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Fechsung

Chapter 202: SPLITTER
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About This Book

Eine Sammlung kurzer Eindrücke, Aphorismen und Essays, die persönliche Beobachtungen über Stadtleben, Liebe, Kunst, Theater, Gesundheit und Alltag verbindet. Die Stücke wechseln zwischen lakonischen Bonmots, fragmentarischen Erinnerungen und kurzen Briefen und reflektieren über zwischenmenschliche Beziehungen, ästhetische Erfahrung, Körperpflege und Diätetik sowie Kriegserlebnisse und philosophische Gedanken. Häufig treten ironische Pointierung und sensible Beobachtung nebeneinander, wobei Alltagsszenen, Porträts bekannter Orte und polemische Bemerkungen ein dichtes Kaleidoskop entstehen lassen. Die Form ist impressionistisch und episodisch, ohne durchgehende Handlung; Stimmung und Stimme des Autors schaffen den inneren Zusammenhalt der Texte.

SPLITTER

So viele schöne Frauen sind ungezogen. Weil man sie nicht erzieht?! Nein, weil man ihnen einredet, daß es herzig sei!

*

Schöne begehrenswerte Frauen wollen immer es erproben, was man uns noch alles sagen und antun darf, ohne daß wir beleidigt sind! Beleidigt sind wir natürlich sofort, aber man darf sich’s wegen dem anderen Geschäft nix merken lassen!

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„Was haben Sie davon, daß Sie uns so durchschauen, Peter?!“

„Daß ich es dann genau weiß, darauf komme es eben doch nicht an!“

*

Eine Frau, die ganz genau so wäre wie ich, nur ohne — — Schnurrbart! Das wäre es!

*

Ich lese bei S. Jacobsohn: „Der Fleiß und die übrigen sieben Todtugenden!“

*

Verkehr mit edlen Frauen.

Es ist künstlerisch-nobel, seine Perlen unter den Tisch fallen zu lassen. Aber es muß sich eine finden, die sie zärtlich aufklaubt!

*

Ὅρκος ὀδόντων, der Stachelzaundraht. Gehe äußerlich so exzentrisch gekleidet, daß dich schon im vorhinein jene meiden, die dann mit Entsetzen sonst erst zu spät es merken würden, wie sehr du dich erst recht innerlich von ihnen, Gott sei Dank, unterscheidest!

*

Ich habe viele Freunde, aber wenig Brüder! Freunde sind die, die das noch verstehen, was sie verstehen können an mir! Aber Brüder sind die, die auch das noch an mir verstehen, was sie nicht mehr verstehen können!