VII. Vaterland und Heimat.
Deutschland.
Deutschland, geliebte Mutter,
Du gabst mir, was ich bin;
Du sangst das Lied der Hoffnung
In meinen Kindersinn,
Und ruhig wuchs mein Wille
Wie deiner Felsen Hang;
Durch meines Herzens Gründe
Ging deiner Ströme Klang.
Wo ich nun weil’ und wandre,
Bleib ich in deiner Haft;
Ich trank ja deine Liebe,
Du Land voll Morgenkraft.
In Not und Fremde such ich
Dein Auge groß und lind
Und weiß, ich bin geborgen
Wie einer Mutter Kind.
So nimm auch, heilige Mutter,
Nimm meine Liebe an,
Und will der Neid dich schänden,
O fordre, fordre dann!
Mein Herz mit allen Wünschen
Sei dir ein Opferbrand,
Ruht einst nur seine Asche
In deiner Mutterhand.