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Fechsung

Chapter 119: AUS MAXIM GORKIS BIOGRAPHIE
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About This Book

Eine Sammlung kurzer Eindrücke, Aphorismen und Essays, die persönliche Beobachtungen über Stadtleben, Liebe, Kunst, Theater, Gesundheit und Alltag verbindet. Die Stücke wechseln zwischen lakonischen Bonmots, fragmentarischen Erinnerungen und kurzen Briefen und reflektieren über zwischenmenschliche Beziehungen, ästhetische Erfahrung, Körperpflege und Diätetik sowie Kriegserlebnisse und philosophische Gedanken. Häufig treten ironische Pointierung und sensible Beobachtung nebeneinander, wobei Alltagsszenen, Porträts bekannter Orte und polemische Bemerkungen ein dichtes Kaleidoskop entstehen lassen. Die Form ist impressionistisch und episodisch, ohne durchgehende Handlung; Stimmung und Stimme des Autors schaffen den inneren Zusammenhalt der Texte.

AUS MAXIM GORKIS BIOGRAPHIE
(SEHR WICHTIG!)

Nach einem im 20. Lebensjahre infolge von Selbstquälerei (wer bin ich also denn wirklich?!) unternommenen Selbstmordversuch schrieb er: „Nachdem ich also die nötige Zeit krank gewesen war (Entwicklungserhöhungen durch Leiden!), fing ich einen Handel mit Äpfeln an.“

Und dann weiter: „Obzwar es mir nun recht gut ging, überfiel mich die Wanderlust, da ich mich, unter den intelligenten Menschen nicht ‚am Platze fühlte‘.“ Nein, er fühlte sich nicht am Platze, denn er war ein Genie, und die „intelligenten Menschen“ sind doch eigentlich nur Trotteln!

Ganz später schrieb er in einem Briefe an irgend jemand: „Vergessen Sie nicht der Gerechtigkeit halber zu erwähnen, daß mein erster geistiger Lehrer der Schiffskoch Smurij war, mein zweiter Herr Rechtsanwalt Lanin, mein dritter Kaljuschny, wie soll ich ihn betiteln, ein ‚Außenstehender‘, und erst als vierter der wirkliche Dichter Korolenko!“