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Erziehung und Unterricht der Blinden cover

Erziehung und Unterricht der Blinden

Chapter 2: Vorwort.
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About This Book

Handbuchartige Anleitung für angehende Blindenlehrer, die die Eigenarten der Blindheit, ihre Ursachen und statistische Grundlagen darstellt und daraus pädagogische Prinzipien für Erziehung und Unterricht ableitet. Es behandelt körperliche, geistige und soziale Folgen der Sehbehinderung, erste Erziehungsschritte, Aufgaben von Blindenanstalten einschließlich Architektur und Ausstattung, sowie den Beruf und die Arbeitsweise des Blindenlehrers. Kapitel zu Wahrnehmungsgrundlagen (Tasten, Hören), Vorstellungsvermögen, Gedächtnis, Lehr- und Stundenplänen, Sonderformen wie sehrestliche, schwachbefähigte und taubblinde Personen, Berufsbildung und Fürsorge runden die Darstellung ab; ein Anhang bietet Literatur- und Quellenverzeichnisse.

Vorwort.

Die vorliegende Schrift will in erster Linie den angehenden Blindenlehrern eine Übersicht ihres reichen Arbeitsgebietes geben. Zu dem Zwecke ist versucht worden, den Blinden in seiner Eigenart zu kennzeichnen und hieraus die Grundsätze für seine Erziehung und seinen Unterricht abzuleiten. Ein Eingehen auf Spezialfragen methodischer Art wurde vermieden, um dem jungen Lehrer die wichtige und interessante Aufgabe: Anwendung der allgemeinen Gesichtspunkte auf die methodische Gestaltung des Bildungsstoffes, nicht zu verkürzen.

Ich hoffe, daß die Schrift den Blindenlehrern auch bei der Vorbereitung auf die Fachprüfungen gute Dienste leisten wird. Für ein weitergehendes Studium gibt die bei den einzelnen Kapiteln angeführte Literatur die nötigen Fingerzeige, desgleichen das im Anhange gegebene Verzeichnis wichtiger Fachschriften und endlich die Zusammenstellung bedeutungsvoller Abhandlungen aus den bisher erschienenen 32 Jahrgängen des „Blindenfreundes“.

Über den engeren Kreis der Fachgenossen hinaus dürfte das Werk auch den Landes- und Kommunalbehörden und allen, denen das Wohl der Blinden am Herzen liegt, manchen Aufschluß über ihre Schutzbefohlenen und manche Anregung für eine ersprießliche Tätigkeit auf dem Gebiete der Blindenbildung und der Blindenfürsorge geben.

Der Provinzialverwaltung der Provinz Westpreußen, durch deren tatkräftige Förderung die Herausgabe des Buches erst möglich wurde, sage ich auch an dieser Stelle meinen tiefgefühlten Dank.

Danzig-Königsthal, im Februar 1913.

Fr. Zech.