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Fechsung

Chapter 129: SPLITTER
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About This Book

Eine Sammlung kurzer Eindrücke, Aphorismen und Essays, die persönliche Beobachtungen über Stadtleben, Liebe, Kunst, Theater, Gesundheit und Alltag verbindet. Die Stücke wechseln zwischen lakonischen Bonmots, fragmentarischen Erinnerungen und kurzen Briefen und reflektieren über zwischenmenschliche Beziehungen, ästhetische Erfahrung, Körperpflege und Diätetik sowie Kriegserlebnisse und philosophische Gedanken. Häufig treten ironische Pointierung und sensible Beobachtung nebeneinander, wobei Alltagsszenen, Porträts bekannter Orte und polemische Bemerkungen ein dichtes Kaleidoskop entstehen lassen. Die Form ist impressionistisch und episodisch, ohne durchgehende Handlung; Stimmung und Stimme des Autors schaffen den inneren Zusammenhalt der Texte.

SPLITTER

Aus Mangel an Gesprächsstoff begeht man die gemeinsten Taktlosigkeiten und Indiskretionen.

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Es gibt Männer, die eine so blöd perfide Idee von „Freiheit“ haben, daß sie eine Frau direkt auf „Hur“ studieren lassen!

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Eine Frau ist immer zu alt, und nie nie zu jung! Das Gesetz schreibt uns vor: von vierzehn an! Aber das Gesetz ist nicht von Künstlern entworfen. Unser Geschmack sagt: In jedem Alter, wenn du nur sehr schön bist! Freilich heißt es da wie in der Bibel: „Er hatte ein Auge auf sie geworfen!“ Aber wirklich nur das Auge, dieses ideale Lustorgan!

*

„Peterl, wir freun uns schon so, was Sie über den ‚Lido‘ wieder Nettes z’sammschreib’n werden, in Ihrer Fasson!?“

„Ich werde schreiben, daß ich zuwenig schöne Füß und zu viele ‚Büsen‘ gesehen habe!“

*

Wenn man nur das sagen würde, was zu sagen ist, würde man wortlos hie und da eine Hand, ein Knie zärtlichst berühren!

*

Es gibt wenig Frauen, denen man einen schlechten Busen verzeiht! Aber solche, denen man sogar das noch verzeiht, die hat man auch wirklich lieb! Infolgedessen verzeiht man keiner einen schlechten Busen! Es gibt Menschen, die genügsam sind, aber das sind keine Menschen! Das sind: Genügsame!