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Gedichte

Chapter 37: I
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About This Book

A sequence of introspective lyric poems examines inner confinement and spiritual malaise through recurring motifs of glass, greenhouse, moonlight, lilies, and stifling warmth. Vivid imagery evokes paralytic longing, fevered temptation, fragile prayer, and scenes of illness and nocturnal vision, while alternating between devotional supplication and surreal natural metaphor. The poems map a psyche oscillating between melancholic stasis and faint luminous yearning, favoring atmospheric symbolism and concentrated sensory language over plot to explore remorse, desire, and the fragile boundary between dreaming and waking.

I

Sie schmiedeten sie in der Höhle an
Und machten ein Kreuz an die Pforte dann.
Die Maid gedachte des Lichts nicht mehr,
Und der Schlüssel, der fiel ins Meer.
Sie wartete drinnen die Sommerszeit,
Sie wartete sieben Jahr und mehr:
Alljährlich kam einer des Wegs daher.
Sie harrte drinnen die Winterszeit,
Und im Harren ward ihr das Haar so lang:
Das entsann sich des Lichtes Herrlichkeit,
Und suchte das Licht und fand's und drang
Durch die Steine hindurch zum Felsenhang,
Hing nieder von ihm mit Prangen.
Eines Abends kommt noch Einer gegangen,
Weiss nicht, was der lichte Schein da sei,
Und traut sich nicht vorbei.
Er meint, ein Zeichen wär's, gar eigen,
Er meint, ein güldner Born wär' dort,
Er meint, es wär' ein Engelreigen;
Er wendet sich und geht auch fort ...