O die Versuchungen, die grün
Im Dunkel meiner Seele aufgeschlossen
Mit ihren Blättern, die mein Ich durchglühn
Wie Flammen, und mit ihren Sprossen, —
Im Dunkel meiner Seele aufgeschlossen
Mit ihren Blättern, die mein Ich durchglühn
Wie Flammen, und mit ihren Sprossen, —
Der dunklen Äste dunklen Zierden,
Die in des Bösen Mondenschein
Mit ihren keimenden Begierden
Herbstliche Schatten um sich streu'n!
Die in des Bösen Mondenschein
Mit ihren keimenden Begierden
Herbstliche Schatten um sich streu'n!
Die unter ihrer Schleimhaut Schale
Und ihrer Fieberschwären Blühn
Das Mondlicht überziehn, das fahle,
Mit ihres trüben Reifes Grün.
Und ihrer Fieberschwären Blühn
Das Mondlicht überziehn, das fahle,
Mit ihres trüben Reifes Grün.
Und ihre frevle Fruchtbarkeit
Geheime Süchte offenbart,
So düster wie das Herzeleid
Von Kranken, welche Schnee umstarrt.
Geheime Süchte offenbart,
So düster wie das Herzeleid
Von Kranken, welche Schnee umstarrt.
Von ihrer Trauer überflort,
Seh' ich in Wunden voller Blutes
Der Wollust blaues Schwert gebohrt
Ins rote Fleisch des Übermutes.
Seh' ich in Wunden voller Blutes
Der Wollust blaues Schwert gebohrt
Ins rote Fleisch des Übermutes.
O Herr, die Träume dieser Welt,
Wann sterben sie in meinem Herzen?
Gib, dass Dein Himmelsglanz erhellt
Das schlimme Treibhaus meiner Schmerzen
Wann sterben sie in meinem Herzen?
Gib, dass Dein Himmelsglanz erhellt
Das schlimme Treibhaus meiner Schmerzen
Und das Vergessen, das ich nimmer fand!
Und ihrer Fieber dürre Haide!
Die Sterne zwischen ihrer Lippen Rand
Und ihrer Sünden Eingeweide!
Und ihrer Fieber dürre Haide!
Die Sterne zwischen ihrer Lippen Rand
Und ihrer Sünden Eingeweide!