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Fechsung

Chapter 149: DU HAST ES SO GEWOLLT
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About This Book

Eine Sammlung kurzer Eindrücke, Aphorismen und Essays, die persönliche Beobachtungen über Stadtleben, Liebe, Kunst, Theater, Gesundheit und Alltag verbindet. Die Stücke wechseln zwischen lakonischen Bonmots, fragmentarischen Erinnerungen und kurzen Briefen und reflektieren über zwischenmenschliche Beziehungen, ästhetische Erfahrung, Körperpflege und Diätetik sowie Kriegserlebnisse und philosophische Gedanken. Häufig treten ironische Pointierung und sensible Beobachtung nebeneinander, wobei Alltagsszenen, Porträts bekannter Orte und polemische Bemerkungen ein dichtes Kaleidoskop entstehen lassen. Die Form ist impressionistisch und episodisch, ohne durchgehende Handlung; Stimmung und Stimme des Autors schaffen den inneren Zusammenhalt der Texte.

DU HAST ES SO GEWOLLT

Nun hast du deine Ruhe, süße Frau — — —

Nicht stört dich mehr mein Schlachtkalb-Blick —

So hast du es gewollt!

Ich hab’s vernommen! Ich war dir eine Last!

Und Tage werden kommen, Jahre, vielfältigen Schicksals — — —

Und einst wirst du in einer müden Stunde in meinen Briefen kramen:

„Er ward sehr krank an mir; ich aber ließ ihn sterben — — —.“

Nun hast du deine Ruhe, süße Frau.

Verstummt der bangen Klage störendes Geplärre!

Es spricht dein harter Blick: „Sehen Sie, so sind Sie mir viel lieber!“

Sahst du den schwarzen Panther in seinem Käfig manchmal mit dem gelben Blick des Wahnsinns rastlos seine Achter schleichen?! Sahst du ihn?! — — —

Nun hast du deine Ruhe, süße Frau.

„Wir wollen gute Freunde bleiben, Peter, nicht wahr?! Nicht? Wie?! Was, was haben Sie?!“

„Nichts — — —“ sagte ich und reichte dir die Hand.