, es entbindet zum freien starken Menschentum, das sich dem Zwang der Konvention entwindet, weil es sich selbst das Gesetz des Lebens geworden. Es ist Nietzsches hohe Moral, in einer dichterischen Gestalt von gesättigter Kraft verkörpert mit hinreißender Anschaulichkeit! Das willkommene Seitenstück zu Wilbrandts fein und vorsichtig abgestimmter »Osterinsel«, die den Himmelsstürmer mit der milden Weisheit des überlegenen Alters ad absurdum führt.

Berliner Tageblatt

Dieser neue Roman des geschätzten Berliner Erzählers nimmt eine eigenartige Stellung in unserer modernen realistischen Epik ein. Der Verfasser beherrscht spielend die naturalistische Technik, die Milieuentwicklung, die impressionistische Aufnahme der Stimmung. Aber vor allem ist Herzog ein Selbständiger und Eigener. Das Buch sei allen, die an der Entwicklung unsrer modernen Literatur teilnehmen, bestens empfohlen.

Bohemia, Prag