Ich weine über Lippen ohne Farben,
Auf denen keine Küsse je geboren,
Und über Wünsche wein' ich, die verloren
In hingemähten Traurigkeiten starben.
Auf denen keine Küsse je geboren,
Und über Wünsche wein' ich, die verloren
In hingemähten Traurigkeiten starben.
Und immer ist der Himmel regenblass,
Und immer deckt der Schnee die Meeressäume.
Und Wölfe sind gelagert in das Gras
Vor der geschlossnen Schwelle meiner Träume.
Und immer deckt der Schnee die Meeressäume.
Und Wölfe sind gelagert in das Gras
Vor der geschlossnen Schwelle meiner Träume.
In meine matte Seele, ganz verschwommen
Von fernen Tagen, ist ihr Blick gesenkt;
Sie sehn sie von der Lämmer Blut getränkt,
Die eines Tags im Eise umgekommen.
Von fernen Tagen, ist ihr Blick gesenkt;
Sie sehn sie von der Lämmer Blut getränkt,
Die eines Tags im Eise umgekommen.
Und endlich tritt der Mond hervor
Und starrt mit seinem Strahl, dem trübsalschweren,
Darin des Herbstes welkes Laub gefror,
Auf all mein krankes, hungerndes Begehren.
Und starrt mit seinem Strahl, dem trübsalschweren,
Darin des Herbstes welkes Laub gefror,
Auf all mein krankes, hungerndes Begehren.