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Fechsung

Chapter 185: EIN SCHWARZ EINGERAHMTES BILD IN MEINEM ZIMMER
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About This Book

Eine Sammlung kurzer Eindrücke, Aphorismen und Essays, die persönliche Beobachtungen über Stadtleben, Liebe, Kunst, Theater, Gesundheit und Alltag verbindet. Die Stücke wechseln zwischen lakonischen Bonmots, fragmentarischen Erinnerungen und kurzen Briefen und reflektieren über zwischenmenschliche Beziehungen, ästhetische Erfahrung, Körperpflege und Diätetik sowie Kriegserlebnisse und philosophische Gedanken. Häufig treten ironische Pointierung und sensible Beobachtung nebeneinander, wobei Alltagsszenen, Porträts bekannter Orte und polemische Bemerkungen ein dichtes Kaleidoskop entstehen lassen. Die Form ist impressionistisch und episodisch, ohne durchgehende Handlung; Stimmung und Stimme des Autors schaffen den inneren Zusammenhalt der Texte.

EIN SCHWARZ EINGERAHMTES BILD IN MEINEM ZIMMER

Bunte Kriegsbilderbogen, à fünfzig Heller.

Kriegsfreiwilliger Frank †.

Darunter mein Text:

Ein Dichter, der kein Sozialdemokrat, ja sogar Anarchist ist bestehender Lebenslügen, ist kein Dichter! Er dichtet, er träumt, er faselt, aber das tönend gewordene traurige Herz der ganzen wartenden Menschheit repräsentiert er nicht!

Frank hat durch seinen Heldentod der „Partei“, also der Menschheit, mehr Dienst geleistet wie durch sein Leben! Die grausame und träge Menschheit braucht, verlangt krasse historische Beispiele!