Barmherzigkeit, mein Gott, Barmherzigkeit,
Dass ich schon an des Wollens Schwelle fehle!
Bleich ist vor Ohnmacht meine Seele,
Vor weisser Ohnmacht und Untätigkeit.
Dass ich schon an des Wollens Schwelle fehle!
Bleich ist vor Ohnmacht meine Seele,
Vor weisser Ohnmacht und Untätigkeit.
Die Seele mit den halbvollbrachten Taten,
Die Seele, bleich von Weinen und von Klagen,
Sieht vor dem Unerschlossnen ihre matten
Und schwachen Hände zittern und verzagen.
Die Seele, bleich von Weinen und von Klagen,
Sieht vor dem Unerschlossnen ihre matten
Und schwachen Hände zittern und verzagen.
Und während aus dem Herzen veilchenblaue
Traumblasen steigen, hat ein Mondenstrahl
Die schwachen Hände ihr, wie Wachs so fahl,
Benetzt mit seinem müden Silbertaue, —
Traumblasen steigen, hat ein Mondenstrahl
Die schwachen Hände ihr, wie Wachs so fahl,
Benetzt mit seinem müden Silbertaue, —
Ein Mondenstrahl, darinnen schon ein Schimmer
Der welken Lilien künft'ger Tage lebt,
Ein Mondenstrahl, aus dessen bleichem Flimmer
Sich trüb der Schatten ihrer Hände hebt.
Der welken Lilien künft'ger Tage lebt,
Ein Mondenstrahl, aus dessen bleichem Flimmer
Sich trüb der Schatten ihrer Hände hebt.