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Fechsung

Chapter 198: THEATERKARTEN
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About This Book

Eine Sammlung kurzer Eindrücke, Aphorismen und Essays, die persönliche Beobachtungen über Stadtleben, Liebe, Kunst, Theater, Gesundheit und Alltag verbindet. Die Stücke wechseln zwischen lakonischen Bonmots, fragmentarischen Erinnerungen und kurzen Briefen und reflektieren über zwischenmenschliche Beziehungen, ästhetische Erfahrung, Körperpflege und Diätetik sowie Kriegserlebnisse und philosophische Gedanken. Häufig treten ironische Pointierung und sensible Beobachtung nebeneinander, wobei Alltagsszenen, Porträts bekannter Orte und polemische Bemerkungen ein dichtes Kaleidoskop entstehen lassen. Die Form ist impressionistisch und episodisch, ohne durchgehende Handlung; Stimmung und Stimme des Autors schaffen den inneren Zusammenhalt der Texte.

THEATERKARTEN

Wenn ich jemandem zwei gute Theaterkarten schenke, darf er mir, wenn auch noch so liebenswürdiger Art, kein Gegengeschenk machen, das dem realen Wert meiner Karten entspricht oder ihn übertrifft! Denn erstens beraubt er mich der Freude des Schenkens, sich der Freude ewig innerlich fortvibrierender Dankbarkeit! Wenn er aber doch das innere Bedürfnis hat, sich zu revanchieren?! Dann schicke er mir seine schöne junge Geliebte für zwei Stunden ins Haus!